Reinfried von Warendorp, 12401290 (50 år)

Navn
Reinfried von /Warendorp/
Fornavne
Reinfried von
Efternavn
Warendorp
Navn
Reinfried von /Warendorf/
Fornavne
Reinfried von
Efternavn
Warendorf
Født
Fars død
Note: Död före 1266 då hans änka uppges vara mor till Johannes Luneborch (Hs 817 p 593)
Forældres ægteskab
omkring 1250 (10 år)
Søsters dødsfald
Halvbrors fødsel
Brors dødsfald
Ægteskab
Søns fødsel
Halvbrors dødsfald
efter 1266 (26 år)
Mors død
Brors dødsfald
Søns fødsel
Søns fødsel
Hustrus dødsfald
Ægteskab
omkring 1285 (45 år)
Misc
Note: Borger i Lübeck 1285-1290
Misc
1290 (50 år)
Note: Den ersten nachweisbaren Ankauf von städtischem Grundbesitz tätigte vor den Jahren 1285/1290 Reinfried vonWarendorf [V.5] in derHolsten- und Fleischhauerstraße; in ersterer erwarb er die Häuser 26 und 28 mit dem dazugehörigem Grundstück Lederstraße 6 und in der Fleischhauerstraße die Hausnummer 16
Hustrus dødsfald
efter 1290 (0 efter dødsfald)
Misc
Note: Der er nævnt en Giselbert Warendorp i Lübech i 1188 og der dør en Heinrich Warendorp i før 1266. Den sidste kan være fader til Reinfried, men det understøttes ikke af kilderne.
Misc
Note: Die größte und einflußreichste Familie dieser Untersuchung ist zweifelsohne dieses von Warendorf’sche Geschlecht A: Bei einer aktiven politischen Mitgestaltung seit dem endenden 12. Jahrhundert bis in das 16. Jahrhundert hinein und entsprechenderwirtschaftlicher Tätigkeit braucht dies auch nicht weiter zu verwundern. Für F. Rörig gehört der Stammvater Gieselbert von Warendorf [V.1] zu dem von ihm so bezeichneten Gründerkonsortium aus Großkaufleuten der Hansestadt Lübeck und G. W. Dittmer gibt schon für das Jahr 1165 seine Ratsmitgliedschaft und seit 1188 die Tätigkeit als Bürgermeister

Die größte und einflußreichste Familie dieser Untersuchung ist zweifelsohne dieses von Warendorf’sche Geschlecht A: Bei einer aktiven politischen Mitgestaltung seit dem endenden 12. Jahrhundert bis in das 16. Jahrhundert hinein und entsprechenderwirtschaftlicher Tätigkeit braucht dies auch nicht weiter zu verwundern. Für F. Rörig gehört der Stammvater Gieselbert von Warendorf [V.1] zu dem von ihm so bezeichneten Gründerkonsortium aus Großkaufleuten der Hansestadt Lübeck und G. W. Dittmer gibt schon für das Jahr 1165 seine Ratsmitgliedschaft und seit 1188 die Tätigkeit als Bürgermeister
an1. E. F. Fehling überliefert lediglich das Jahr 1183 und in diesem Zusammenhang das Amt eines Bürgermeisters für Gieselbert vonWarendorf [V.1] 2.

Das Wappen der Sippe von Warendorf A ist dreifach durch von unten rechts nach links oben verlaufende blaue Schrägbalken auf gelbem Hintergrund geteilt; der mittlere und breiteste blaue Balken zeigt von rechts unten aufsteigend drei in gelb gehaltene Adler. Die Breite der Balken und des Hintergrundes sowie auch die Helmzier — acht Pfauenfedern mit Wiederholung des Wappen in runden Scheiben, ein braunes Geweih mit je 13 gelben Punkten—variiert zwischen einzelnen Familienmitgliedern, so daß von dem Grundwappen unterschiedlichste Ausführungen vorliegen

Als Stammvater dieses Geschlechtes innerhalb der Hansestadt Lübeck ist der ”Ratsherr und Bürgermeister“ Gieselbert von Warendorf [V.1] anzunehmen. Auch wenn die genealogische Linie der ersten drei Generationen zur Zeit nicht geklärt werden kann, muß doch von einer Zuordnung des Gieselbert [V.1] zu dieser Sippe ausgegangenwerden5. Als Herkunftsort bezeichnet G. W. Dittmer in seiner Aufstellung lübeckischer Familien die westfälische Bischofsstadt Münster; möglich ist jedoch auch, daß die Familie ursprünglich aus dem ca. 25 km östlich gelegenen Ort Warendorf stammte und von dort zuerst nach Münster und ein Zweig später nach Lübeck zugewandert ist 6. Aufgrund des Vornamens Gieselbert, welcher in derministerialadeligen Familie von Warendorf aus Warendorf vertreten ist, sieht A. K. Hömberg eine mögliche Verwandtschaft zu dieser Familie: Seine These kann sich dabei nur auf die Namensgleichheit stützen, denn die Erarbeitung einer von ihm sogenannten Sonderstellung kann nicht überzeugen7. Ohne quellenkundliche Nachweise für diese verwandtschaftliche Beziehung kann es bloß bei einer wenn auch begründeten und ”naheliegende[n] Annahme“8 bleiben; immerhin ist für das Mittelalter neben dem Weiterleben des Nachnames ebenso die Tradition der Vornamens- gleichheit in späteren Generationen wichtig: Hierfür bietet die Familie von Warendorf A sogar bis in die beginnende Neuzeit ein eindrucksvolles Beispiel.

Der nächste namentlich bekannte Vertreter dieser Sippe ist Heinrich von Warendorf [V.3] in der nach F. Rörig dritten Generation in Lübeck; auf welche Quellen er dabei zurückgreift, läßt sich nicht mehr feststellen9. Dieser machte 1240 eine Pilgerreise nach Jerusalem und hinterließ mit seinem Tode vor 1266 eineWitwe und Söhne, deren Namen unbekannt sind. Er könnte der Vater des in der vierten Generation stehenden Reinfried von Warendorf [V.5] sein oder auch der Onkel; bis hierhin bleibt die genealogische Reihenfolge im dunkeln. Reinfried war mit Elisabeth vonWarendorf B [VI.3] aus der Familie B verheiratet und zeugtemit ihr die Söhne Bruno [V.6] und Hermann [V.84] sowie mehrere Töchter [V.92], deren Namen allerdings nicht ermittelt werden können

Død
Familie med forældre
far
12001242
Født: omkring 1200Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1242Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
12101266
Født: omkring 1210
Død: efter 1266Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1228
1 år
storebror
12281260
Født: omkring 1228Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1260Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
3 år
storesøster
12301250
Født: omkring 1230Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1250Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
6 år
storebror
12351270
Født: omkring 1235Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1270Riga, Letland
6 år
ham selv
12401290
Født: omkring 1240Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Moders familie med ? Luneborch
stedfar
12101260
Født: omkring 1210
Død: efter 1260Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
12101266
Født: omkring 1210
Død: efter 1266Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1250
2 år
halvbror
12511266
Født: omkring 1251Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1266
Familie med Elisabeth Warendorp
ham selv
12401290
Født: omkring 1240Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
12451285
Født: omkring 1245Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1285Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1265
1 år
søn
12651341
Født: omkring 1265Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. juni 1341Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
8 år
søn
12721310
Født: omkring 1272Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1310Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
9 år
søn
12801350
Født: omkring 1280Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1350Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med ?
ham selv
12401290
Født: omkring 1240Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
12501290
Født: omkring 1250
Død: efter 1290Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1285
Født
Ægteskab
Ægteskab
Misc
Misc
Misc
Misc
Navn
Misc

Borger i Lübeck 1285-1290

Misc

Den ersten nachweisbaren Ankauf von städtischem Grundbesitz tätigte vor den Jahren 1285/1290 Reinfried vonWarendorf [V.5] in derHolsten- und Fleischhauerstraße; in ersterer erwarb er die Häuser 26 und 28 mit dem dazugehörigem Grundstück Lederstraße 6 und in der Fleischhauerstraße die Hausnummer 16

Misc

Der er nævnt en Giselbert Warendorp i Lübech i 1188 og der dør en Heinrich Warendorp i før 1266. Den sidste kan være fader til Reinfried, men det understøttes ikke af kilderne.

Misc

Die größte und einflußreichste Familie dieser Untersuchung ist zweifelsohne dieses von Warendorf’sche Geschlecht A: Bei einer aktiven politischen Mitgestaltung seit dem endenden 12. Jahrhundert bis in das 16. Jahrhundert hinein und entsprechenderwirtschaftlicher Tätigkeit braucht dies auch nicht weiter zu verwundern. Für F. Rörig gehört der Stammvater Gieselbert von Warendorf [V.1] zu dem von ihm so bezeichneten Gründerkonsortium aus Großkaufleuten der Hansestadt Lübeck und G. W. Dittmer gibt schon für das Jahr 1165 seine Ratsmitgliedschaft und seit 1188 die Tätigkeit als Bürgermeister
an1. E. F. Fehling überliefert lediglich das Jahr 1183 und in diesem Zusammenhang das Amt eines Bürgermeisters für Gieselbert vonWarendorf [V.1] 2.

Das Wappen der Sippe von Warendorf A ist dreifach durch von unten rechts nach links oben verlaufende blaue Schrägbalken auf gelbem Hintergrund geteilt; der mittlere und breiteste blaue Balken zeigt von rechts unten aufsteigend drei in gelb gehaltene Adler. Die Breite der Balken und des Hintergrundes sowie auch die Helmzier — acht Pfauenfedern mit Wiederholung des Wappen in runden Scheiben, ein braunes Geweih mit je 13 gelben Punkten—variiert zwischen einzelnen Familienmitgliedern, so daß von dem Grundwappen unterschiedlichste Ausführungen vorliegen

Als Stammvater dieses Geschlechtes innerhalb der Hansestadt Lübeck ist der ”Ratsherr und Bürgermeister“ Gieselbert von Warendorf [V.1] anzunehmen. Auch wenn die genealogische Linie der ersten drei Generationen zur Zeit nicht geklärt werden kann, muß doch von einer Zuordnung des Gieselbert [V.1] zu dieser Sippe ausgegangenwerden5. Als Herkunftsort bezeichnet G. W. Dittmer in seiner Aufstellung lübeckischer Familien die westfälische Bischofsstadt Münster; möglich ist jedoch auch, daß die Familie ursprünglich aus dem ca. 25 km östlich gelegenen Ort Warendorf stammte und von dort zuerst nach Münster und ein Zweig später nach Lübeck zugewandert ist 6. Aufgrund des Vornamens Gieselbert, welcher in derministerialadeligen Familie von Warendorf aus Warendorf vertreten ist, sieht A. K. Hömberg eine mögliche Verwandtschaft zu dieser Familie: Seine These kann sich dabei nur auf die Namensgleichheit stützen, denn die Erarbeitung einer von ihm sogenannten Sonderstellung kann nicht überzeugen7. Ohne quellenkundliche Nachweise für diese verwandtschaftliche Beziehung kann es bloß bei einer wenn auch begründeten und ”naheliegende[n] Annahme“8 bleiben; immerhin ist für das Mittelalter neben dem Weiterleben des Nachnames ebenso die Tradition der Vornamens- gleichheit in späteren Generationen wichtig: Hierfür bietet die Familie von Warendorf A sogar bis in die beginnende Neuzeit ein eindrucksvolles Beispiel.

Der nächste namentlich bekannte Vertreter dieser Sippe ist Heinrich von Warendorf [V.3] in der nach F. Rörig dritten Generation in Lübeck; auf welche Quellen er dabei zurückgreift, läßt sich nicht mehr feststellen9. Dieser machte 1240 eine Pilgerreise nach Jerusalem und hinterließ mit seinem Tode vor 1266 eineWitwe und Söhne, deren Namen unbekannt sind. Er könnte der Vater des in der vierten Generation stehenden Reinfried von Warendorf [V.5] sein oder auch der Onkel; bis hierhin bleibt die genealogische Reihenfolge im dunkeln. Reinfried war mit Elisabeth vonWarendorf B [VI.3] aus der Familie B verheiratet und zeugtemit ihr die Söhne Bruno [V.6] und Hermann [V.84] sowie mehrere Töchter [V.92], deren Namen allerdings nicht ermittelt werden können