Helenburg Bruns, 12751316 (41 år)

Navn
Helenburg /Bruns/
Fornavne
Helenburg
Efternavn
Bruns
Navn
Helenburg von /Warendorp/
Fornavne
Helenburg von
Efternavn
Warendorp
Navn
Helmborg //
Fornavne
Helmborg
Født
Mors død
Farfars død
Fars død
Ægteskab
før 1296 (21 år)
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Misc
Note: Der älteste erhaltene Stein ist derjenige der Helenburg, Ehefrau des Bruno von Warendorf [V.6] aus dem Jahre 1316. Er wurde direkt nach ihrem Tode am 24. August des besagten Jahres angefertigt und weist eine Größe von 237 × 141 cm auf. In der Mitte des Steines ist die Verstorbene mit betenden Händen, deren Kopf auf einem Kissen ruht, abgebildet und von einem ”von schlanken S¨ aulchen getragene[n] Spitzbogen“197 umgeben. Die beiden Zwickel enthalten zwischen Eichenlaub zweiWappenschilde: Auf der rechten Seite ist dasjenige ihres Mannes Bruno von Warendorf [V.6] und auf der linken Seite ein zur Zeit nicht identifizierbares—gespaltener Schild, welcher hinten fünfmal schräglinks geteilt ist — abgebildet. Letzteres muß wohl der Schild der Herkunftsfamilie der Helenburg sein, die nicht bekannt ist 198. Die vier Ecken enthalten die vier Evangelistensymble —Engelskopf, Adler, Ochsenkopf und Löwenkopf—und unterbrechen die in erhabener Majuskel ausgesparte Inschrift:

Der älteste erhaltene Stein ist derjenige der Helenburg, Ehefrau des Bruno von Warendorf [V.6] aus dem Jahre 1316. Er wurde direkt nach ihrem Tode am 24. August des besagten Jahres angefertigt und weist eine Größe von 237 × 141 cm auf. In der Mitte des Steines ist die Verstorbene mit betenden Händen, deren Kopf auf einem Kissen ruht, abgebildet und von einem ”von schlanken S¨ aulchen getragene[n] Spitzbogen“197 umgeben. Die beiden Zwickel enthalten zwischen Eichenlaub zweiWappenschilde: Auf der rechten Seite ist dasjenige ihres Mannes Bruno von Warendorf [V.6] und auf der linken Seite ein zur Zeit nicht identifizierbares—gespaltener Schild, welcher hinten fünfmal schräglinks geteilt ist — abgebildet. Letzteres muß wohl der Schild der Herkunftsfamilie der Helenburg sein, die nicht bekannt ist 198. Die vier Ecken enthalten die vier Evangelistensymble —Engelskopf, Adler, Ochsenkopf und Löwenkopf—und unterbrechen die in erhabener Majuskel ausgesparte Inschrift:

ANNO : DOMINI : M : CCC / XVI : IN : DIE : B(ea)TI : BARTHOLOMEI : APOSTOLI : O(biit) / D(omi)NA : HELE(n)BURGIS : VXOR / D(omi)NI : BRVNONIS : DE : WARENDORPE : ORATE : P(ro) : EA.

Dieser Grabstein befindet sich noch heute in der von Bruno von Warendorf [V.6] gestifteten Kapelle im Dom und wurde später an der Westwand aufgerichtet. Doch muß diese Platte späteren Ansprächen nicht mehr genügt haben, da Helenburg in das messingne Epitaph ihres am 29. Juni 1341 verstorbenen Ehemannes Bruno von Warendorf [V.6] mit aufgenommen wurde. Nach dem Memorienbuch des Lübecker Domes lag der Domherr Johann von Warendorf [V.25] auch unter dieser Platte. Dieses heute nicht mehr erhaltene Grabdenkmal zeigte das Bildnis des Ehepaares und folgende Inschrift:

Anno domini M CCC XLI in die sancti Petri et Pauli obiit dominus Bruno de Warendorpe proconsul Lubycensis. Orate pro eo.
Anno domini M CCC XVI in die sancit Bartolomei obiit domina Hellenburgis, uxor domini Brunonis de Warendorpe. Orate pro ea.

Den Angaben in den BKD folgendwurde diese Platte im Jahre 1646 vom Domherren Johann von Warendorf [V.56] von dem zugehörigen Stein abgelöst und ”der besseren Erhaltung und des würdigeren Gedächtnisses wegen“ 201 an der Ostwand der Kapelle über dem dortigen Altar angebracht und war eingebunden in eine Einfassung, die zahlreiche Familienwappen zeigte. Im Jahr 1742 wurde die messingne Grabplatte noch erwähnt; sie muß vor dem Jahr 1787 entfernt worden sein202.

Død
Begravelse
Note: Helenburg von Warendorp

Helenburg von Warendorp
D. 24.8.1316

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 237 x 141 cm

Ort
Das Denkmal ist aufgerichtet an der Westwand der Warendorpkapelle, der zweiten Kapelle am südlichen Seitenschiff, von der Vierung aus gezählt. Über dem Kapellenportal ist der farblich ausgemalte Schild derer von Warendorp angebracht.

Kommemorierte Person
Helenburg von Warendorp war die Ehefrau des 1341 gestorbenen Lübecker Bürgermeisters Brun von Warendorp.
Beide hatten früher außerdem eine gemeinsame große kupferm etallene Grabplatte in der Kapeile. Domherr Johann Warendorp, der hier eine Vikarie gestiftet hat und nach dessen Namen die Kapelle benannt ist, hat die Platte 1646 aufgehoben und an der Ostmauer über dem Altar angebracht. 1742 wurde sie noch erwähnt; 1787 war sie verschwunden.1
Helenburg und Brun waren die Eltern des Ratsherren Gotschalk von Warendorp, und dieser war Vater des späteren Lübecker Bürgermeisters und Admirals Brun von Warendorp, welcher auf Schonen im Jahre 1369, am Ende des siegreichen zweiten Dänischen Krieges, auf unbekannte Art ums Leben gekommen war und dessen bronzene Einlageplatte an der Südwand der Briefkapelle der Lübecker Marienkirche angebracht ist.

Beschreibung
Die Platte aus grauem Kalkstein zeigt in Ritzzeichnung die Gestalt einer Frau, die mit betend gefalteten Händen unter einem Baldachin steht. Über ihrem auf ein Kissen gebetteten Haupt liegt ein Schleier.
Über dem Unterkleid trägt sie ein um die Achseln tief ausgeschnittenes Obergewand. Um die Schultern hat sie lässig einen Mantel gelegt, der oben einen weiten, eigenwillig geformten Kragen hat und sich zunehmend nach unten wieder vor der Figur schließt, in gefälligem Faltenwurf sich um die Schuhe versammelnd.
Um die schön gestaltete Figur herum erhebt sich ein auf schlanken, kapitellbesetzten Pfeilern ruhender Spitzbogen, der ungewöhnlicherweise anstatt WeinlaubKrabben Eichen- laubZweiglein hat, in deren Mitte jeweils eine Eichel sitzt.
In den Zwickeln sind zwei schräggestellte Schilde, heraldisch rechts mit dem warendorpschen Wappen: (In Gold) ein beidseitig von einem (blauen) Faden begleiteter (blauer) Schrägbalken, darin drei gespreizte (goldene) Adler2. Links ein gespaltener Schild: 1) schlicht, 2) fünfmal schräglinks geteilt (oder etwa sparrig mittig angespalten).
Um die figürliche Darstellung läuft ein Textrand, in dessen Eckbrüchen die Evangelistensymbole sitzen.
Der Zustand der Platte ist bis auf starke Abwetzung an den vier Ecken sehr gut, teils ausgezeichnet. Die Oberfläche ist meist glatt und ungestört, und an einigen Stellen oben links sind sogar noch feinste Aderlinien des Eichenlaubes zu sehen.

a a n n o n o m ln l m ccc
b xo l In n ie B[ea]tl B aR th o lo m el apostoLl
c n[omi]na taeLe[n]BtiRGls o x o r
d n[omi]nl BRononls n e w a R e |n ]o o R p e O R a te p[ro] e a

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn dreizehn hundert -
b sechzehn, am Tag des heiligen Apostels Bartholomäus3, starb
c die hohe Frau Helenburg, Ehegattin
d des hohen Herrn Brun von Warendorp. Betet für sie!

Familie med forældre
far
12451293
Født: omkring 1245
Død: efter 1293Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
12501275
Født: omkring 1250
Død: efter 1275Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1275
1 år
hende selv
12751316
Født: omkring 1275Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. august 1316Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med Bruno Warendorp
ægtemand
12651341
Født: omkring 1265Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. juni 1341Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hende selv
12751316
Født: omkring 1275Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. august 1316Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1296
1 år
søn
12961365
Født: omkring 1296Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1365Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
12981338
Født: omkring 1298Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1338Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
13001359
Født: omkring 1300Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 14. juli 1359Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
13021369
Født: omkring 1302Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. juli 1369Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
13041351
Født: omkring 1304Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1351Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
datter
13051352
Født: omkring 1305Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1352Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
datter
13061350
Født: omkring 1306Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 10. september 1350St. Johannes Kloster, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
13081331
Født: omkring 1308Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1331
Født
Misc
Navn
Navn
Død
Begravelse
Misc

Der älteste erhaltene Stein ist derjenige der Helenburg, Ehefrau des Bruno von Warendorf [V.6] aus dem Jahre 1316. Er wurde direkt nach ihrem Tode am 24. August des besagten Jahres angefertigt und weist eine Größe von 237 × 141 cm auf. In der Mitte des Steines ist die Verstorbene mit betenden Händen, deren Kopf auf einem Kissen ruht, abgebildet und von einem ”von schlanken S¨ aulchen getragene[n] Spitzbogen“197 umgeben. Die beiden Zwickel enthalten zwischen Eichenlaub zweiWappenschilde: Auf der rechten Seite ist dasjenige ihres Mannes Bruno von Warendorf [V.6] und auf der linken Seite ein zur Zeit nicht identifizierbares—gespaltener Schild, welcher hinten fünfmal schräglinks geteilt ist — abgebildet. Letzteres muß wohl der Schild der Herkunftsfamilie der Helenburg sein, die nicht bekannt ist 198. Die vier Ecken enthalten die vier Evangelistensymble —Engelskopf, Adler, Ochsenkopf und Löwenkopf—und unterbrechen die in erhabener Majuskel ausgesparte Inschrift:

ANNO : DOMINI : M : CCC / XVI : IN : DIE : B(ea)TI : BARTHOLOMEI : APOSTOLI : O(biit) / D(omi)NA : HELE(n)BURGIS : VXOR / D(omi)NI : BRVNONIS : DE : WARENDORPE : ORATE : P(ro) : EA.

Dieser Grabstein befindet sich noch heute in der von Bruno von Warendorf [V.6] gestifteten Kapelle im Dom und wurde später an der Westwand aufgerichtet. Doch muß diese Platte späteren Ansprächen nicht mehr genügt haben, da Helenburg in das messingne Epitaph ihres am 29. Juni 1341 verstorbenen Ehemannes Bruno von Warendorf [V.6] mit aufgenommen wurde. Nach dem Memorienbuch des Lübecker Domes lag der Domherr Johann von Warendorf [V.25] auch unter dieser Platte. Dieses heute nicht mehr erhaltene Grabdenkmal zeigte das Bildnis des Ehepaares und folgende Inschrift:

Anno domini M CCC XLI in die sancti Petri et Pauli obiit dominus Bruno de Warendorpe proconsul Lubycensis. Orate pro eo.
Anno domini M CCC XVI in die sancit Bartolomei obiit domina Hellenburgis, uxor domini Brunonis de Warendorpe. Orate pro ea.

Den Angaben in den BKD folgendwurde diese Platte im Jahre 1646 vom Domherren Johann von Warendorf [V.56] von dem zugehörigen Stein abgelöst und ”der besseren Erhaltung und des würdigeren Gedächtnisses wegen“ 201 an der Ostwand der Kapelle über dem dortigen Altar angebracht und war eingebunden in eine Einfassung, die zahlreiche Familienwappen zeigte. Im Jahr 1742 wurde die messingne Grabplatte noch erwähnt; sie muß vor dem Jahr 1787 entfernt worden sein202.

Begravelse

Helenburg von Warendorp
D. 24.8.1316

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 237 x 141 cm

Ort
Das Denkmal ist aufgerichtet an der Westwand der Warendorpkapelle, der zweiten Kapelle am südlichen Seitenschiff, von der Vierung aus gezählt. Über dem Kapellenportal ist der farblich ausgemalte Schild derer von Warendorp angebracht.

Kommemorierte Person
Helenburg von Warendorp war die Ehefrau des 1341 gestorbenen Lübecker Bürgermeisters Brun von Warendorp.
Beide hatten früher außerdem eine gemeinsame große kupferm etallene Grabplatte in der Kapeile. Domherr Johann Warendorp, der hier eine Vikarie gestiftet hat und nach dessen Namen die Kapelle benannt ist, hat die Platte 1646 aufgehoben und an der Ostmauer über dem Altar angebracht. 1742 wurde sie noch erwähnt; 1787 war sie verschwunden.1
Helenburg und Brun waren die Eltern des Ratsherren Gotschalk von Warendorp, und dieser war Vater des späteren Lübecker Bürgermeisters und Admirals Brun von Warendorp, welcher auf Schonen im Jahre 1369, am Ende des siegreichen zweiten Dänischen Krieges, auf unbekannte Art ums Leben gekommen war und dessen bronzene Einlageplatte an der Südwand der Briefkapelle der Lübecker Marienkirche angebracht ist.

Beschreibung
Die Platte aus grauem Kalkstein zeigt in Ritzzeichnung die Gestalt einer Frau, die mit betend gefalteten Händen unter einem Baldachin steht. Über ihrem auf ein Kissen gebetteten Haupt liegt ein Schleier.
Über dem Unterkleid trägt sie ein um die Achseln tief ausgeschnittenes Obergewand. Um die Schultern hat sie lässig einen Mantel gelegt, der oben einen weiten, eigenwillig geformten Kragen hat und sich zunehmend nach unten wieder vor der Figur schließt, in gefälligem Faltenwurf sich um die Schuhe versammelnd.
Um die schön gestaltete Figur herum erhebt sich ein auf schlanken, kapitellbesetzten Pfeilern ruhender Spitzbogen, der ungewöhnlicherweise anstatt WeinlaubKrabben Eichen- laubZweiglein hat, in deren Mitte jeweils eine Eichel sitzt.
In den Zwickeln sind zwei schräggestellte Schilde, heraldisch rechts mit dem warendorpschen Wappen: (In Gold) ein beidseitig von einem (blauen) Faden begleiteter (blauer) Schrägbalken, darin drei gespreizte (goldene) Adler2. Links ein gespaltener Schild: 1) schlicht, 2) fünfmal schräglinks geteilt (oder etwa sparrig mittig angespalten).
Um die figürliche Darstellung läuft ein Textrand, in dessen Eckbrüchen die Evangelistensymbole sitzen.
Der Zustand der Platte ist bis auf starke Abwetzung an den vier Ecken sehr gut, teils ausgezeichnet. Die Oberfläche ist meist glatt und ungestört, und an einigen Stellen oben links sind sogar noch feinste Aderlinien des Eichenlaubes zu sehen.

a a n n o n o m ln l m ccc
b xo l In n ie B[ea]tl B aR th o lo m el apostoLl
c n[omi]na taeLe[n]BtiRGls o x o r
d n[omi]nl BRononls n e w a R e |n ]o o R p e O R a te p[ro] e a

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn dreizehn hundert -
b sechzehn, am Tag des heiligen Apostels Bartholomäus3, starb
c die hohe Frau Helenburg, Ehegattin
d des hohen Herrn Brun von Warendorp. Betet für sie!