Johannes Bacmeister, 15631631 (67 år)

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Johannes /Bacmeister/
Fornavne
Johannes
Efternavn
Bacmeister
Navn
Johann /Bacmeister/
Fornavne
Johann
Efternavn
Bacmeister
Født
Erhverv
Doktor i medicin og professor i Rostock
Brors fødsel
Brors dødsfald
Søsters fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors dødsfald
Note: Leid und Freud war während seiner Abwesenheit in seiner Familie eingekehrt. Am 28. Juli war sein zweitjüngstes Söhnchen Matthäus im zarten Alter von nicht ganz fünf Jahren gestorben. Sein Rostocker Amtsbuder D. Simon Puli drückt ihm in einem Briefe vom 20. August 1580 seine Teilnahme zu dem Heimgang des "dulcissimi filioli Matthaei" aus: "Dominus eum tibi dedit, Dominus eum abstulit, et in coelestem patriam transtulit . . . Reditum tuum expectant non tantum tui, sed etiam Ecclesia et Ministerium apud nos. Habes domi gravidam uxorem, de cujus difficultatibus morbisque post partum tibi melius constat, quam mihi." Auch die andern Amtsbrüder und Freunde nahmen herzlichen Anteil an diesem Trauerfall. David Chyträus schreibt an ihn von Rostock am 20. August 1580 am Ende seines Briefes: "De filiolo tuo Matthaeo Paulini versus tantum, qui me olim mirifice recrearunt adscribamn." Mit dem genannten Paulinus wird zweifellos der Amtsbruder des Briefempfängers Professor D. Simon Pauli gemeint sein. Die Verse lauten also:

Leid und Freud war während seiner Abwesenheit in seiner Familie eingekehrt. Am 28. Juli war sein zweitjüngstes Söhnchen Matthäus im zarten Alter von nicht ganz fünf Jahren gestorben. Sein Rostocker Amtsbuder D. Simon Puli drückt ihm in einem Briefe vom 20. August 1580 seine Teilnahme zu dem Heimgang des "dulcissimi filioli Matthaei" aus: "Dominus eum tibi dedit, Dominus eum abstulit, et in coelestem patriam transtulit . . . Reditum tuum expectant non tantum tui, sed etiam Ecclesia et Ministerium apud nos. Habes domi gravidam uxorem, de cujus difficultatibus morbisque post partum tibi melius constat, quam mihi." Auch die andern Amtsbrüder und Freunde nahmen herzlichen Anteil an diesem Trauerfall. David Chyträus schreibt an ihn von Rostock am 20. August 1580 am Ende seines Briefes: "De filiolo tuo Matthaeo Paulini versus tantum, qui me olim mirifice recrearunt adscribamn." Mit dem genannten Paulinus wird zweifellos der Amtsbruder des Briefempfängers Professor D. Simon Pauli gemeint sein. Die Verse lauten also:
Gratuler, an doleam? dignus utroque puer, Cujus amor lacrymas, et amor mihi gaudia svadet. Sed gaudere fides, flere jubet pietas. Laetor, obisse brevi functum mortaba sec'lo, Ut cito divinas perfrueretur opes. Ne terrena diu contagia mixtus iniquis Duceret in fragili corporis hospitio. Sed nullo istius temeratus crimine mundi Dignius aeternum tenderet ad Dominum. Ergo DEO potius quam nobis debitus infans etc.
Folgende Übersetzung im Vermaß der Urschrift sei versucht:
Soll ich betrauern dich, Kind, soll ich mich freuen für dich? Meine Liebe zu ihm erfüllt mich mit Trauer und Freude; Diese der Glaube gebeut, jene die Liebe erheischt. Kurz nur währte sein Leben, doch sollt ich mich deshalb nicht freuen? Denn schon frühe ward ihm göttliche Gnade zuteil. Kurz nur mußte er tragen die Mängel des irdischen Lebens, Und dem zerbrechlichen Leib ward hier nur flüchtige Rast. Schuldlos war sein Leben von keiner Sünde beladen: Reiner schwingt sich empor seine Seele zum Herrn. Mehr als uns ist das Kind dem ewigen Gotte gegeben.
Von einem andern der Rostocker Freunde liegt ein weiterer teilnehmender Brief vor: am 20. August 1580 schreibt Joachimus Bansoninus an Lucas; er tröstet ihn und fügt hinzu, daß seine Gattin "post paucos menses, quod faustum et felix sit, pariet".

Brors fødsel
Note: Dieses freudige Ereignis trat schon einen Monat später ein. Am 28. September 1580 schenkte Johanna einem Knäblein das Leben, das zur Erinnerung an das vor kurzem heimgegangene Kind ebenfalls auf den Namen Matthäus getauft wurde.
Mormors død
Note: Endelig er denne fornemme Matrone død i Rostock den 16 august i året 1582, begravet i Mariakirken hvor følgende epitafium er opsat:

Endelig er denne fornemme Matrone død i Rostock den 16 august i året 1582, begravet i Mariakirken hvor følgende epitafium er opsat:
FRANZISKA NIGRONA, ÆGTEHUSTRU, DATTER AF TERMUS NIGRONUS, PATRIZIER FRA GENUA, DØDE FROM I ROSTOCK 16. AUGUST 1582 OG UNDER DENNE STEN AFVENTER HUN DEN HERLIGE OPSTANDELSE TIL KRISTUS.

Brors fødsel
Farmors død
Note: Geckler skriver død i 1556??
Brors fødsel
Brors fødsel
Mors død
Note: Schwere Schicksalsschläge blieben Lucas B. in der Folgezeit nicht erspart. Der schwerste war der am 29. Juli 1584 erfolgte Tod seiner Gattin Johanna.
Mors begravelse
Forældres ægteskab
Note: ingen børn
Brors dødsfald
Brors dødsfald
Brors begravelse
Forældres ægteskab
Ægteskab
Søns fødsel
Søns dødsfald
Datters fødsel
Søns fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Datters dødsfald
Fars død
Fars begravelse
Datters dødsfald
Datters fødsel
Brors dødsfald
efter 1610 (46 år)
Note: ?
Datters fødsel
Datters fødsel
Hustrus dødsfald
Ægteskab
Datters ægteskab
Datters dødsfald
Hustrus dødsfald
Brors dødsfald
Brors dødsfald
Note: Dieser Matthäus Bacmeister wurde ein hochangesehener Arzt, der verschiedene Schriften medizinischen Inhalts verfaßte. Auch eine solche über die Pest, die in jener Zeit oft furchtbar wütete. Er selbst starb in Ausübung seines Berufes als Stadtphysikus in Lüneburg am 7. Januar 1626 an dieser Krankheit.
Ægteskab
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns dødsfald
efter 1628 (64 år)
Brors dødsfald
Søns dødsfald
Søns fødsel
Misc
Note: REF/AFN/Custom: 2641 / / , Prof. med an der Universität Rostock<p>

REF/AFN/Custom: 2641 / / , Prof. med an der Universität Rostock<p>
Johannes wurde von seinen Eltern von klein auf zur Frömmigkeit angehalten. Den ersten Unterricht empfing er in der gewöhnlichen Schule, dann besuchte er die Lateinschule des tüchtigen Gelehrten Misenus, wo er in den alten Sprachen, Mathematik und allen anderen Schulwissenschaften derartige Fortschritte machte, dass er schon mit 19 Jahren für die Universität reif war, wo er 1587 unter dem Decanate des Magisters Nicolaus Goniaeus zum Magister philosophiae promovierte. (in m.Ä.: Schulen zu Lübeck u. Meissen) Da J.B. grosse Neigung zum Studium der Medicin zeigte, so studierte er diese Wissenschaft von nun an allein weiter und war ein fleissiger Hörer der Mediciner Heinrich Brucaeus, Dr. Levin Battus u. A. Mit Zustimmung des Vaters bezog Bacmeister 1588 die Universität Kopenhagen, dann besuchte er noch mehrere deutsche Hochschulen, sich überall tüchtige Kenntnisse durch seinen scharfen Geist und Fleiss erwerbend. (m.Ä.: condit. in Norwegen, führte seine Zöglinge 1589 nach Strassburg und in die Schweiz) Nach Rostock zurückgekehrt, (m.Ä: 22.9.1594 durch Herzog Ulrich zum Prof.med an der Universität Rostock bestellt (jährl. Gehalt 150 Taler) berief
ihn der Herzog Ulrich von Mecklenburg an Stelle seines früheren Universitäts-Lehrers Brucaeus zum ausserordentlichen Professor der Medicin, am 24. Juni 1593 wurde Johannes Bacmeister in dieses Amt eingeführt; am 15. Juni 1594 erhielt er die Ernennung zum ordentlichen Professor und am 8. August 1594 unter dem Decanat des Dr. Wilhelm Laurenberg den Doctorhut (m.Ä.: Dr.med. 1594) der medicinischen Facultät. Den hiermit verbundenen Feierlichkeiten und Gastmahle wohnte der Prinz August Heinrich von Braunschweig-Lüneburg als derzeitiger Rector magnificus mit bei. Bacmeister zeigte sich als ein tüchtiger, weiterstrebener Universitätslehrer, der es mit seinem Amte und Wissenschaft ernst nahm, in welcher er eifrig fortarbeitete, daher sich auch unter seinen Collegen grosser Werthschätzung erfreute. Um so mehr wendete sich der allgemeine Unwille gegen den Stralsunder Arzt Bartholomaeus Horn, als dieser die Dreistigkeit besass, ein Werk über die Aphorismen des Hypocrates, welche Bacmeister verfasst und sie dann in seinen academischen Vorlesungen vorgetragen hatte, unter dem Titel ``Vates medicus Hipocraticus'' (Der Meister-Arzt Hypocrates) als sein eigenes Geistesproduct zu veröffentlichen! Erbittert über dieses Plagiat und veranlasst durch seine Collegen, richtete Bacmeister
einen offenen Brief an Bartholomäus Horn, in dem er diesen litterarischen Diebstahl mit solch' beissender Satyre scharf und treffend geisselte, dass dieser keine Erwiderung wagte. -- (m.Ä: seit 1617 wiederholt Rektor der Uni Rostock.) Bis zu seinem Tode war er als Universitäts-Lehrer thätig, obgleich er in seinen letzten Lebensjahren an einer Magenkrankheit litt, und wurde nicht nur Senior seiner Facultät, sondern auch der Universität Rostock. Ein heftiger Bronchial-Catarrh, welcher die Athmung sehr erschwerte, führte schliesslich eine Lungenlähmung herbei, wodurch seinem arbeitsvollen, segensreichen Leben, in das der Tod so oft hart eingegriffen hatte, am 5. November 1631 ein Ziel gesetzt wurde.
Schriften:<p>
Oratio de honoribus et gradibus academicis<p>
Vates medicus Hipocrates<p>
Disputatio medica III de peste<p>
Disputatio de soporosis affectibus<p>
m.Ä -- Werke:Disp. de ephialte seu incubo, resp. Jo. Emmerico, Silesio. 1598<p>
Disp. icterica, pro lic. Maur. Heine, Malchov. 1602<p>
Disp. de dysent.,pro lic.Henr. Warenii, Rostock. 1602<p>
Disp. de morb. causis, resp. Bernh. Oldermann, Rostock. 1605<p>
Disp. annivers. de epilepsia, resp. Jo.Crauel, Osterod. Sax. 1608<p>
Disp. de peste, pro.lic. Alb. Kirchovii, Osnabrueck. 1623<p>
Disp. de pehydrope, pro lic. Christ. a Lengerken, Osnabrueck 1623<p>
(mit J.A.Ampsing) Eines Ehrbarn Raths der Stadt Rostock Pestordnung Bedencken
etlicher fuernehmer Medicorum allhie, wie man sich in Pestzeiten verhalten
soll. Rostock, Dr. Ferber 1624
Progr. in festo pentecostes. Rostock 1626<p>
Progr. in festo pentec. Rostock, 1629<p>
Progr. in obitum Margaretae Reinke, vid. Grysen, Rostock. 1617; Christoph
Jungjohann. 1617; Joannis Forster, 1617;
Anna Heine, 1621; Frid. Schonlovii, 1621; Margaretae Langia, 1621; Georgii
Deiken, 1622; Herm. Lemcke, 1622; Conr. Gravetopff, 1623; Joannis Posselii, 1623;
Joach. Stockmann, 1623; Christin. Stein, 1623; Valent. Stenii, 1623; Andreae
Pylii, 1623; Mich. a Collen, 1626; Antonii Nettelbladt, 1626; Margar.
Chrytraeae, 1626; Cathar. Schwartzkopff, conj. Clandrian, 1626;
Margar. Schacht, conj.Gladovii, 1626; Balthasar Gule, 1626; Doroth. Juengling,
vid. Kellermann, 1626; Joannis Kolzovii, 1626;
Mariae Helms vid.Krandunck, 1626; Jo.Garmer, 1626; Joach.Lubberti, 1626;
Jo. Michaelis a Collen, 1626; Georg. Bresler,
1626, Joannis Deutsch, 1629;
Progr. in festo pentec. Rostock, 1629<p>
Progr. in obitum Margaretae Reinke, vid. Grysen, Rostock. 1617; Christoph
Jungjohann. 1617; Joannis Forster, 1617;
Anna Heine, 1621; Frid. Schonlovii, 1621; Margaretae Langia, 1621; Georgii
Deiken, 1622; Herm. Lemcke, 1622; Conr. Gravetopff, 1623; Joannis Posselii, 1623;
Joach. Stockmann, 1623; Christin. Stein, 1623; Valent. Stenii, 1623; Andreae
Pylii, 1623; Mich. a Collen, 1626; Antonii Nettelbladt, 1626; Margar.
Chrytraeae, 1626; Cathar. Schwartzkopff, conj. Clandrian, 1626;
Margar. Schacht, conj.Gladovii, 1626; Balthasar Gule, 1626; Doroth. Juengling,
vid. Kellermann, 1626; Joannis Kolzovii, 1626;
Mariae Helms vid.Krandunck, 1626; Jo.Garmer, 1626; Joach.Lubberti, 1626;
Jo. Michaelis a Collen, 1626; Georg. Bresler,
1626, Joannis Deutsch, 1629;
Margar. Bording, conj. Dickmann, 1629; Frider.
Heine, 1629; Andr. Duncker 1629; Friderici Luscovii, 1629; Valentini Stenii,
1629.<p>
(mit Joh. Assuerum): Bedenken, wie man sich in jetzigen Sterbensläuften ...
Rostock, 1624<p>
Q: Die mecklenburgischen Ärzte, S.13 -- Bacmeister, Lebenslauf Nr. 28
Name: Johannes Bacmeister

Misc
Note: Der zweite Sohn Johann studierte Medizin und amtierte in Rostock, zunächst auf einem Lehrstuhl der Philosophie, 1612 als Professor der Medizin. Johann war mit drei Rostockerinnen verheiratet; zwei waren Töchter von Handelsherren.
Misc
Note: 1594—1631. Bacmeister,Johann, geb. zu Rostock 1563 Dez. 14, Sohn desausLüneburg stammendenProfessorsder Theologie und Superin¬ tendentenan St. Marien D. Lucas (und der Johanna Bording, Tochter des obigen Prof, med. Dr. Jakob 1550), Bruder des Dr. med. Matthäus (s. unten 1612), besuchtedie Schulen zu Lübeck und Meissen, wurde Mag. in Rostock, conditionierte darauf in Norwegen, führte seineZöglinge I 589 nach Strassburg,reistemit ihnen durch die Schweiz,kehrte nach drei Jahren nach Rostock zurück und wurde 1594 Sept. 22 von Herzog Ulrich zum Prof. med. an Stelle des verstobenenLevin Battus mit einem jährlichenGehalt von 150 Thlrn. bestellt,prom. zum Dr. med. 1594, seit 1617 wiederholt Rektor der Universität, f 1631 Dez. 5 im fast vollen¬ deten 68. J. — Verh. 1) 1594 Jan. 29 Christiane Sasse,Tochter des Kaufmanns Jakob zu Rostock, Enkelin des Ratsherrn Peter Sasseda¬ selbst,f 1614 Mai 29. 2) 1615 Juli 19 Wwe. des Kaufmanns Papen¬ diek Koss zu Rostock, Anna Pavel, geb. zu Rostock 1565 Febr., f 1623 März 18 im 59. J. 3) 1625 Mai 11 Wwe. desBrauersMartin Wrost zu Rostock, Magdalene Lafrenz, geb. zu Rostock 1587 Nov. 10, Tochter desKaufmannsMichael (und der Tilse Schmied), f a. Wwe. zu Rostock 1653 Febr. 27 im 66. J.

1594—1631. Bacmeister,Johann, geb. zu Rostock 1563 Dez. 14, Sohn desausLüneburg stammendenProfessorsder Theologie und Superin¬ tendentenan St. Marien D. Lucas (und der Johanna Bording, Tochter des obigen Prof, med. Dr. Jakob 1550), Bruder des Dr. med. Matthäus (s. unten 1612), besuchtedie Schulen zu Lübeck und Meissen, wurde Mag. in Rostock, conditionierte darauf in Norwegen, führte seineZöglinge I 589 nach Strassburg,reistemit ihnen durch die Schweiz,kehrte nach drei Jahren nach Rostock zurück und wurde 1594 Sept. 22 von Herzog Ulrich zum Prof. med. an Stelle des verstobenenLevin Battus mit einem jährlichenGehalt von 150 Thlrn. bestellt,prom. zum Dr. med. 1594, seit 1617 wiederholt Rektor der Universität, f 1631 Dez. 5 im fast vollen¬ deten 68. J. — Verh. 1) 1594 Jan. 29 Christiane Sasse,Tochter des Kaufmanns Jakob zu Rostock, Enkelin des Ratsherrn Peter Sasseda¬ selbst,f 1614 Mai 29. 2) 1615 Juli 19 Wwe. des Kaufmanns Papen¬ diek Koss zu Rostock, Anna Pavel, geb. zu Rostock 1565 Febr., f 1623 März 18 im 59. J. 3) 1625 Mai 11 Wwe. desBrauersMartin Wrost zu Rostock, Magdalene Lafrenz, geb. zu Rostock 1587 Nov. 10, Tochter desKaufmannsMichael (und der Tilse Schmied), f a. Wwe. zu Rostock 1653 Febr. 27 im 66. J.
Disp. de ephialte seu incubo, resp.. Jo. Emmerico Silesio 1598. ()

Død
Familie med forældre
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
mor
15431584
Født: 11. februar 1543Antwerpen, Belgien
Død: 29. juli 1584Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab4. august 1560Kolding, Brusk, Vejle
19 måneder
storebror
15621591
Født: 11. februar 1562København, København
Død: november 1591Greifswald, Tyskland
22 måneder
ham selv
15631631
Født: 14. december 1563Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. november 1631Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
22 måneder
lillebror
15651567
Født: 2. oktober 1565Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 3. december 1567Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
2 år
lillesøster
15681641
Født: 29. februar 1568Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. januar 1641Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillebror
15701638
Født: 2. november 1570Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 12. oktober 1638Güstrow, Tyskland
3 år
lillebror
15731610
Født: 31. august 1573Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: efter 1610Estland
2 år
lillebror
15751580
Født: 1575Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 28. juli 1580Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
4 år
lillebror
15781624
Født: 1578Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 27. november 1624Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
3 år
lillebror
15801626
Født: 28. september 1580Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 7. januar 1626Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
2 år
lillebror
15831629
Født: omkring 1. februar 1583Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. april 1629Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
17 måneder
lillebror
15841587
Født: 3. juli 1584Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 1587Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Faders familie med Catharina Beselin
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
stedmor
15361593
Født: omkring 1536Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 7. januar 1593Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab25. august 1585Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Faders familie med Anna Fischer
far
15301608
Født: 18. oktober 1530Heyliggeiststrasse 9, Lüneburg, Lüneburg, Niedersachsen, Tyskland
Død: 9. juli 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
stedmor
15651613
Født: før 1565Alost, Flanderen, Belgien
Død: 1613Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab15. december 1593Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Familie med Christina Sass
ham selv
15631631
Født: 14. december 1563Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. november 1631Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15721614
Født: 20. november 1572Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 29. maj 1614Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab29. januar 1594Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
2 år
søn
15961597
Født: 18. januar 1596Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 1597Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
20 måneder
datter
15971609
Født: 12. september 1597Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 24. december 1609Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
2 år
søn
16001630
Født: 1. januar 1600Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 9. januar 1630Güstrow, Tyskland
21 måneder
datter
16011620
Født: 15. september 1601Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 8. september 1620Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
2 år
datter
16031604
Født: 8. december 1603Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 8. marts 1604Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
7 år
datter
16101680
Født: 1610Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 2. maj 1680Güstrow, Tyskland
14 måneder
datter
16111684
Født: 15. februar 1611Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 13. marts 1684Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
3 år
datter
16131635
Født: omkring 1613Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: efter 1635
Familie med Magdalena Lorentzen
ham selv
15631631
Født: 14. december 1563Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. november 1631Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15871653
Født: 10. november 1587Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 27. februar 1653Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab11. maj 1626Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
20 måneder
søn
16271693
Født: 1627Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 6. juni 1693Goldberg, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
søn
16281628
Født: omkring 1628Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: efter 1628
3 år
søn
16301631
Født: omkring 1630Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: efter 1631
Familie med Anna Pavel
ham selv
15631631
Født: 14. december 1563Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 5. november 1631Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15651623
Født: februar 1565Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
Død: 18. marts 1623Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskab19. juli 1615Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
Petrus Sass + Christina Sass
partner’s partner
15701594
Født: omkring 1570Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: før 1594Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15721614
Født: 20. november 1572Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 29. maj 1614Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1590Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
Martin Wrosten + Magdalena Lorentzen
partner’s partner
15701623
Født: omkring 1570
Død: før 1623Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15871653
Født: 10. november 1587Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 27. februar 1653Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1610
Papendiek Cossen + Anna Pavel
partner’s partner
15601615
Født: før 1560
Død: før 1615Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
hustru
15651623
Født: februar 1565Rostock, Mecklenburg-Vorpommeren, Tyskland
Død: 18. marts 1623Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1600
Født
Ægteskab
Ægteskab
Ægteskab
Erhverv
Misc
Misc
Misc
Navn
Død
Misc

REF/AFN/Custom: 2641 / / , Prof. med an der Universität Rostock<p>
Johannes wurde von seinen Eltern von klein auf zur Frömmigkeit angehalten. Den ersten Unterricht empfing er in der gewöhnlichen Schule, dann besuchte er die Lateinschule des tüchtigen Gelehrten Misenus, wo er in den alten Sprachen, Mathematik und allen anderen Schulwissenschaften derartige Fortschritte machte, dass er schon mit 19 Jahren für die Universität reif war, wo er 1587 unter dem Decanate des Magisters Nicolaus Goniaeus zum Magister philosophiae promovierte. (in m.Ä.: Schulen zu Lübeck u. Meissen) Da J.B. grosse Neigung zum Studium der Medicin zeigte, so studierte er diese Wissenschaft von nun an allein weiter und war ein fleissiger Hörer der Mediciner Heinrich Brucaeus, Dr. Levin Battus u. A. Mit Zustimmung des Vaters bezog Bacmeister 1588 die Universität Kopenhagen, dann besuchte er noch mehrere deutsche Hochschulen, sich überall tüchtige Kenntnisse durch seinen scharfen Geist und Fleiss erwerbend. (m.Ä.: condit. in Norwegen, führte seine Zöglinge 1589 nach Strassburg und in die Schweiz) Nach Rostock zurückgekehrt, (m.Ä: 22.9.1594 durch Herzog Ulrich zum Prof.med an der Universität Rostock bestellt (jährl. Gehalt 150 Taler) berief
ihn der Herzog Ulrich von Mecklenburg an Stelle seines früheren Universitäts-Lehrers Brucaeus zum ausserordentlichen Professor der Medicin, am 24. Juni 1593 wurde Johannes Bacmeister in dieses Amt eingeführt; am 15. Juni 1594 erhielt er die Ernennung zum ordentlichen Professor und am 8. August 1594 unter dem Decanat des Dr. Wilhelm Laurenberg den Doctorhut (m.Ä.: Dr.med. 1594) der medicinischen Facultät. Den hiermit verbundenen Feierlichkeiten und Gastmahle wohnte der Prinz August Heinrich von Braunschweig-Lüneburg als derzeitiger Rector magnificus mit bei. Bacmeister zeigte sich als ein tüchtiger, weiterstrebener Universitätslehrer, der es mit seinem Amte und Wissenschaft ernst nahm, in welcher er eifrig fortarbeitete, daher sich auch unter seinen Collegen grosser Werthschätzung erfreute. Um so mehr wendete sich der allgemeine Unwille gegen den Stralsunder Arzt Bartholomaeus Horn, als dieser die Dreistigkeit besass, ein Werk über die Aphorismen des Hypocrates, welche Bacmeister verfasst und sie dann in seinen academischen Vorlesungen vorgetragen hatte, unter dem Titel ``Vates medicus Hipocraticus'' (Der Meister-Arzt Hypocrates) als sein eigenes Geistesproduct zu veröffentlichen! Erbittert über dieses Plagiat und veranlasst durch seine Collegen, richtete Bacmeister
einen offenen Brief an Bartholomäus Horn, in dem er diesen litterarischen Diebstahl mit solch' beissender Satyre scharf und treffend geisselte, dass dieser keine Erwiderung wagte. -- (m.Ä: seit 1617 wiederholt Rektor der Uni Rostock.) Bis zu seinem Tode war er als Universitäts-Lehrer thätig, obgleich er in seinen letzten Lebensjahren an einer Magenkrankheit litt, und wurde nicht nur Senior seiner Facultät, sondern auch der Universität Rostock. Ein heftiger Bronchial-Catarrh, welcher die Athmung sehr erschwerte, führte schliesslich eine Lungenlähmung herbei, wodurch seinem arbeitsvollen, segensreichen Leben, in das der Tod so oft hart eingegriffen hatte, am 5. November 1631 ein Ziel gesetzt wurde.
Schriften:<p>
Oratio de honoribus et gradibus academicis<p>
Vates medicus Hipocrates<p>
Disputatio medica III de peste<p>
Disputatio de soporosis affectibus<p>
m.Ä -- Werke:Disp. de ephialte seu incubo, resp. Jo. Emmerico, Silesio. 1598<p>
Disp. icterica, pro lic. Maur. Heine, Malchov. 1602<p>
Disp. de dysent.,pro lic.Henr. Warenii, Rostock. 1602<p>
Disp. de morb. causis, resp. Bernh. Oldermann, Rostock. 1605<p>
Disp. annivers. de epilepsia, resp. Jo.Crauel, Osterod. Sax. 1608<p>
Disp. de peste, pro.lic. Alb. Kirchovii, Osnabrueck. 1623<p>
Disp. de pehydrope, pro lic. Christ. a Lengerken, Osnabrueck 1623<p>
(mit J.A.Ampsing) Eines Ehrbarn Raths der Stadt Rostock Pestordnung Bedencken
etlicher fuernehmer Medicorum allhie, wie man sich in Pestzeiten verhalten
soll. Rostock, Dr. Ferber 1624
Progr. in festo pentecostes. Rostock 1626<p>
Progr. in festo pentec. Rostock, 1629<p>
Progr. in obitum Margaretae Reinke, vid. Grysen, Rostock. 1617; Christoph
Jungjohann. 1617; Joannis Forster, 1617;
Anna Heine, 1621; Frid. Schonlovii, 1621; Margaretae Langia, 1621; Georgii
Deiken, 1622; Herm. Lemcke, 1622; Conr. Gravetopff, 1623; Joannis Posselii, 1623;
Joach. Stockmann, 1623; Christin. Stein, 1623; Valent. Stenii, 1623; Andreae
Pylii, 1623; Mich. a Collen, 1626; Antonii Nettelbladt, 1626; Margar.
Chrytraeae, 1626; Cathar. Schwartzkopff, conj. Clandrian, 1626;
Margar. Schacht, conj.Gladovii, 1626; Balthasar Gule, 1626; Doroth. Juengling,
vid. Kellermann, 1626; Joannis Kolzovii, 1626;
Mariae Helms vid.Krandunck, 1626; Jo.Garmer, 1626; Joach.Lubberti, 1626;
Jo. Michaelis a Collen, 1626; Georg. Bresler,
1626, Joannis Deutsch, 1629;
Progr. in festo pentec. Rostock, 1629<p>
Progr. in obitum Margaretae Reinke, vid. Grysen, Rostock. 1617; Christoph
Jungjohann. 1617; Joannis Forster, 1617;
Anna Heine, 1621; Frid. Schonlovii, 1621; Margaretae Langia, 1621; Georgii
Deiken, 1622; Herm. Lemcke, 1622; Conr. Gravetopff, 1623; Joannis Posselii, 1623;
Joach. Stockmann, 1623; Christin. Stein, 1623; Valent. Stenii, 1623; Andreae
Pylii, 1623; Mich. a Collen, 1626; Antonii Nettelbladt, 1626; Margar.
Chrytraeae, 1626; Cathar. Schwartzkopff, conj. Clandrian, 1626;
Margar. Schacht, conj.Gladovii, 1626; Balthasar Gule, 1626; Doroth. Juengling,
vid. Kellermann, 1626; Joannis Kolzovii, 1626;
Mariae Helms vid.Krandunck, 1626; Jo.Garmer, 1626; Joach.Lubberti, 1626;
Jo. Michaelis a Collen, 1626; Georg. Bresler,
1626, Joannis Deutsch, 1629;
Margar. Bording, conj. Dickmann, 1629; Frider.
Heine, 1629; Andr. Duncker 1629; Friderici Luscovii, 1629; Valentini Stenii,
1629.<p>
(mit Joh. Assuerum): Bedenken, wie man sich in jetzigen Sterbensläuften ...
Rostock, 1624<p>
Q: Die mecklenburgischen Ärzte, S.13 -- Bacmeister, Lebenslauf Nr. 28
Name: Johannes Bacmeister

Misc

Der zweite Sohn Johann studierte Medizin und amtierte in Rostock, zunächst auf einem Lehrstuhl der Philosophie, 1612 als Professor der Medizin. Johann war mit drei Rostockerinnen verheiratet; zwei waren Töchter von Handelsherren.

Misc

1594—1631. Bacmeister,Johann, geb. zu Rostock 1563 Dez. 14, Sohn desausLüneburg stammendenProfessorsder Theologie und Superin¬ tendentenan St. Marien D. Lucas (und der Johanna Bording, Tochter des obigen Prof, med. Dr. Jakob 1550), Bruder des Dr. med. Matthäus (s. unten 1612), besuchtedie Schulen zu Lübeck und Meissen, wurde Mag. in Rostock, conditionierte darauf in Norwegen, führte seineZöglinge I 589 nach Strassburg,reistemit ihnen durch die Schweiz,kehrte nach drei Jahren nach Rostock zurück und wurde 1594 Sept. 22 von Herzog Ulrich zum Prof. med. an Stelle des verstobenenLevin Battus mit einem jährlichenGehalt von 150 Thlrn. bestellt,prom. zum Dr. med. 1594, seit 1617 wiederholt Rektor der Universität, f 1631 Dez. 5 im fast vollen¬ deten 68. J. — Verh. 1) 1594 Jan. 29 Christiane Sasse,Tochter des Kaufmanns Jakob zu Rostock, Enkelin des Ratsherrn Peter Sasseda¬ selbst,f 1614 Mai 29. 2) 1615 Juli 19 Wwe. des Kaufmanns Papen¬ diek Koss zu Rostock, Anna Pavel, geb. zu Rostock 1565 Febr., f 1623 März 18 im 59. J. 3) 1625 Mai 11 Wwe. desBrauersMartin Wrost zu Rostock, Magdalene Lafrenz, geb. zu Rostock 1587 Nov. 10, Tochter desKaufmannsMichael (und der Tilse Schmied), f a. Wwe. zu Rostock 1653 Febr. 27 im 66. J.
Disp. de ephialte seu incubo, resp.. Jo. Emmerico Silesio 1598. ()