Gertrud Warendorp, 13051352 (47 år)

Navn
Gertrud /Warendorp/
Fornavne
Gertrud
Efternavn
Warendorp
Navn
Ghertrud van /Warendorpe/
Fornavne
Ghertrud van
Efternavn
Warendorpe
Født
Søsters fødsel
Søsters fødsel
Mors død
Mors begravelse
Note: Helenburg von Warendorp

Helenburg von Warendorp
D. 24.8.1316

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 237 x 141 cm

Ort
Das Denkmal ist aufgerichtet an der Westwand der Warendorpkapelle, der zweiten Kapelle am südlichen Seitenschiff, von der Vierung aus gezählt. Über dem Kapellenportal ist der farblich ausgemalte Schild derer von Warendorp angebracht.

Kommemorierte Person
Helenburg von Warendorp war die Ehefrau des 1341 gestorbenen Lübecker Bürgermeisters Brun von Warendorp.
Beide hatten früher außerdem eine gemeinsame große kupferm etallene Grabplatte in der Kapeile. Domherr Johann Warendorp, der hier eine Vikarie gestiftet hat und nach dessen Namen die Kapelle benannt ist, hat die Platte 1646 aufgehoben und an der Ostmauer über dem Altar angebracht. 1742 wurde sie noch erwähnt; 1787 war sie verschwunden.1
Helenburg und Brun waren die Eltern des Ratsherren Gotschalk von Warendorp, und dieser war Vater des späteren Lübecker Bürgermeisters und Admirals Brun von Warendorp, welcher auf Schonen im Jahre 1369, am Ende des siegreichen zweiten Dänischen Krieges, auf unbekannte Art ums Leben gekommen war und dessen bronzene Einlageplatte an der Südwand der Briefkapelle der Lübecker Marienkirche angebracht ist.

Beschreibung
Die Platte aus grauem Kalkstein zeigt in Ritzzeichnung die Gestalt einer Frau, die mit betend gefalteten Händen unter einem Baldachin steht. Über ihrem auf ein Kissen gebetteten Haupt liegt ein Schleier.
Über dem Unterkleid trägt sie ein um die Achseln tief ausgeschnittenes Obergewand. Um die Schultern hat sie lässig einen Mantel gelegt, der oben einen weiten, eigenwillig geformten Kragen hat und sich zunehmend nach unten wieder vor der Figur schließt, in gefälligem Faltenwurf sich um die Schuhe versammelnd.
Um die schön gestaltete Figur herum erhebt sich ein auf schlanken, kapitellbesetzten Pfeilern ruhender Spitzbogen, der ungewöhnlicherweise anstatt WeinlaubKrabben Eichen- laubZweiglein hat, in deren Mitte jeweils eine Eichel sitzt.
In den Zwickeln sind zwei schräggestellte Schilde, heraldisch rechts mit dem warendorpschen Wappen: (In Gold) ein beidseitig von einem (blauen) Faden begleiteter (blauer) Schrägbalken, darin drei gespreizte (goldene) Adler2. Links ein gespaltener Schild: 1) schlicht, 2) fünfmal schräglinks geteilt (oder etwa sparrig mittig angespalten).
Um die figürliche Darstellung läuft ein Textrand, in dessen Eckbrüchen die Evangelistensymbole sitzen.
Der Zustand der Platte ist bis auf starke Abwetzung an den vier Ecken sehr gut, teils ausgezeichnet. Die Oberfläche ist meist glatt und ungestört, und an einigen Stellen oben links sind sogar noch feinste Aderlinien des Eichenlaubes zu sehen.

a a n n o n o m ln l m ccc
b xo l In n ie B[ea]tl B aR th o lo m el apostoLl
c n[omi]na taeLe[n]BtiRGls o x o r
d n[omi]nl BRononls n e w a R e |n ]o o R p e O R a te p[ro] e a

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn dreizehn hundert -
b sechzehn, am Tag des heiligen Apostels Bartholomäus3, starb
c die hohe Frau Helenburg, Ehegattin
d des hohen Herrn Brun von Warendorp. Betet für sie!

Ægteskab
omkring 1322 (17 år)
Datters fødsel
Datters fødsel
Søsters dødsfald
efter 1331 (26 år)
Brors dødsfald
Datters ægteskab
Fars død
Fars begravelse
Note: Auch in Lübeck gibt es viele Fälle dieser Vernichtung kupfermetallener Kunstwerke, ln der Warendorp-Kapelle im Dom zu Lübeck befand sich z.B. früher eine große KupfermetallPlatte des Bürgermeisters Warendorp (+ 1341) und seiner Frau Hellenburg (+ 1316). Als diese Kapelle im 18. Jahrhundert „von der Kirche verkauft wurde, liess der neue Erwerber die Platte entfernen und an ihrer Stelle eine Tafel zu seinem eigenen Gedächtniss anbringen." Brehmer, S. 25-26

Auch in Lübeck gibt es viele Fälle dieser Vernichtung kupfermetallener Kunstwerke, ln der Warendorp-Kapelle im Dom zu Lübeck befand sich z.B. früher eine große KupfermetallPlatte des Bürgermeisters Warendorp (+ 1341) und seiner Frau Hellenburg (+ 1316). Als diese Kapelle im 18. Jahrhundert „von der Kirche verkauft wurde, liess der neue Erwerber die Platte entfernen und an ihrer Stelle eine Tafel zu seinem eigenen Gedächtniss anbringen." Brehmer, S. 25-26


Brun Warendorp sen. starb 1341 und hatte im Dom eine Grabkapelle für seine Frau und sich errichtet, in der heute noch die gravierte Kalksteinplatte mit dem Bildnis seiner Frau aus dem Jahre 1316 steht. Gotschalks Sohn Johann, Domherr, hat dort eine Vikarie gestiftet. Die Kapelle trägt noch heute den Namen Warendorp.


Die von - Warendorp-Kapelle.
Die zweite s^dliche Kapelle wird von dem 1341 gestorbenen B^rger-meister Brun von Warendorp gebaut sein, da sie ehemals seine und seiner bereits 1316 gestorbenen Ehefrau Helenburg bronzene Grabplatte barg1), auch ist der Grabstein der eben erw^hnten Helenburg Warendorp in ihr noch jetzt vorhanden1). 1356 wird sie nach dem ^ltesten Sohn dieses Ehepaares, dem Ratsherrn Gottschalk von Warendorp, benannt2). Von dessen Sohn, dem Domherrn Johann von Warendorp, ist 1372 in ihr eine Vikarie gestiftet, zu deren Dotierung bereits 1350 von seinem Oheim Heinrich von Warendorp die Mittel letztwillig ausgesetzt waren2). Da^ noch eine weitere Vikarie in ihr bestanden hat, bezeugt eine Niederstadtbucheintragung von 1453, durch welche (der ehemalige B^rgermeister) Brun Warendorp den beiden Vikaren »in der kappellen, dar de Warendorppe ere sepulturen inne hebben, in deme dorne binnen tegen des rades stolen, unde is de andere van deme krutzegange dalewardes in der zuderziiden belegen«, ein Legat zum Besten dieser Kapelle zuwies3)


Die ehemalige grosse messingne Grabplatte des am 29. Juni 1341 gest. Bürgermeisters Bruno von Warendorp und seiner am 24. August 1316 gest. Gattin Hellenburg 1) enthielt die bildliche Darstellung dieses Ehe-paares mit der Umschrift: »Anno domini M CCC XLI in die sancti Petri et Pauli obiit dominus Bruno de Warendorpe, proconsul Lubycensis. Orate pro eo. Anno domini M CCC XVI in die sancti Bartolomei obiit domina Hellenburgis uxor domini Brunonis de Warendorpe. Orate pro ea.« Im Jahre 1646 liess der Domherr Johann von Warendorp diese Platte von dem zugehörigen Grabstein in der Warendorp-Kapelle2) abläsen und »der besseren Erhaltung und des würdigeren Gedächtnisses wegen«, wie eine lateinische ûberschrift besagte, an der Ostwand der Kapelle oberhalb des dortigen Altars in einer mit vielen Familienwappen gezierten Einfassung anbringen15). 1742 noch erwähnt, war sie 1787 nicht mehr vorhanden.

  1. Ihr Grabstein ist oben S. 233 abgebildet und beschrieben.
  2. Nach den Memorienregistern des Domes unter Juni 27 war Bruno von Waren-dorp »sepultus in capella sua, que est 2. in ordine in descensu ecclesie lateris meridionalis sub lapide suo totaliter auricalco cooperto et ornato«.
    3 ) Entwurf zur Lub. Relig., S. 386; Lub. Relig., S. 312 f.
Ægtemands dødsfald
Ægteskab
omkring 1345 (40 år)
Datters ægteskab
Ægtemands dødsfald
Søsters dødsfald
Note: Gestorben im jahr 1350 und beerdigt in der Kirche dieses Klosters und auf dem Grabstein ist bis heute zu lesen:

Gestorben im jahr 1350 und beerdigt in der Kirche dieses Klosters und auf dem Grabstein ist bis heute zu lesen:
"IM JAHR DES HERRN 1350, AM FOLGENDEN TAG DES GORGONIUS (10.September) STARB WOLDERAD, DIE TOCHTER BRUNOS VON WARENDORP, NONNE DIESER KIRCHE."

Søsters dødsfald
Død
Familie med forældre
far
12651341
Født: omkring 1265Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. juni 1341Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
12751316
Født: omkring 1275Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. august 1316Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1296
1 år
storebror
12961365
Født: omkring 1296Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1365Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
storebror
12981338
Født: omkring 1298Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1338Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
storebror
13001359
Født: omkring 1300Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 14. juli 1359Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
storebror
13021369
Født: omkring 1302Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. juli 1369Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
storesøster
13041351
Født: omkring 1304Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1351Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
hende selv
13051352
Født: omkring 1305Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1352Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
lillesøster
13061350
Født: omkring 1306Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 10. september 1350St. Johannes Kloster, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillesøster
13081331
Født: omkring 1308Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1331
Familie med Eberhard von Alen
ægtemand
12951342
Født: omkring 1295Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 11. juli 1342Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hende selv
13051352
Født: omkring 1305Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1352Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1322
2 år
datter
13231354
Født: omkring 1323Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: omkring 1354Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
13251360
Født: omkring 1325Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1360Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med ? von Hagen
ægtemand
13101346
Født: omkring 1310
Død: efter 1346Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hende selv
13051352
Født: omkring 1305Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1352Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1345
Født
Ægteskab
Ægteskab
Navn
Død