Bruno Warendorp, 12651341 (76 år)

Navn
Bruno /Warendorp/
Fornavne
Bruno
Efternavn
Warendorp
Navn
Bruno /Warendorf/
Fornavne
Bruno
Efternavn
Warendorf
Navn
Brun van /Warendorpe/
Fornavne
Brun van
Efternavn
Warendorpe
Født
Erhverv
Rådsherre og Borgmester i Lübeck
Farmors død
Brors fødsel
Brors fødsel
Mors død
Forældres ægteskab
omkring 1285 (20 år)
Misc
Note: Ein Bruno Warendorp wird 1289 unter den Räthmännern erwähnt und bekleidete sein amt Länger als fünfzig jahre, er starb 1341.
Note
1290 (25 år)
Note: Dieser wurde 1290 schon unter die Senatoren gezählt und er erreichte die Bürgermeisterwürde; er starb im Jahr 1341
Fars død
Ægteskab
før 1296 (31 år)
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns fødsel
Erhverv
Bürgermeister zu Lübeck
1301 (36 år)
Søns fødsel
Misc
1304 (39 år)
Note: Sein Sohn Bruno [V.6] erbte das Areal in der Holstenstraße, welches er 1304 veräußerte, und der zweite Sohn, Hermann [V.84], bekam 1313 Fleischhauerstraße 16 und verkaufte dieses 20 Jahre später 99. Der zuerst genannte Sohn Bruno [V.6] wohnte mit seiner Familie in der Mengstraße 14: Für das Jahr seiner Aufnahme in den Rat 1289 ist er als Besitzer vermerkt, doch läßt sich das Jahr des Kauferwerbs nicht rekonstruieren; seine Kinder stießen die Immobilie 1347 wieder ab100. Die beiden anderen Erwerbungen, die Lichtgießerbude Markt 5 sowie die Grundstücke Marlesgrube 41 und 43, verblieben längere Zeit in der Familie. Die Bude am Marktplatz wurde zwar 1345 gegen eine jährliche Rentenzahlung veräußert, kam jedoch aufgrund

Sein Sohn Bruno [V.6] erbte das Areal in der Holstenstraße, welches er 1304 veräußerte, und der zweite Sohn, Hermann [V.84], bekam 1313 Fleischhauerstraße 16 und verkaufte dieses 20 Jahre später 99. Der zuerst genannte Sohn Bruno [V.6] wohnte mit seiner Familie in der Mengstraße 14: Für das Jahr seiner Aufnahme in den Rat 1289 ist er als Besitzer vermerkt, doch läßt sich das Jahr des Kauferwerbs nicht rekonstruieren; seine Kinder stießen die Immobilie 1347 wieder ab100. Die beiden anderen Erwerbungen, die Lichtgießerbude Markt 5 sowie die Grundstücke Marlesgrube 41 und 43, verblieben längere Zeit in der Familie. Die Bude am Marktplatz wurde zwar 1345 gegen eine jährliche Rentenzahlung veräußert, kam jedoch aufgrund
Zahlungsunf ähigkeit sechs Jahre später wieder in den Besitz der Kinder Brunos [V.6] und bei Erbteilung dem Sohn Gottschalk [V.8] als alleinigem Eigentümer zu. Die von Bruno [V.6] 1336 erworbenen Grundst ¨ ucke in der Marlesgrube hinterließ er ebenfalls seinem Sohn Gottschalk [V.8], den dessen Sohn Bruno [V.10] 1367 beerbte.

Datters fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Brors dødsfald
Hustrus dødsfald
Hustrus begravelse
Note: Helenburg von Warendorp

Helenburg von Warendorp
D. 24.8.1316

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 237 x 141 cm

Ort
Das Denkmal ist aufgerichtet an der Westwand der Warendorpkapelle, der zweiten Kapelle am südlichen Seitenschiff, von der Vierung aus gezählt. Über dem Kapellenportal ist der farblich ausgemalte Schild derer von Warendorp angebracht.

Kommemorierte Person
Helenburg von Warendorp war die Ehefrau des 1341 gestorbenen Lübecker Bürgermeisters Brun von Warendorp.
Beide hatten früher außerdem eine gemeinsame große kupferm etallene Grabplatte in der Kapeile. Domherr Johann Warendorp, der hier eine Vikarie gestiftet hat und nach dessen Namen die Kapelle benannt ist, hat die Platte 1646 aufgehoben und an der Ostmauer über dem Altar angebracht. 1742 wurde sie noch erwähnt; 1787 war sie verschwunden.1
Helenburg und Brun waren die Eltern des Ratsherren Gotschalk von Warendorp, und dieser war Vater des späteren Lübecker Bürgermeisters und Admirals Brun von Warendorp, welcher auf Schonen im Jahre 1369, am Ende des siegreichen zweiten Dänischen Krieges, auf unbekannte Art ums Leben gekommen war und dessen bronzene Einlageplatte an der Südwand der Briefkapelle der Lübecker Marienkirche angebracht ist.

Beschreibung
Die Platte aus grauem Kalkstein zeigt in Ritzzeichnung die Gestalt einer Frau, die mit betend gefalteten Händen unter einem Baldachin steht. Über ihrem auf ein Kissen gebetteten Haupt liegt ein Schleier.
Über dem Unterkleid trägt sie ein um die Achseln tief ausgeschnittenes Obergewand. Um die Schultern hat sie lässig einen Mantel gelegt, der oben einen weiten, eigenwillig geformten Kragen hat und sich zunehmend nach unten wieder vor der Figur schließt, in gefälligem Faltenwurf sich um die Schuhe versammelnd.
Um die schön gestaltete Figur herum erhebt sich ein auf schlanken, kapitellbesetzten Pfeilern ruhender Spitzbogen, der ungewöhnlicherweise anstatt WeinlaubKrabben Eichen- laubZweiglein hat, in deren Mitte jeweils eine Eichel sitzt.
In den Zwickeln sind zwei schräggestellte Schilde, heraldisch rechts mit dem warendorpschen Wappen: (In Gold) ein beidseitig von einem (blauen) Faden begleiteter (blauer) Schrägbalken, darin drei gespreizte (goldene) Adler2. Links ein gespaltener Schild: 1) schlicht, 2) fünfmal schräglinks geteilt (oder etwa sparrig mittig angespalten).
Um die figürliche Darstellung läuft ein Textrand, in dessen Eckbrüchen die Evangelistensymbole sitzen.
Der Zustand der Platte ist bis auf starke Abwetzung an den vier Ecken sehr gut, teils ausgezeichnet. Die Oberfläche ist meist glatt und ungestört, und an einigen Stellen oben links sind sogar noch feinste Aderlinien des Eichenlaubes zu sehen.

a a n n o n o m ln l m ccc
b xo l In n ie B[ea]tl B aR th o lo m el apostoLl
c n[omi]na taeLe[n]BtiRGls o x o r
d n[omi]nl BRononls n e w a R e |n ]o o R p e O R a te p[ro] e a

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn dreizehn hundert -
b sechzehn, am Tag des heiligen Apostels Bartholomäus3, starb
c die hohe Frau Helenburg, Ehegattin
d des hohen Herrn Brun von Warendorp. Betet für sie!

Søns ægteskab
Datters ægteskab
Datters ægteskab
Søns ægteskab
Datters ægteskab
Søns ægteskab
Datters ægteskab
Note
1332 (67 år)
Note: Im Jahr 1332 gründete er in einer Kirche in Lübeck eine Pfründe mit 1000 Mark in Zehnern. Die Urkunde dieser Stiftung wird bezeugt in dem Verzeichnis von den adeligen Familien der Zirkelgesellschaft in Lübeck
Datters dødsfald
efter 1331 (66 år)
Søns dødsfald
Død
Begravelse
Note: Auch in Lübeck gibt es viele Fälle dieser Vernichtung kupfermetallener Kunstwerke, ln der Warendorp-Kapelle im Dom zu Lübeck befand sich z.B. früher eine große KupfermetallPlatte des Bürgermeisters Warendorp (+ 1341) und seiner Frau Hellenburg (+ 1316). Als diese Kapelle im 18. Jahrhundert „von der Kirche verkauft wurde, liess der neue Erwerber die Platte entfernen und an ihrer Stelle eine Tafel zu seinem eigenen Gedächtniss anbringen." Brehmer, S. 25-26

Auch in Lübeck gibt es viele Fälle dieser Vernichtung kupfermetallener Kunstwerke, ln der Warendorp-Kapelle im Dom zu Lübeck befand sich z.B. früher eine große KupfermetallPlatte des Bürgermeisters Warendorp (+ 1341) und seiner Frau Hellenburg (+ 1316). Als diese Kapelle im 18. Jahrhundert „von der Kirche verkauft wurde, liess der neue Erwerber die Platte entfernen und an ihrer Stelle eine Tafel zu seinem eigenen Gedächtniss anbringen." Brehmer, S. 25-26


Brun Warendorp sen. starb 1341 und hatte im Dom eine Grabkapelle für seine Frau und sich errichtet, in der heute noch die gravierte Kalksteinplatte mit dem Bildnis seiner Frau aus dem Jahre 1316 steht. Gotschalks Sohn Johann, Domherr, hat dort eine Vikarie gestiftet. Die Kapelle trägt noch heute den Namen Warendorp.


Die von - Warendorp-Kapelle.
Die zweite s^dliche Kapelle wird von dem 1341 gestorbenen B^rger-meister Brun von Warendorp gebaut sein, da sie ehemals seine und seiner bereits 1316 gestorbenen Ehefrau Helenburg bronzene Grabplatte barg1), auch ist der Grabstein der eben erw^hnten Helenburg Warendorp in ihr noch jetzt vorhanden1). 1356 wird sie nach dem ^ltesten Sohn dieses Ehepaares, dem Ratsherrn Gottschalk von Warendorp, benannt2). Von dessen Sohn, dem Domherrn Johann von Warendorp, ist 1372 in ihr eine Vikarie gestiftet, zu deren Dotierung bereits 1350 von seinem Oheim Heinrich von Warendorp die Mittel letztwillig ausgesetzt waren2). Da^ noch eine weitere Vikarie in ihr bestanden hat, bezeugt eine Niederstadtbucheintragung von 1453, durch welche (der ehemalige B^rgermeister) Brun Warendorp den beiden Vikaren »in der kappellen, dar de Warendorppe ere sepulturen inne hebben, in deme dorne binnen tegen des rades stolen, unde is de andere van deme krutzegange dalewardes in der zuderziiden belegen«, ein Legat zum Besten dieser Kapelle zuwies3)


Die ehemalige grosse messingne Grabplatte des am 29. Juni 1341 gest. Bürgermeisters Bruno von Warendorp und seiner am 24. August 1316 gest. Gattin Hellenburg 1) enthielt die bildliche Darstellung dieses Ehe-paares mit der Umschrift: »Anno domini M CCC XLI in die sancti Petri et Pauli obiit dominus Bruno de Warendorpe, proconsul Lubycensis. Orate pro eo. Anno domini M CCC XVI in die sancti Bartolomei obiit domina Hellenburgis uxor domini Brunonis de Warendorpe. Orate pro ea.« Im Jahre 1646 liess der Domherr Johann von Warendorp diese Platte von dem zugehörigen Grabstein in der Warendorp-Kapelle2) abläsen und »der besseren Erhaltung und des würdigeren Gedächtnisses wegen«, wie eine lateinische ûberschrift besagte, an der Ostwand der Kapelle oberhalb des dortigen Altars in einer mit vielen Familienwappen gezierten Einfassung anbringen15). 1742 noch erwähnt, war sie 1787 nicht mehr vorhanden.

  1. Ihr Grabstein ist oben S. 233 abgebildet und beschrieben.
  2. Nach den Memorienregistern des Domes unter Juni 27 war Bruno von Waren-dorp »sepultus in capella sua, que est 2. in ordine in descensu ecclesie lateris meridionalis sub lapide suo totaliter auricalco cooperto et ornato«.
    3 ) Entwurf zur Lub. Relig., S. 386; Lub. Relig., S. 312 f.
Familie med forældre
far
12401290
Født: omkring 1240Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
12451285
Født: omkring 1245Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1285Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1265
1 år
ham selv
12651341
Født: omkring 1265Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. juni 1341Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
8 år
lillebror
12721310
Født: omkring 1272Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1310Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
9 år
lillebror
12801350
Født: omkring 1280Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1350Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Faders familie med ?
far
12401290
Født: omkring 1240Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
stedmor
12501290
Født: omkring 1250
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1285
Familie med Helenburg Bruns
ham selv
12651341
Født: omkring 1265Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. juni 1341Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
12751316
Født: omkring 1275Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. august 1316Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1296
1 år
søn
12961365
Født: omkring 1296Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1365Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
12981338
Født: omkring 1298Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1338Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
13001359
Født: omkring 1300Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 14. juli 1359Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
13021369
Født: omkring 1302Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. juli 1369Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
13041351
Født: omkring 1304Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1351Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
datter
13051352
Født: omkring 1305Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1352Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
datter
13061350
Født: omkring 1306Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 10. september 1350St. Johannes Kloster, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
13081331
Født: omkring 1308Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1331
Født
Erhverv
Misc
Note
Erhverv
Misc
Note
Navn
Navn
Død
Begravelse
Misc

Ein Bruno Warendorp wird 1289 unter den Räthmännern erwähnt und bekleidete sein amt Länger als fünfzig jahre, er starb 1341.

Note

Dieser wurde 1290 schon unter die Senatoren gezählt und er erreichte die Bürgermeisterwürde; er starb im Jahr 1341

Misc

Sein Sohn Bruno [V.6] erbte das Areal in der Holstenstraße, welches er 1304 veräußerte, und der zweite Sohn, Hermann [V.84], bekam 1313 Fleischhauerstraße 16 und verkaufte dieses 20 Jahre später 99. Der zuerst genannte Sohn Bruno [V.6] wohnte mit seiner Familie in der Mengstraße 14: Für das Jahr seiner Aufnahme in den Rat 1289 ist er als Besitzer vermerkt, doch läßt sich das Jahr des Kauferwerbs nicht rekonstruieren; seine Kinder stießen die Immobilie 1347 wieder ab100. Die beiden anderen Erwerbungen, die Lichtgießerbude Markt 5 sowie die Grundstücke Marlesgrube 41 und 43, verblieben längere Zeit in der Familie. Die Bude am Marktplatz wurde zwar 1345 gegen eine jährliche Rentenzahlung veräußert, kam jedoch aufgrund
Zahlungsunf ähigkeit sechs Jahre später wieder in den Besitz der Kinder Brunos [V.6] und bei Erbteilung dem Sohn Gottschalk [V.8] als alleinigem Eigentümer zu. Die von Bruno [V.6] 1336 erworbenen Grundst ¨ ucke in der Marlesgrube hinterließ er ebenfalls seinem Sohn Gottschalk [V.8], den dessen Sohn Bruno [V.10] 1367 beerbte.

Note

Im Jahr 1332 gründete er in einer Kirche in Lübeck eine Pfründe mit 1000 Mark in Zehnern. Die Urkunde dieser Stiftung wird bezeugt in dem Verzeichnis von den adeligen Familien der Zirkelgesellschaft in Lübeck

Begravelse

Auch in Lübeck gibt es viele Fälle dieser Vernichtung kupfermetallener Kunstwerke, ln der Warendorp-Kapelle im Dom zu Lübeck befand sich z.B. früher eine große KupfermetallPlatte des Bürgermeisters Warendorp (+ 1341) und seiner Frau Hellenburg (+ 1316). Als diese Kapelle im 18. Jahrhundert „von der Kirche verkauft wurde, liess der neue Erwerber die Platte entfernen und an ihrer Stelle eine Tafel zu seinem eigenen Gedächtniss anbringen." Brehmer, S. 25-26


Brun Warendorp sen. starb 1341 und hatte im Dom eine Grabkapelle für seine Frau und sich errichtet, in der heute noch die gravierte Kalksteinplatte mit dem Bildnis seiner Frau aus dem Jahre 1316 steht. Gotschalks Sohn Johann, Domherr, hat dort eine Vikarie gestiftet. Die Kapelle trägt noch heute den Namen Warendorp.


Die von - Warendorp-Kapelle.
Die zweite s^dliche Kapelle wird von dem 1341 gestorbenen B^rger-meister Brun von Warendorp gebaut sein, da sie ehemals seine und seiner bereits 1316 gestorbenen Ehefrau Helenburg bronzene Grabplatte barg1), auch ist der Grabstein der eben erw^hnten Helenburg Warendorp in ihr noch jetzt vorhanden1). 1356 wird sie nach dem ^ltesten Sohn dieses Ehepaares, dem Ratsherrn Gottschalk von Warendorp, benannt2). Von dessen Sohn, dem Domherrn Johann von Warendorp, ist 1372 in ihr eine Vikarie gestiftet, zu deren Dotierung bereits 1350 von seinem Oheim Heinrich von Warendorp die Mittel letztwillig ausgesetzt waren2). Da^ noch eine weitere Vikarie in ihr bestanden hat, bezeugt eine Niederstadtbucheintragung von 1453, durch welche (der ehemalige B^rgermeister) Brun Warendorp den beiden Vikaren »in der kappellen, dar de Warendorppe ere sepulturen inne hebben, in deme dorne binnen tegen des rades stolen, unde is de andere van deme krutzegange dalewardes in der zuderziiden belegen«, ein Legat zum Besten dieser Kapelle zuwies3)


Die ehemalige grosse messingne Grabplatte des am 29. Juni 1341 gest. Bürgermeisters Bruno von Warendorp und seiner am 24. August 1316 gest. Gattin Hellenburg 1) enthielt die bildliche Darstellung dieses Ehe-paares mit der Umschrift: »Anno domini M CCC XLI in die sancti Petri et Pauli obiit dominus Bruno de Warendorpe, proconsul Lubycensis. Orate pro eo. Anno domini M CCC XVI in die sancti Bartolomei obiit domina Hellenburgis uxor domini Brunonis de Warendorpe. Orate pro ea.« Im Jahre 1646 liess der Domherr Johann von Warendorp diese Platte von dem zugehörigen Grabstein in der Warendorp-Kapelle2) abläsen und »der besseren Erhaltung und des würdigeren Gedächtnisses wegen«, wie eine lateinische ûberschrift besagte, an der Ostwand der Kapelle oberhalb des dortigen Altars in einer mit vielen Familienwappen gezierten Einfassung anbringen15). 1742 noch erwähnt, war sie 1787 nicht mehr vorhanden.

  1. Ihr Grabstein ist oben S. 233 abgebildet und beschrieben.
  2. Nach den Memorienregistern des Domes unter Juni 27 war Bruno von Waren-dorp »sepultus in capella sua, que est 2. in ordine in descensu ecclesie lateris meridionalis sub lapide suo totaliter auricalco cooperto et ornato«.
    3 ) Entwurf zur Lub. Relig., S. 386; Lub. Relig., S. 312 f.