Matthäus Bacmeister, 15751580 (5 år)

Navn
Matthäus /Bacmeister/
Fornavne
Matthäus
Efternavn
Bacmeister
Født
Brors fødsel
Død
Note: Leid und Freud war während seiner Abwesenheit in seiner Familie eingekehrt. Am 28. Juli war sein zweitjüngstes Söhnchen Matthäus im zarten Alter von nicht ganz fünf Jahren gestorben. Sein Rostocker Amtsbuder D. Simon Puli drückt ihm in einem Briefe vom 20. August 1580 seine Teilnahme zu dem Heimgang des "dulcissimi filioli Matthaei" aus: "Dominus eum tibi dedit, Dominus eum abstulit, et in coelestem patriam transtulit . . . Reditum tuum expectant non tantum tui, sed etiam Ecclesia et Ministerium apud nos. Habes domi gravidam uxorem, de cujus difficultatibus morbisque post partum tibi melius constat, quam mihi." Auch die andern Amtsbrüder und Freunde nahmen herzlichen Anteil an diesem Trauerfall. David Chyträus schreibt an ihn von Rostock am 20. August 1580 am Ende seines Briefes: "De filiolo tuo Matthaeo Paulini versus tantum, qui me olim mirifice recrearunt adscribamn." Mit dem genannten Paulinus wird zweifellos der Amtsbruder des Briefempfängers Professor D. Simon Pauli gemeint sein. Die Verse lauten also:

Leid und Freud war während seiner Abwesenheit in seiner Familie eingekehrt. Am 28. Juli war sein zweitjüngstes Söhnchen Matthäus im zarten Alter von nicht ganz fünf Jahren gestorben. Sein Rostocker Amtsbuder D. Simon Puli drückt ihm in einem Briefe vom 20. August 1580 seine Teilnahme zu dem Heimgang des "dulcissimi filioli Matthaei" aus: "Dominus eum tibi dedit, Dominus eum abstulit, et in coelestem patriam transtulit . . . Reditum tuum expectant non tantum tui, sed etiam Ecclesia et Ministerium apud nos. Habes domi gravidam uxorem, de cujus difficultatibus morbisque post partum tibi melius constat, quam mihi." Auch die andern Amtsbrüder und Freunde nahmen herzlichen Anteil an diesem Trauerfall. David Chyträus schreibt an ihn von Rostock am 20. August 1580 am Ende seines Briefes: "De filiolo tuo Matthaeo Paulini versus tantum, qui me olim mirifice recrearunt adscribamn." Mit dem genannten Paulinus wird zweifellos der Amtsbruder des Briefempfängers Professor D. Simon Pauli gemeint sein. Die Verse lauten also:
Gratuler, an doleam? dignus utroque puer, Cujus amor lacrymas, et amor mihi gaudia svadet. Sed gaudere fides, flere jubet pietas. Laetor, obisse brevi functum mortaba sec'lo, Ut cito divinas perfrueretur opes. Ne terrena diu contagia mixtus iniquis Duceret in fragili corporis hospitio. Sed nullo istius temeratus crimine mundi Dignius aeternum tenderet ad Dominum. Ergo DEO potius quam nobis debitus infans etc.
Folgende Übersetzung im Vermaß der Urschrift sei versucht:
Soll ich betrauern dich, Kind, soll ich mich freuen für dich? Meine Liebe zu ihm erfüllt mich mit Trauer und Freude; Diese der Glaube gebeut, jene die Liebe erheischt. Kurz nur währte sein Leben, doch sollt ich mich deshalb nicht freuen? Denn schon frühe ward ihm göttliche Gnade zuteil. Kurz nur mußte er tragen die Mängel des irdischen Lebens, Und dem zerbrechlichen Leib ward hier nur flüchtige Rast. Schuldlos war sein Leben von keiner Sünde beladen: Reiner schwingt sich empor seine Seele zum Herrn. Mehr als uns ist das Kind dem ewigen Gotte gegeben.
Von einem andern der Rostocker Freunde liegt ein weiterer teilnehmender Brief vor: am 20. August 1580 schreibt Joachimus Bansoninus an Lucas; er tröstet ihn und fügt hinzu, daß seine Gattin "post paucos menses, quod faustum et felix sit, pariet".

Familie med forældre
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
mor
15431584
Født: 11. februar 1543Antwerpen, Belgien
Død: 29. juli 1584Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab4. august 1560Kolding, Brusk, Vejle
19 måneder
storebror
15621591
Født: 11. februar 1562København, København
Død: november 1591Greifswald, Tyskland
22 måneder
storebror
15631631
Født: 14. december 1563Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. november 1631Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
22 måneder
storebror
15651567
Født: 2. oktober 1565Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 3. december 1567Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
2 år
storesøster
15681641
Født: 29. februar 1568Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. januar 1641Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
storebror
15701638
Født: 2. november 1570Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 12. oktober 1638Güstrow, Tyskland
3 år
storebror
15731610
Født: 31. august 1573Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: efter 1610Estland
2 år
ham selv
15751580
Født: 1575Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 28. juli 1580Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
4 år
lillebror
15781624
Født: 1578Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 27. november 1624Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
3 år
lillebror
15801626
Født: 28. september 1580Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 7. januar 1626Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
2 år
lillebror
15831629
Født: omkring 1. februar 1583Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. april 1629Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
17 måneder
lillebror
15841587
Født: 3. juli 1584Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 1587Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Faders familie med Catharina Beselin
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
stedmor
15361593
Født: omkring 1536Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 7. januar 1593Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab25. august 1585Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Faders familie med Anna Fischer
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
stedmor
15651613
Født: før 1565Alost, Flanderen, Belgien
Død: 1613Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab15. december 1593Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Født
Navn
Død
Død

Leid und Freud war während seiner Abwesenheit in seiner Familie eingekehrt. Am 28. Juli war sein zweitjüngstes Söhnchen Matthäus im zarten Alter von nicht ganz fünf Jahren gestorben. Sein Rostocker Amtsbuder D. Simon Puli drückt ihm in einem Briefe vom 20. August 1580 seine Teilnahme zu dem Heimgang des "dulcissimi filioli Matthaei" aus: "Dominus eum tibi dedit, Dominus eum abstulit, et in coelestem patriam transtulit . . . Reditum tuum expectant non tantum tui, sed etiam Ecclesia et Ministerium apud nos. Habes domi gravidam uxorem, de cujus difficultatibus morbisque post partum tibi melius constat, quam mihi." Auch die andern Amtsbrüder und Freunde nahmen herzlichen Anteil an diesem Trauerfall. David Chyträus schreibt an ihn von Rostock am 20. August 1580 am Ende seines Briefes: "De filiolo tuo Matthaeo Paulini versus tantum, qui me olim mirifice recrearunt adscribamn." Mit dem genannten Paulinus wird zweifellos der Amtsbruder des Briefempfängers Professor D. Simon Pauli gemeint sein. Die Verse lauten also:
Gratuler, an doleam? dignus utroque puer, Cujus amor lacrymas, et amor mihi gaudia svadet. Sed gaudere fides, flere jubet pietas. Laetor, obisse brevi functum mortaba sec'lo, Ut cito divinas perfrueretur opes. Ne terrena diu contagia mixtus iniquis Duceret in fragili corporis hospitio. Sed nullo istius temeratus crimine mundi Dignius aeternum tenderet ad Dominum. Ergo DEO potius quam nobis debitus infans etc.
Folgende Übersetzung im Vermaß der Urschrift sei versucht:
Soll ich betrauern dich, Kind, soll ich mich freuen für dich? Meine Liebe zu ihm erfüllt mich mit Trauer und Freude; Diese der Glaube gebeut, jene die Liebe erheischt. Kurz nur währte sein Leben, doch sollt ich mich deshalb nicht freuen? Denn schon frühe ward ihm göttliche Gnade zuteil. Kurz nur mußte er tragen die Mängel des irdischen Lebens, Und dem zerbrechlichen Leib ward hier nur flüchtige Rast. Schuldlos war sein Leben von keiner Sünde beladen: Reiner schwingt sich empor seine Seele zum Herrn. Mehr als uns ist das Kind dem ewigen Gotte gegeben.
Von einem andern der Rostocker Freunde liegt ein weiterer teilnehmender Brief vor: am 20. August 1580 schreibt Joachimus Bansoninus an Lucas; er tröstet ihn und fügt hinzu, daß seine Gattin "post paucos menses, quod faustum et felix sit, pariet".