Hans Lüneburg, 13941461 (67 år)

Navn
Hans /Lüneburg/
Fornavne
Hans
Efternavn
Lüneburg
Navn
Johann von /Lüneburg/
Fornavne
Johann von
Efternavn
Lüneburg
Navn
Johannes /Luneborch/
Fornavne
Johannes
Efternavn
Luneborch
Navn
Johannes /Lüneburg/
Fornavne
Johannes
Efternavn
Lüneburg
Navn
Johann /Lüneburg/
Fornavne
Johann
Efternavn
Lüneburg
Født
Erhverv
Ratsherr zu Lübeck
Brors fødsel
Brors fødsel
Søsters fødsel
Søsters fødsel
Brors fødsel
Ægteskab
Note: Johannes IV. Lüneburg heiratete Taleke, die Tochter des Lübecker Ratsherrn und Bürgermeisters Henning v. Renteien.
Søns fødsel
Søns fødsel
Fars død
Note: Gravsted i Sct. Katharinakirchen i Lübeck
Fars begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Johann Lüneburg (89) 1423t [Chor] sein Testament (10. Mai 1406)

Erhverv
Rathsherr zu Lübeck erwalht
1428 (34 år)
Misc
1429 (35 år)
Note: 1429 nævnt som medlem af Zirkelgeschellschaft, nævnt 1428, død 1461
Søns fødsel
Erhverv
1430-1434 Amtmand zu Ripenburg
1430 (36 år)
Misc
1430 (36 år)
Note: 1430 hatte ihm der Rat für ein Darlehen von 4000 Thaleren auf 8 Jahre die Vervaltung des Schlosses Riepenburg und Bergedorf überlassen.
Mors død
Erhverv
1434-1438 Amtmand zu Bergedorf
1434 (40 år)
Misc
Note: Am Fastnachtsabend (28. Februar) 1435 wurde Hans Lunnenborch Bruder der Tafelgilde.

Am Fastnachtsabend (28. Februar) 1435 wurde Hans Lunnenborch Bruder der Tafelgilde.
[Ifølge "Der Bruderbich der Revaler Tafelgilde" er det sønnen af samme navn, der her optages i Taffelgildet, men kronologisk kan det ikke passe]

Note
Note: Bürgerbuch Lübech år 1436: Der herr Johannes Lüneborg, nach dem tod seiner mutter Heleken und nach dem zurücktreten seiner Brüder Hermann, Zander und Bertram, die Hälfte einer bestimmten Hütte, .......
Mors død
Søns ægteskab
Søns dødsfald
Brors dødsfald
Misc
24. august 1439 (45 år)
Note: Am 24. Aug. 1439 erhielten die Lübecker Bürgermeister und Mitglieder der Zirkel- Gesellschaft Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) zusammen mit Herzog Adolf von Schleswig und 12 holsteinischen Adeligen von König Albrecht II. den Drachenorden verliehen.78) Dieser Orden diente hauptsächlich als Auszeichnung verdienter Personen 79), und aus dem Verleihungsbrief geht auch hervor, daß der Kö­nig die Orden auf Empfehlung des Lübecker Bischofs Johannes Scheie ausgegeben hatte. Die Auszeichnung mit dem Drachenorden ftir Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) bedeutet aber nicht, daß sie gleichzeitig in den Adelsstand aufgenommen worden wären.

Am 24. Aug. 1439 erhielten die Lübecker Bürgermeister und Mitglieder der Zirkel- Gesellschaft Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) zusammen mit Herzog Adolf von Schleswig und 12 holsteinischen Adeligen von König Albrecht II. den Drachenorden verliehen.78) Dieser Orden diente hauptsächlich als Auszeichnung verdienter Personen 79), und aus dem Verleihungsbrief geht auch hervor, daß der Kö­nig die Orden auf Empfehlung des Lübecker Bischofs Johannes Scheie ausgegeben hatte. Die Auszeichnung mit dem Drachenorden ftir Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) bedeutet aber nicht, daß sie gleichzeitig in den Adelsstand aufgenommen worden wären.

(LUB V II, S. 818f, Nr. 897 (Druck); Reg Imperii, 12, 1975, S. 263, Nr. 1135 (Regest nach dem Original im Landesarchiv Schleswig, Abt Urkunden, i, N. 77). Vgl. dazu auch Paravicini, Rittertum, S. 170. Nach Fehling, Ratslinie, Nr. 441 und 507 erhielten auch die Bürgermeister Johann Klingenberg (101) und Cord Brekewold (100) den Orden, ihre Namen werden aber in der Urkunde nicht genannt)

Misc
Note: 1440 og 1442 bei Verhandlungen in Kolding mit König Christoph III v. Dänemark
Misc
1440 (46 år)
Note: Befehlshaber der hans. Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte
Datters fødsel
Hustrus dødsfald
Erhverv
Ratsherr zu Lübeck
1441 (47 år)
Ægteskab
Note: ingen børn

ingen børn

In zweiter Ehe war er mit Elisabeth, der verwitweten Tochter des Gottschalk I. v. Wickede (1364-1439), verheiratet.

Erhverv
Bürgermeister in Lübeck
1442 (48 år)
Misc
1445 (51 år)
Note: 1445 kauften die Rathmänner Johan Lüneburg und Berthold Witik, die bürger Hans Westfal und Bernd Darzow und die ganze gemeine Gelichop der Zirkeler tho Lübeke von Heinrich Witik, Bürger in Lüneburg, für 1800 MK, eine gebung von 100 MK aus dem voll in der Bederstrasse in Lüneburg, die ihm die Herzoge Wilhelm und Friedrich von Braunschweig-Lüneburg für 2000 MK verkauft hatten.
Misc
Note: Gesandt? i Soest
Søns ægteskab
Note: Lib. Civ. Bügerbuch zum jahr 1453: Johannes Luneborch, Sohn des Herrn JOhannes Luneborch, mit Agneta, Tocheter des Nicolai Stenbeke, zur Mitgift usw.

Lib. Civ. Bügerbuch zum jahr 1453: Johannes Luneborch, Sohn des Herrn JOhannes Luneborch, mit Agneta, Tocheter des Nicolai Stenbeke, zur Mitgift usw.


Johannes V. Lüneburg heiratete 1445 Agnes, die Tochter des Lübeckers Nikolaus Steinbeke (f 1449).


Er war seit 1458 mit Agnete, Tochter des Lübeckers Nicolaus Steinbeke verheiratet.
Zum Zeitpunkt des Testament ihres Mannes (Juni 1473) war sie schwanger. Am 9. Febr. 1458 gehörte sie zu den Frauen, die sich auf der „Burg“ der Zirkel-Gesellschaft befanden, die bei den Fastnachtsfeierlichkeiten in der Beckergrube umfiel (AH L, ZG 3, fol. 7v). - Zu seinen familiären Beziehungen vgl. u.a. Fahne, Höveln, S. 106.

Erhverv
Udnævnt til Borgmester i 1449
1449 (55 år)
Søsters dødsfald
Erhverv
Borgmester i Lübeck
1456 (62 år)
Note
Note: Køber borgmester Johannes Lüneburg ifølge brev dateret 5/3 1456 fra Broder Gerd et familiegravplads i højkoret i St. Catharinakirken i Lübeck, for en betaling på 60 Mark Lübsk.
Misc
Note: 146o i Segeberg
Brors dødsfald
Søsters dødsfald
Note
Note: Medlem af Zirkelgesellschaft i Lübeck
Misc
Note: Johann Lüneburg var ca. 1460 - 1500 aktiv i handlen med Bergen
Misc
Note: Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt.
Misc
Note: Foretog tilsyneladende en rejse til Jerusalem med Hinrich Rapesulver
Note
Note: Han havde flere gesandtskaber for Lübeck, blandt andet til Sverige og Preussen i 1458 (1438??), han var endvidere leder af hæren, da den var udrustet mod Belgien
Misc
Note: Im späten Mittelalter und besonders in nachreformatorischer Zeit treten uns die Bestatteten im Bild schließlich als Individuen entgegen, wie in dem überaus lebensnah gestalteten Bildnis des 1461 gestorbenen Bürgermeisters Johannes Lüneburg in der Katharinenkirche.

Im späten Mittelalter und besonders in nachreformatorischer Zeit treten uns die Bestatteten im Bild schließlich als Individuen entgegen, wie in dem überaus lebensnah gestalteten Bildnis des 1461 gestorbenen Bürgermeisters Johannes Lüneburg in der Katharinenkirche.
Mit Halbglatze und schwer herabhängenden Augenlidern blickt uns hier ein Mensch des späten Mittelalters an; der pelzbesetzte Rock, Geldtasche und Dolch am Gürtel lassen viele Rückschlüsse auf die Kleidung eines wohlhabenden Städters dieser Zeit zu

Misc
Note: Der Dargestellte nun, Johannes IV., ist beider Sohn. Ihm gehörte das Dorf Sierksrade, das Gut Padelügge, die Brandenmühle, Geschendorf und die Hälfte von Obernwohlde, deren Einnahmen er letztwillig für ewige Zeiten zur Unterstützung der Armen verfügte. (Hans-Cord Saraighausen, S. 41-52).
Misc
Note: Lübecker Stadtzeitung. Ausgabe vom 27. Juni 2006

Lübecker Stadtzeitung. Ausgabe vom 27. Juni 2006

Abgepaust im Großformat
Abriebe norddeutscher und englischer Metallgrabplatten aus dem Mittelalter

Gelblich schimmert das Messing der Grabplatte aus dem 15. Jahrhundert im Unterchor der Lübecker Katharinenkirche. Nur wenig Licht scheint durch ein Fenster auf das gravierte Metall und ein paar Kerzen flackern zusätzlich. So erscheint die Grabplatte des Johannes Lüneburg stammte in einem andächtigen Licht.
Kontrastreicher und etwas deutlicher zeigt ein Abrieb der Grabplatte das ganze Motiv und seine Inschriften. Rund 50 solcher Kopien von Metallgrabplatten aus Norddeutschland und England stellt der Hamburger Reinhard Lamp mit seinem Kollegen Kevin Herring bis zum
30. September in der Lübecker Katharinenkirche aus.
Johannes Lüneburg stammte aus einem alten lübschen Geschlecht - sein Vorfahr Alexander Lüneburg kam 1260 von Livland in die Hansestadt - starb 1461 und wurde direkt vor dem Altar in der ehemaligen Klosterkirche begraben. Dieses Privileg er-hielten im Mittelalter und bis ins 18. Jahrhundert hinein nur reiche Bürger und Würdenträger der Kirche. Doch während viele der steinernen Grabplatten in St. Katharinen bereits abgenutzt sind und Inschriften langsam verblassen, zeigt sich die Metallplatte auf dem Grab von Johannes Lüneburg und seinem Sohn noch fast in der alten Schönheit.
Lüneburg war ein angesehener Mann im Lübeck des 15. Jahrhunderts. Er war zunächst Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf. 1440 verhandelte er mit dem Dänenkönig Christian und wurde schließlich Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen Holländer absperren sollte. 1442 wurde Johannes Lüneburg zum Bürgermeister von Lübeck gewählt.
Fast der ganze Boden der Katharinenkirche besteht heute aus Grabsteinen. Mit ihren 118 Grabstätten war St. Katharinen nach dem Lübecker Dom somit die beliebteste Grablege der Hansestadt. Doch nur wenige Grabplatten sind wie die von Johannes Lüneburg aus Metall.
Diese Tradition war in England wesentlich weiter verbreitet. "Allerdings wurden dort weniger komplette Platten aus Messing oder Bronze gefertigt", erklärt der Künstler Reinhard Lamp. "Vielmehr wurden in den Stein Intarsien aus Metall eingearbeitet." Bei seiner Arbeit, die in England schon sehr verbreitet ist, geht es Lamp in erster Linie um die genaue Kopie mittels einer Durchpaustechnik. "Sechs Tage lang habe ich an dem Lüneburg jeweils sechs Stunden auf Knien gearbeitet", beschreibt er sein Tageswerk. Seine eigene Kreativität beschränkt Reinhard Lamp schließlich auf die Farbgebung der Abriebe. "Mit Rot, Gold und Grauschattierungen versuche ich, die Aussage und den Sinn der Darstellung hervorzuheben", sagt der Künstler, der sich damit auf traditionelle kirchliche Kolorierungen bezieht.
Die Ausstellung "Antlitz im Boden" ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt kostet einen Euro pro Person. An den Wochenenden zeigt die Tanzgruppe TanzortNord freitags uns sonnabends ab 21 Uhr eine spezielle Vorführung zum Thema der Ausstellung. mab

Misc
Note: Lüneburg wurde 1428 als Ratsherr in den Rat der Stadt gewählt und 1442 zu deren Bürgermeister. 1430–1434 war er Amtmann auf der Riepenburg und 1434–1438 Amtmann des Beiderstädtisches Amtes Bergedorf.[1]

Lüneburg wurde 1428 als Ratsherr in den Rat der Stadt gewählt und 1442 zu deren Bürgermeister. 1430–1434 war er Amtmann auf der Riepenburg und 1434–1438 Amtmann des Beiderstädtisches Amtes Bergedorf.[1]
Johann Lüneburg gehörte im Sommer 1429 der Zirkelgesellschaft (Mitgliedsnummer 117) an.
Im Jahr 1440 vertrat er die Stadt in Kolding bei Verhandlungen mit König Christoph III. von Dänemark. Er war Befehlshaber der Flotte der Hanse, die den Öresund gegen die Holländischen Umlandfahrer sperren sollte. 1441 war erneut bei Christoph III. wegen der Bestätigung hanseatischer Handelsprivilegien und des Abschlusses des sogenannten Friedens von Kopenhagen, eines Waffenstillstandes mit den Holländern. 1443 vertrat er Lübeck auf einem Hansetag in Lüneburg, auf dem beschlossen wurde, demjenigen, der eine Hansestadt angreife, keine Unterstützung zu gewähren. 1445 nahm er teil an Verhandlungen zwischen der Stadt Soest und dem Erzbistum Köln und 1447 war Johann Lüneburg Vertreter der Stadt Lübeck in einem Streit mit Herzog Heinrich IV. (dem Dicken) zu Mecklenburg und in Kopenhagen und wegen eines Streits der Kaufleute im Bergener Kontor Bryggen. Weitere Missionen führten ihn 1449 zu König Christian I., zu Verhandlungen mit den Schwesterstädten Hamburg, Lüneburg und Wismar über den Münzrezess sowie 1455 nach Flensburg zu Verhandlungen mit dem dänischen Adel über die Bestätigung der Hansischen Privilegien in Dänemark und Norwegen. 1458 wirkte er an Verhandlungen zwischen König Christian I. von Dänemark und König Kasimir II. von Polen in Danzig mit, die im folgenden Jahr von ihm in Lübeck fortgesetzt wurden. 1460 verhandelte er gemeinsam mit anderen Ratsmitgliedern (Wilhelm von Calven, Johann Westphal) aus Anlass des Todes von Herzog Adolf VIII. von Holstein (1459) erneut mit König Christian I., der im gleichen Jahr in der Nachfolge der ausgestorbenen Schauenburger zum neuen Herrscher in Schleswig und Holstein wurde.

Misc
Note: LUNENBORCH, Johan - gestorben vor 1462 (Marg.)

LUNENBORCH, Johan - gestorben vor 1462 (Marg.)

  • Lübecker Ratsherr
  • Mitglied Zirkelgesellschaft 1403/04 in Boston nachweisbar (Jenks, S. 932) [OBS det er muligvis faderen af samme navn, der henvises til her]
  • 1426 Testamentvormund des Lambert Ekey (Bruns, Bgf., S. 58) - "in Schüsselbuden"
  • nach Bergen 6 Last Mehl mit Schiffer Johan van Depen und 1 Last Mehl mit Schiffer Reyneman (AHL, NStB. 1439 Marg./ 13.7.; HUB 7, 431, Anm. 1)
  • 1451 (Michaeli arch.) verkauft Hof in Padeluch an Tydeman Reymerding
  • 1452 (Epiph.) Schuld des Hans Swarte 27 mk. lub., zahlbar bis Ostern 1453
  • selbst oder Vater Lübecker Flandernfahrer (Asmussen, S. 505, Nr. 66)
Misc
Note: † Lübeck 1461, ± in St. Katharinen, Bürgermeister zu Lübeck, wird 1428 Ratsherr; "trat verschiedene Gesandschaften im Namen des Staates <Lübeck> an, z.B. nach Schweden und Preußen und in verschiedene Königreiche. Und natürlich befehligte er das Heer, das gegen die Belgier ausgerüstet war. Auch ist er der Verfasser der Verzeichnisse der adeligen Familien der Zirkelgesellschaft in Lübeck." Als "ältester Bürgermeister" wird er "in den Chroniken" gerühmt, "daß er ein tapferer und sehr geschickter Mann gewesen ist; er hat die ansehnliche Gesandschaft in Schweden und Preußen im Jahr 1458 angetreten, da er wegen dieser Stadt um den Stillstand zwischen König Christian in Schweden und den preußischen Städten, wie auch die Streitigkeit zwischen dem König in Polen, dem Hochmeister des deutschen Ordens und den Preußischen Städten zu vermitteln und beizulegen, abgesandt worden ist." "Bergedorf und Ripen, für 4000 hergezahlte Mark, behielt er 8 Jahre hindurch als Pfand. Im Jahre 1436 ist teils durch das Erbrecht, teils aber auch durch das Verzichten seiner Brüder, der halbe Teil der unteren Stadt, der einstmals zum Lachsfang bestimmt war, welcher Ort bis zu diesem Tage die Lachswehr genannt wird, an ihn gekommen." Dazu im "Bürgerbuch zum Jahr 1436: Der Herr Johannes Lüneborg, nach dem Tod seiner Mutter Heleken und nach dem Zurücktreten seiner Brüder Hermann, Zander und Bertram, die Hälfte einer bestimmten Hütte, d.h. eines Wehres an der Trave gelegen, usw." 05.03.1456 bestätigen die Franziskaner von St. Katharinen für ein Almosen von "60 Mark Lübsch bar in Pfennigen" Totentafel und Erbbegräbnis; Testament mit vielen frommen Stiftungen; (II. Elisabeth von WICKEDE, sie oo I. Nikolai SCHWORM);
Død
Note: begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.

begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.
Der findes billede af gravstenen i hæftet "Die Katharinenkirche in Lübeck. Museum fïr kunst ind Kulturgeschichte" af Lutz Wilde. Kan købes i kirken.
(Ifølge WIKI skal han være død 15. november)

Begravelse
Note: Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.

Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.


Das schönste der figürlichen Grabmäler ist zweifellos die fein gravierte Metallplatte des Bürgermeisters Johann Lüneburg (+ 1461) (s. Kat. Nr. 46) im Fußboden des Unterchores im Ostteil der mittleren Apsis, wo sich im 15. Jahrhundert die Privatkapelle der Lüneburgs befand. So erklärt sich der hervorragende Erhaltungszustand der Platte, die nur sehr wenig .betreten' sein dürfte.


Lübeck, St. Katharinen, Unterchor Johannes Lüneburg (+ 25.11.1461)
Johannes Lüneburg (+ 15.8.1474)
In Gänze gravierte Platte Stein 339 x 217, Bronzeplatte 285 x 155 cm Abriebe: Kevin Herring, Reinhard Lamp

Dargestellte Person
Eine Person nur stellt das Bild dar, aber der Randtext gilt zweien: beide - Vater und Sohn - heißen Johannes Lüneburg (Luneborch).1
Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Der jüngere der beiden im Text Erwähnten ist sein Sohn Johannes V. (1415-1474), auch er wohnhaft Beckergrube 10. Er war lübischer Ratsherr seit 1467.3 Beide waren bedeutende Männer der Stadt. Dies erklärt die herausragende Position des Grabdenkmals vor dem Altar im Unterchor der für Bestattungen sehr gefragten Katharinenkirche. Das Grab liegt überdies innerhalb eines eigenen Kapellenbereiches, der nicht von anderen als Grablege benutzt werden konnte.

Beschreibung
Johannes Lüneburg steht angetan mit einer prächtigen Schaube aus kostbarem, großblumig geschmücktem Brokatstoff, der an Hals, Ärmeln und Untersaum mit Pelz verbrämt ist. Dessen feine und langhaarige Zeichnung deutet auf Zobel. Solch teuren Pelz trugen im Mittelalter nur die wohlhabendsten und gesellschaftlich höchsten Schichten, was den Rang und persönlichen Reichtum eines lübischen Bürgermeisters augenfällig macht.
Sein Gesicht ist eindrucksvoll realistisch. Es zeigt einen nachdenklichen, aber willensstarken alten Mann. Sein Haar fällt in Locken seitwärts von dem oben kahlen Schädel herab, Sorgenfalten liegen um Stirn und Augen. Sein Haupt liegt gebettet auf ein Schmuckkissen aus gleich gemustertem Stoff wie sein Rock. Um die rechte Hand hängt ein Rosenkranz, der vom in einer Troddel endet. An seinem Gürtel hängt eine Tasche, hinter der ein Dolch steckt. Diese Tasche ist mit einem Metallbogen oben verschlossen und hat zwei zusätzliche kleine Vordertaschen. Seine Füße stecken in schlichten Lederschuhen und stehen auf zwei Wilden Männern, dazwischen erscheint das Familienwappen: drei zinnenbekrönte Türme, wohl in Anlehnung an das Wappen der Stadt Lüneburg und in Anspielung auf seinen Namen.
Lüneburg steht vor einem großen Stuhl. Dessen Sitz muß in dem mittleren Sims, in Gesäßhöhe der Gestalt, gesehen werden. Seine hohe Rückenlehne lädt nach oben aus, verbreitert sich fächerartig, und ihr Ende entschwindet hinter dem Baldachin. Zwischen ihren Rippen sieht man eine feine Musterung, die an Binsenflechtwerk denken läßt. Dieser an einen Thron gemahnende Prunkstuhl unterstreicht die hoheitsvolle und mächtige Erscheinung des Bürgermeisters.
Die Gestalt umgibt ein kunstvoller Baldachin mit komplexem hängendem Bogenkamm. Auch die Seitenschäfte sind fein gezeichnet; sie tragen oben eine Galerie von Spitzbogenfenstem, die mit zartem Maßwerk gefüllt sind und von einem Blattfries gekrönt werden.
Das Feld zwischen der Figur und der Architektur wird von einem mit Blattranken und Vierpaßmotiven reich verzierten Hintergrund ausgefüllt. Dieser Zierat wird nicht immer konsequent verfolgt und seitensymmetrisch ausgeführt.
Das die Gestalt umgebende Baldachingebäude ist zwar im gotischen Stil gezeichnet, aber die Nischen, in denen sonst die Heiligen stehen, sind leer. Dafür sind sie mit besonders kunstvollem Maßwerk gefüllt. Auch die Wilden Männer zu Lüneburgs Füßen haben nur noch heraldischen Charakter als Wappenträger.
Um einen starken Rahmen herum steht ein Textband mit den Evangelistensymbolen an den Ecken; daran schließt sich ein Außenrand mit einer abwechselnd Königsköpfe und Drachen umrundenden Blattranke. Sie geht beiderseitig von einem unten liegenden Mann aus und mündet oben in das Bild eines gekrönten Frauenkopfcs: es ist also die Darstellung einer Wurzel Jesse. Sie führt die Ahnenreihe Marias bildlich vor Augen und belegt Jesu königliche Abstammung aus dem Stamme Davids. Die Darstellung der Wurzel Jesse sowie der Bogenkamm ähneln der hundert Jahre älteren bronzenen Platte des Johann Klingenberg aus dem Jahre 1356 (s. Kat. Nr. 29). Auch in dem älteren der beiden großen Schweriner Bischofsbildnisse sieht man eine, wenn auch etwas anders ausgeführte Wurzel Jesse; die Verwendung dieses Motivs auf der Lüneburgplatte gehört also zum traditionellen Bildkanon.

Randumschrift
Der Randtext ist in Niederdeutsch und Latein verfaßt und geschrieben in kräftiger Frakturminuskel mit vielen Abbreviaturen. Der linke Rand wurde in einer anderen Handschrift graviert und wohl später in den dafür freige-lassenen Raum eingearbeitet.

a o c h uenLC du h e s t mi beÖRage(n)
b Anno d (o )m (in i) M CCCC Ixi ka£h[a]Hin[ce] o(i)g(iLia) o (b iit) pRoco(n)fuL lubefenfis4 J o h a (n )n e s
c Lu(n)eboRch b iö ö e t g o t oor ern
d An(n)o ö (o )m (in i) M'CCCC'ixxiin' f(n) [öie] affu(rn)p(£)ionis Ma(R)i[ce] o (b iit) J o h (a n n )e s Lu(n)eboRch (con)fuL OR(ate)

Übersetzung a
Ach Welt, du hast mich betrogen!
b Im Jahre des Herrn 1461, am Tag der Hl. Katharina5, starb der lübische Bürgermeister Johannes
c Lüneburg. Bittet Gott für ihn.
d Im Jahre des Herrn 1474, an Himmelfahrt Maris6, starb Johannes Lüneburg, Ratsherr. Betet.

Auf den beiden steinernen Seitenrändern sind weitere Personen aus der Familie Lüneburg genannt und in dieser Familiengruft bestattet:

Bertram L., Sohn des Bürgermeisters, + 25.7.1484 und des Ratsherrn Johannes Söhne, nämlich Johannes L (+20.9.1493), Hinrich L. (+26.10.1484) und Thomas L. (+24.9.1498)

Links beginnend lautet der Text, der nur die Namen und Sterbedaten gibt:
An(n)o ö (o )m (in i) m c c c c Ixxxim die x x u julii obiit BaRfRam laneboRcb OR(ate) p(no) e o
An(n)o ö (o ‘)rn(ini) m" c c c c xcum die xxim (eptembR(is) o(biit) T h om as LaneboRcb o n (a t e ) p(no) e o
Rechts:
Au(n)o ö(o )m (ini) m c c c c xcm in uigiLia math(ce]i obiit Johannes LaneboRcb OH(ate) P(ro) e o
Armo d(o)rn(ini) rri c c c c Ixxxim die x xu i octobRis obiit HinRicas LaneboRch on (a te ) P(ro) e o

Die Herkunft dieser großartigen Platte ist nicht geklärt. Sie birgt manche Anklänge an flämische Gestaltung, so die Wurzel Jesse, der feine Baldachin, aber manches deutet auf deutsche Herstellung, wie der breite, starke Rahmen und die kräftige Minuskel, mit den hohen, schweifgespitzten Hasten.4 5 6 7 Auch spricht die Inkonsequenz in der Hintergrundgestaltung gegen eine flämische Werkstatt. Flämischer Einfluß ist zwar unübersehbar, aber der ist in Bronzebildnissen im Deutschland des 15. Jahrhunderts sowieso nichts Überraschendes.
Man könnte also etwa Köln als Herkunftsort annehmen, zumal das mit der niederdeutschen Sprache im Randtext in Einklang stünde. Köln hatte die engsten kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen nach Flandern und war wichtiger Bronzestandort.
Lübeck käme auch in Frage, und zwar aus denselben Gründen. Auch diese Stadt besaß eine Bronzeproduktion, stellte Bronzeplatten her und verkaufte sie nach auswärts. Sie besaß hochkompetente Bronzewerkstätten (s. die großartige Liegestatue des Bischofs Bocholt im Dom und das gewaltige Sakramentshaus in der Marienkirche). Die Frage ist nur, welcher Meister im damaligen Lübeck das eindrucksvolle Gesicht des Johann Lüneburg hätte zeichnen können. Die Porträtkunst, wie sie von Jan van Eyck beherrscht wurde, war noch nicht bis Lübeck vorgedrungen. Es gibt die Meinung, der lübische Maler Hermen Rode sei dieser Vorlagengeber gewesen.8 Ein Vergleich mit dessen im St. Annen-Museum befindlichen Lukasaltar läßt aber Rodes Urheberschaft als unwahrscheinlich erkennen, denn kaum etwas verbindet den Charakterkopf des Bürgermeisters mit den aussageschwachen und sich wiederholenden Typusgesichtern dieses Künstlers, und Brokat malten andere auch.
Vielleicht ist ein uns nicht bekannter niederländischer Künstler der Einladung des Bürgermeisters Lüneburg nach Lübeck gefolgt und hat ihm das Bild gezeichnet. Die Frage nach dem Entstehungsdatum ist auch nicht ganz sicher zu beantworten.
Da die Information den Ratsherm Johannes V. Lüneburg betreffend später eingefüllt wurde, liegt die Annahme nahe, daß die Platte schon vorher fertig war, der linke Rand vom Vater für seinen Sohn vorgesehen und freigelassen worden war.9 Das entspräche der naheliegenden Vorstellung, daß der Auftraggeber sein eigenes Bildnis hat gravieren lassen.10 Auch läßt der hoheitliche, thronähnliche Stuhl eher an das Amt des Bürgermeisters als an den Rang eines Ratsherrn denken. Damit wäre also Johannes IV. der Auftraggeber, und die Platte wäre etwa um 1460 entstanden.

Familie med forældre
far
13661423
Født: omkring 1366Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1423Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
13721430
Født: omkring 1372Mengstrasse 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1430Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1393Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
ham selv
13941461
Født: omkring 1394Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. november 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillebror
13961436
Født: omkring 1396Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1436Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillebror
13981461
Født: omkring 1398Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
lillesøster
14021461
Født: omkring 1402Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillesøster
14041450
Født: omkring 1404Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1450Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
lillebror
14051490
Født: omkring 1405Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1490
Familie med Adelheid von Rentelen
ham selv
13941461
Født: omkring 1394Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. november 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
13951440
Født: omkring 1395Königstrasse 39, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: omkring 1440Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1415
1 år
søn
14151484
Født: omkring 1415Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 25. juli 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
6 år
søn
14201474
Født: omkring 1420Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. august 1474Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
10 år
søn
14291437
Født: omkring 1429Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1437Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
12 år
datter
14401462
Født: omkring 1440Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med Elisabeth von Wickede
ham selv
13941461
Født: omkring 1394Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. november 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14101461
Født: omkring 1410Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1442
Nikolai Schworm + Elisabeth von Wickede
partner’s partner
14001440
Født: omkring 1400
Død: omkring 1440Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14101461
Født: omkring 1410Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1430
Født
Ægteskab
Erhverv
Erhverv
Misc
Erhverv
Misc
Erhverv
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Erhverv
Ægteskab
Erhverv
Misc
Misc
Erhverv
Erhverv
Note
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Navn
Navn
Navn
Navn
Navn
Død
Begravelse
Note
Note
Ægteskab

Johannes IV. Lüneburg heiratete Taleke, die Tochter des Lübecker Ratsherrn und Bürgermeisters Henning v. Renteien.

Misc

1429 nævnt som medlem af Zirkelgeschellschaft, nævnt 1428, død 1461

Misc

1430 hatte ihm der Rat für ein Darlehen von 4000 Thaleren auf 8 Jahre die Vervaltung des Schlosses Riepenburg und Bergedorf überlassen.

Misc

Am Fastnachtsabend (28. Februar) 1435 wurde Hans Lunnenborch Bruder der Tafelgilde.
[Ifølge "Der Bruderbich der Revaler Tafelgilde" er det sønnen af samme navn, der her optages i Taffelgildet, men kronologisk kan det ikke passe]

Note

Bürgerbuch Lübech år 1436: Der herr Johannes Lüneborg, nach dem tod seiner mutter Heleken und nach dem zurücktreten seiner Brüder Hermann, Zander und Bertram, die Hälfte einer bestimmten Hütte, .......

Misc

Am 24. Aug. 1439 erhielten die Lübecker Bürgermeister und Mitglieder der Zirkel- Gesellschaft Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) zusammen mit Herzog Adolf von Schleswig und 12 holsteinischen Adeligen von König Albrecht II. den Drachenorden verliehen.78) Dieser Orden diente hauptsächlich als Auszeichnung verdienter Personen 79), und aus dem Verleihungsbrief geht auch hervor, daß der Kö­nig die Orden auf Empfehlung des Lübecker Bischofs Johannes Scheie ausgegeben hatte. Die Auszeichnung mit dem Drachenorden ftir Hinrich Rapesulver (101) und Johann Lüneburg (117) bedeutet aber nicht, daß sie gleichzeitig in den Adelsstand aufgenommen worden wären.

(LUB V II, S. 818f, Nr. 897 (Druck); Reg Imperii, 12, 1975, S. 263, Nr. 1135 (Regest nach dem Original im Landesarchiv Schleswig, Abt Urkunden, i, N. 77). Vgl. dazu auch Paravicini, Rittertum, S. 170. Nach Fehling, Ratslinie, Nr. 441 und 507 erhielten auch die Bürgermeister Johann Klingenberg (101) und Cord Brekewold (100) den Orden, ihre Namen werden aber in der Urkunde nicht genannt)

Misc

1440 og 1442 bei Verhandlungen in Kolding mit König Christoph III v. Dänemark

Misc

Befehlshaber der hans. Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte

Ægteskab

ingen børn

In zweiter Ehe war er mit Elisabeth, der verwitweten Tochter des Gottschalk I. v. Wickede (1364-1439), verheiratet.

Misc

1445 kauften die Rathmänner Johan Lüneburg und Berthold Witik, die bürger Hans Westfal und Bernd Darzow und die ganze gemeine Gelichop der Zirkeler tho Lübeke von Heinrich Witik, Bürger in Lüneburg, für 1800 MK, eine gebung von 100 MK aus dem voll in der Bederstrasse in Lüneburg, die ihm die Herzoge Wilhelm und Friedrich von Braunschweig-Lüneburg für 2000 MK verkauft hatten.

Misc

Gesandt? i Soest

Note

Køber borgmester Johannes Lüneburg ifølge brev dateret 5/3 1456 fra Broder Gerd et familiegravplads i højkoret i St. Catharinakirken i Lübeck, for en betaling på 60 Mark Lübsk.

Misc

146o i Segeberg

Note

Medlem af Zirkelgesellschaft i Lübeck

Misc

Johann Lüneburg var ca. 1460 - 1500 aktiv i handlen med Bergen

Misc

Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt.

Misc

Foretog tilsyneladende en rejse til Jerusalem med Hinrich Rapesulver

Note

Han havde flere gesandtskaber for Lübeck, blandt andet til Sverige og Preussen i 1458 (1438??), han var endvidere leder af hæren, da den var udrustet mod Belgien

Misc

Im späten Mittelalter und besonders in nachreformatorischer Zeit treten uns die Bestatteten im Bild schließlich als Individuen entgegen, wie in dem überaus lebensnah gestalteten Bildnis des 1461 gestorbenen Bürgermeisters Johannes Lüneburg in der Katharinenkirche.
Mit Halbglatze und schwer herabhängenden Augenlidern blickt uns hier ein Mensch des späten Mittelalters an; der pelzbesetzte Rock, Geldtasche und Dolch am Gürtel lassen viele Rückschlüsse auf die Kleidung eines wohlhabenden Städters dieser Zeit zu

Misc

Der Dargestellte nun, Johannes IV., ist beider Sohn. Ihm gehörte das Dorf Sierksrade, das Gut Padelügge, die Brandenmühle, Geschendorf und die Hälfte von Obernwohlde, deren Einnahmen er letztwillig für ewige Zeiten zur Unterstützung der Armen verfügte. (Hans-Cord Saraighausen, S. 41-52).

Misc

Lübecker Stadtzeitung. Ausgabe vom 27. Juni 2006

Abgepaust im Großformat
Abriebe norddeutscher und englischer Metallgrabplatten aus dem Mittelalter

Gelblich schimmert das Messing der Grabplatte aus dem 15. Jahrhundert im Unterchor der Lübecker Katharinenkirche. Nur wenig Licht scheint durch ein Fenster auf das gravierte Metall und ein paar Kerzen flackern zusätzlich. So erscheint die Grabplatte des Johannes Lüneburg stammte in einem andächtigen Licht.
Kontrastreicher und etwas deutlicher zeigt ein Abrieb der Grabplatte das ganze Motiv und seine Inschriften. Rund 50 solcher Kopien von Metallgrabplatten aus Norddeutschland und England stellt der Hamburger Reinhard Lamp mit seinem Kollegen Kevin Herring bis zum
30. September in der Lübecker Katharinenkirche aus.
Johannes Lüneburg stammte aus einem alten lübschen Geschlecht - sein Vorfahr Alexander Lüneburg kam 1260 von Livland in die Hansestadt - starb 1461 und wurde direkt vor dem Altar in der ehemaligen Klosterkirche begraben. Dieses Privileg er-hielten im Mittelalter und bis ins 18. Jahrhundert hinein nur reiche Bürger und Würdenträger der Kirche. Doch während viele der steinernen Grabplatten in St. Katharinen bereits abgenutzt sind und Inschriften langsam verblassen, zeigt sich die Metallplatte auf dem Grab von Johannes Lüneburg und seinem Sohn noch fast in der alten Schönheit.
Lüneburg war ein angesehener Mann im Lübeck des 15. Jahrhunderts. Er war zunächst Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf. 1440 verhandelte er mit dem Dänenkönig Christian und wurde schließlich Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen Holländer absperren sollte. 1442 wurde Johannes Lüneburg zum Bürgermeister von Lübeck gewählt.
Fast der ganze Boden der Katharinenkirche besteht heute aus Grabsteinen. Mit ihren 118 Grabstätten war St. Katharinen nach dem Lübecker Dom somit die beliebteste Grablege der Hansestadt. Doch nur wenige Grabplatten sind wie die von Johannes Lüneburg aus Metall.
Diese Tradition war in England wesentlich weiter verbreitet. "Allerdings wurden dort weniger komplette Platten aus Messing oder Bronze gefertigt", erklärt der Künstler Reinhard Lamp. "Vielmehr wurden in den Stein Intarsien aus Metall eingearbeitet." Bei seiner Arbeit, die in England schon sehr verbreitet ist, geht es Lamp in erster Linie um die genaue Kopie mittels einer Durchpaustechnik. "Sechs Tage lang habe ich an dem Lüneburg jeweils sechs Stunden auf Knien gearbeitet", beschreibt er sein Tageswerk. Seine eigene Kreativität beschränkt Reinhard Lamp schließlich auf die Farbgebung der Abriebe. "Mit Rot, Gold und Grauschattierungen versuche ich, die Aussage und den Sinn der Darstellung hervorzuheben", sagt der Künstler, der sich damit auf traditionelle kirchliche Kolorierungen bezieht.
Die Ausstellung "Antlitz im Boden" ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt kostet einen Euro pro Person. An den Wochenenden zeigt die Tanzgruppe TanzortNord freitags uns sonnabends ab 21 Uhr eine spezielle Vorführung zum Thema der Ausstellung. mab

Misc

Lüneburg wurde 1428 als Ratsherr in den Rat der Stadt gewählt und 1442 zu deren Bürgermeister. 1430–1434 war er Amtmann auf der Riepenburg und 1434–1438 Amtmann des Beiderstädtisches Amtes Bergedorf.[1]
Johann Lüneburg gehörte im Sommer 1429 der Zirkelgesellschaft (Mitgliedsnummer 117) an.
Im Jahr 1440 vertrat er die Stadt in Kolding bei Verhandlungen mit König Christoph III. von Dänemark. Er war Befehlshaber der Flotte der Hanse, die den Öresund gegen die Holländischen Umlandfahrer sperren sollte. 1441 war erneut bei Christoph III. wegen der Bestätigung hanseatischer Handelsprivilegien und des Abschlusses des sogenannten Friedens von Kopenhagen, eines Waffenstillstandes mit den Holländern. 1443 vertrat er Lübeck auf einem Hansetag in Lüneburg, auf dem beschlossen wurde, demjenigen, der eine Hansestadt angreife, keine Unterstützung zu gewähren. 1445 nahm er teil an Verhandlungen zwischen der Stadt Soest und dem Erzbistum Köln und 1447 war Johann Lüneburg Vertreter der Stadt Lübeck in einem Streit mit Herzog Heinrich IV. (dem Dicken) zu Mecklenburg und in Kopenhagen und wegen eines Streits der Kaufleute im Bergener Kontor Bryggen. Weitere Missionen führten ihn 1449 zu König Christian I., zu Verhandlungen mit den Schwesterstädten Hamburg, Lüneburg und Wismar über den Münzrezess sowie 1455 nach Flensburg zu Verhandlungen mit dem dänischen Adel über die Bestätigung der Hansischen Privilegien in Dänemark und Norwegen. 1458 wirkte er an Verhandlungen zwischen König Christian I. von Dänemark und König Kasimir II. von Polen in Danzig mit, die im folgenden Jahr von ihm in Lübeck fortgesetzt wurden. 1460 verhandelte er gemeinsam mit anderen Ratsmitgliedern (Wilhelm von Calven, Johann Westphal) aus Anlass des Todes von Herzog Adolf VIII. von Holstein (1459) erneut mit König Christian I., der im gleichen Jahr in der Nachfolge der ausgestorbenen Schauenburger zum neuen Herrscher in Schleswig und Holstein wurde.

Misc

LUNENBORCH, Johan - gestorben vor 1462 (Marg.)

  • Lübecker Ratsherr
  • Mitglied Zirkelgesellschaft 1403/04 in Boston nachweisbar (Jenks, S. 932) [OBS det er muligvis faderen af samme navn, der henvises til her]
  • 1426 Testamentvormund des Lambert Ekey (Bruns, Bgf., S. 58) - "in Schüsselbuden"
  • nach Bergen 6 Last Mehl mit Schiffer Johan van Depen und 1 Last Mehl mit Schiffer Reyneman (AHL, NStB. 1439 Marg./ 13.7.; HUB 7, 431, Anm. 1)
  • 1451 (Michaeli arch.) verkauft Hof in Padeluch an Tydeman Reymerding
  • 1452 (Epiph.) Schuld des Hans Swarte 27 mk. lub., zahlbar bis Ostern 1453
  • selbst oder Vater Lübecker Flandernfahrer (Asmussen, S. 505, Nr. 66)
Misc

† Lübeck 1461, ± in St. Katharinen, Bürgermeister zu Lübeck, wird 1428 Ratsherr; "trat verschiedene Gesandschaften im Namen des Staates <Lübeck> an, z.B. nach Schweden und Preußen und in verschiedene Königreiche. Und natürlich befehligte er das Heer, das gegen die Belgier ausgerüstet war. Auch ist er der Verfasser der Verzeichnisse der adeligen Familien der Zirkelgesellschaft in Lübeck." Als "ältester Bürgermeister" wird er "in den Chroniken" gerühmt, "daß er ein tapferer und sehr geschickter Mann gewesen ist; er hat die ansehnliche Gesandschaft in Schweden und Preußen im Jahr 1458 angetreten, da er wegen dieser Stadt um den Stillstand zwischen König Christian in Schweden und den preußischen Städten, wie auch die Streitigkeit zwischen dem König in Polen, dem Hochmeister des deutschen Ordens und den Preußischen Städten zu vermitteln und beizulegen, abgesandt worden ist." "Bergedorf und Ripen, für 4000 hergezahlte Mark, behielt er 8 Jahre hindurch als Pfand. Im Jahre 1436 ist teils durch das Erbrecht, teils aber auch durch das Verzichten seiner Brüder, der halbe Teil der unteren Stadt, der einstmals zum Lachsfang bestimmt war, welcher Ort bis zu diesem Tage die Lachswehr genannt wird, an ihn gekommen." Dazu im "Bürgerbuch zum Jahr 1436: Der Herr Johannes Lüneborg, nach dem Tod seiner Mutter Heleken und nach dem Zurücktreten seiner Brüder Hermann, Zander und Bertram, die Hälfte einer bestimmten Hütte, d.h. eines Wehres an der Trave gelegen, usw." 05.03.1456 bestätigen die Franziskaner von St. Katharinen für ein Almosen von "60 Mark Lübsch bar in Pfennigen" Totentafel und Erbbegräbnis; Testament mit vielen frommen Stiftungen; (II. Elisabeth von WICKEDE, sie oo I. Nikolai SCHWORM);

Død

begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.
Der findes billede af gravstenen i hæftet "Die Katharinenkirche in Lübeck. Museum fïr kunst ind Kulturgeschichte" af Lutz Wilde. Kan købes i kirken.
(Ifølge WIKI skal han være død 15. november)

Begravelse

Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.


Das schönste der figürlichen Grabmäler ist zweifellos die fein gravierte Metallplatte des Bürgermeisters Johann Lüneburg (+ 1461) (s. Kat. Nr. 46) im Fußboden des Unterchores im Ostteil der mittleren Apsis, wo sich im 15. Jahrhundert die Privatkapelle der Lüneburgs befand. So erklärt sich der hervorragende Erhaltungszustand der Platte, die nur sehr wenig .betreten' sein dürfte.


Lübeck, St. Katharinen, Unterchor Johannes Lüneburg (+ 25.11.1461)
Johannes Lüneburg (+ 15.8.1474)
In Gänze gravierte Platte Stein 339 x 217, Bronzeplatte 285 x 155 cm Abriebe: Kevin Herring, Reinhard Lamp

Dargestellte Person
Eine Person nur stellt das Bild dar, aber der Randtext gilt zweien: beide - Vater und Sohn - heißen Johannes Lüneburg (Luneborch).1
Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Der jüngere der beiden im Text Erwähnten ist sein Sohn Johannes V. (1415-1474), auch er wohnhaft Beckergrube 10. Er war lübischer Ratsherr seit 1467.3 Beide waren bedeutende Männer der Stadt. Dies erklärt die herausragende Position des Grabdenkmals vor dem Altar im Unterchor der für Bestattungen sehr gefragten Katharinenkirche. Das Grab liegt überdies innerhalb eines eigenen Kapellenbereiches, der nicht von anderen als Grablege benutzt werden konnte.

Beschreibung
Johannes Lüneburg steht angetan mit einer prächtigen Schaube aus kostbarem, großblumig geschmücktem Brokatstoff, der an Hals, Ärmeln und Untersaum mit Pelz verbrämt ist. Dessen feine und langhaarige Zeichnung deutet auf Zobel. Solch teuren Pelz trugen im Mittelalter nur die wohlhabendsten und gesellschaftlich höchsten Schichten, was den Rang und persönlichen Reichtum eines lübischen Bürgermeisters augenfällig macht.
Sein Gesicht ist eindrucksvoll realistisch. Es zeigt einen nachdenklichen, aber willensstarken alten Mann. Sein Haar fällt in Locken seitwärts von dem oben kahlen Schädel herab, Sorgenfalten liegen um Stirn und Augen. Sein Haupt liegt gebettet auf ein Schmuckkissen aus gleich gemustertem Stoff wie sein Rock. Um die rechte Hand hängt ein Rosenkranz, der vom in einer Troddel endet. An seinem Gürtel hängt eine Tasche, hinter der ein Dolch steckt. Diese Tasche ist mit einem Metallbogen oben verschlossen und hat zwei zusätzliche kleine Vordertaschen. Seine Füße stecken in schlichten Lederschuhen und stehen auf zwei Wilden Männern, dazwischen erscheint das Familienwappen: drei zinnenbekrönte Türme, wohl in Anlehnung an das Wappen der Stadt Lüneburg und in Anspielung auf seinen Namen.
Lüneburg steht vor einem großen Stuhl. Dessen Sitz muß in dem mittleren Sims, in Gesäßhöhe der Gestalt, gesehen werden. Seine hohe Rückenlehne lädt nach oben aus, verbreitert sich fächerartig, und ihr Ende entschwindet hinter dem Baldachin. Zwischen ihren Rippen sieht man eine feine Musterung, die an Binsenflechtwerk denken läßt. Dieser an einen Thron gemahnende Prunkstuhl unterstreicht die hoheitsvolle und mächtige Erscheinung des Bürgermeisters.
Die Gestalt umgibt ein kunstvoller Baldachin mit komplexem hängendem Bogenkamm. Auch die Seitenschäfte sind fein gezeichnet; sie tragen oben eine Galerie von Spitzbogenfenstem, die mit zartem Maßwerk gefüllt sind und von einem Blattfries gekrönt werden.
Das Feld zwischen der Figur und der Architektur wird von einem mit Blattranken und Vierpaßmotiven reich verzierten Hintergrund ausgefüllt. Dieser Zierat wird nicht immer konsequent verfolgt und seitensymmetrisch ausgeführt.
Das die Gestalt umgebende Baldachingebäude ist zwar im gotischen Stil gezeichnet, aber die Nischen, in denen sonst die Heiligen stehen, sind leer. Dafür sind sie mit besonders kunstvollem Maßwerk gefüllt. Auch die Wilden Männer zu Lüneburgs Füßen haben nur noch heraldischen Charakter als Wappenträger.
Um einen starken Rahmen herum steht ein Textband mit den Evangelistensymbolen an den Ecken; daran schließt sich ein Außenrand mit einer abwechselnd Königsköpfe und Drachen umrundenden Blattranke. Sie geht beiderseitig von einem unten liegenden Mann aus und mündet oben in das Bild eines gekrönten Frauenkopfcs: es ist also die Darstellung einer Wurzel Jesse. Sie führt die Ahnenreihe Marias bildlich vor Augen und belegt Jesu königliche Abstammung aus dem Stamme Davids. Die Darstellung der Wurzel Jesse sowie der Bogenkamm ähneln der hundert Jahre älteren bronzenen Platte des Johann Klingenberg aus dem Jahre 1356 (s. Kat. Nr. 29). Auch in dem älteren der beiden großen Schweriner Bischofsbildnisse sieht man eine, wenn auch etwas anders ausgeführte Wurzel Jesse; die Verwendung dieses Motivs auf der Lüneburgplatte gehört also zum traditionellen Bildkanon.

Randumschrift
Der Randtext ist in Niederdeutsch und Latein verfaßt und geschrieben in kräftiger Frakturminuskel mit vielen Abbreviaturen. Der linke Rand wurde in einer anderen Handschrift graviert und wohl später in den dafür freige-lassenen Raum eingearbeitet.

a o c h uenLC du h e s t mi beÖRage(n)
b Anno d (o )m (in i) M CCCC Ixi ka£h[a]Hin[ce] o(i)g(iLia) o (b iit) pRoco(n)fuL lubefenfis4 J o h a (n )n e s
c Lu(n)eboRch b iö ö e t g o t oor ern
d An(n)o ö (o )m (in i) M'CCCC'ixxiin' f(n) [öie] affu(rn)p(£)ionis Ma(R)i[ce] o (b iit) J o h (a n n )e s Lu(n)eboRch (con)fuL OR(ate)

Übersetzung a
Ach Welt, du hast mich betrogen!
b Im Jahre des Herrn 1461, am Tag der Hl. Katharina5, starb der lübische Bürgermeister Johannes
c Lüneburg. Bittet Gott für ihn.
d Im Jahre des Herrn 1474, an Himmelfahrt Maris6, starb Johannes Lüneburg, Ratsherr. Betet.

Auf den beiden steinernen Seitenrändern sind weitere Personen aus der Familie Lüneburg genannt und in dieser Familiengruft bestattet:

Bertram L., Sohn des Bürgermeisters, + 25.7.1484 und des Ratsherrn Johannes Söhne, nämlich Johannes L (+20.9.1493), Hinrich L. (+26.10.1484) und Thomas L. (+24.9.1498)

Links beginnend lautet der Text, der nur die Namen und Sterbedaten gibt:
An(n)o ö (o )m (in i) m c c c c Ixxxim die x x u julii obiit BaRfRam laneboRcb OR(ate) p(no) e o
An(n)o ö (o ‘)rn(ini) m" c c c c xcum die xxim (eptembR(is) o(biit) T h om as LaneboRcb o n (a t e ) p(no) e o
Rechts:
Au(n)o ö(o )m (ini) m c c c c xcm in uigiLia math(ce]i obiit Johannes LaneboRcb OH(ate) P(ro) e o
Armo d(o)rn(ini) rri c c c c Ixxxim die x xu i octobRis obiit HinRicas LaneboRch on (a te ) P(ro) e o

Die Herkunft dieser großartigen Platte ist nicht geklärt. Sie birgt manche Anklänge an flämische Gestaltung, so die Wurzel Jesse, der feine Baldachin, aber manches deutet auf deutsche Herstellung, wie der breite, starke Rahmen und die kräftige Minuskel, mit den hohen, schweifgespitzten Hasten.4 5 6 7 Auch spricht die Inkonsequenz in der Hintergrundgestaltung gegen eine flämische Werkstatt. Flämischer Einfluß ist zwar unübersehbar, aber der ist in Bronzebildnissen im Deutschland des 15. Jahrhunderts sowieso nichts Überraschendes.
Man könnte also etwa Köln als Herkunftsort annehmen, zumal das mit der niederdeutschen Sprache im Randtext in Einklang stünde. Köln hatte die engsten kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen nach Flandern und war wichtiger Bronzestandort.
Lübeck käme auch in Frage, und zwar aus denselben Gründen. Auch diese Stadt besaß eine Bronzeproduktion, stellte Bronzeplatten her und verkaufte sie nach auswärts. Sie besaß hochkompetente Bronzewerkstätten (s. die großartige Liegestatue des Bischofs Bocholt im Dom und das gewaltige Sakramentshaus in der Marienkirche). Die Frage ist nur, welcher Meister im damaligen Lübeck das eindrucksvolle Gesicht des Johann Lüneburg hätte zeichnen können. Die Porträtkunst, wie sie von Jan van Eyck beherrscht wurde, war noch nicht bis Lübeck vorgedrungen. Es gibt die Meinung, der lübische Maler Hermen Rode sei dieser Vorlagengeber gewesen.8 Ein Vergleich mit dessen im St. Annen-Museum befindlichen Lukasaltar läßt aber Rodes Urheberschaft als unwahrscheinlich erkennen, denn kaum etwas verbindet den Charakterkopf des Bürgermeisters mit den aussageschwachen und sich wiederholenden Typusgesichtern dieses Künstlers, und Brokat malten andere auch.
Vielleicht ist ein uns nicht bekannter niederländischer Künstler der Einladung des Bürgermeisters Lüneburg nach Lübeck gefolgt und hat ihm das Bild gezeichnet. Die Frage nach dem Entstehungsdatum ist auch nicht ganz sicher zu beantworten.
Da die Information den Ratsherm Johannes V. Lüneburg betreffend später eingefüllt wurde, liegt die Annahme nahe, daß die Platte schon vorher fertig war, der linke Rand vom Vater für seinen Sohn vorgesehen und freigelassen worden war.9 Das entspräche der naheliegenden Vorstellung, daß der Auftraggeber sein eigenes Bildnis hat gravieren lassen.10 Auch läßt der hoheitliche, thronähnliche Stuhl eher an das Amt des Bürgermeisters als an den Rang eines Ratsherrn denken. Damit wäre also Johannes IV. der Auftraggeber, und die Platte wäre etwa um 1460 entstanden.

Note

1441 Bürgerbuch Lübech: Johannes Lüneburg, der Jüngere, sohn des ratsherren Johannes Lüneburg

Note

"In Gottes Namen, Amen. Ich, Hans Lüneborg, krank am Leib, doch vollmächtig meiner sinne und des Verstandes, werde dem Tod zuvorkommen und mein Testament zur Ehre Gottes aufsetzen. Zuerst gebe ich 3 Mark Lübisch, um die Wege und Stege auszubessern. Ebenso wähle ich mein Grab in der Sankt Katharinenkirche und gebe den Brüdern für das Grab und für meine Beerdigung 60 Mark Lübisch. Ebenso gebe ich den Brüdern vom Burgkloster 20 Mark Lübisch, damit sie für mich beten. Ebenso gebe ich dem Frauenkloster Sankt Johannes 5 Mark zu dem Bau. Ebenso gebe ich dem Kloster in Sertin 10 Mark zum Bau des Klosters. Ebenso zu Rene und dem Sankt Brigittenkloster zu Marienwolde, in Preetz, in Reinbek und in Uetersen gebe ich jedem Kloster 5 Mark zum Bau, indem ich begehre, daß die Jungfrauen unseren Herrn Gott treu für mich bitten. Auch sei öffentlich bekannt, daß ich 200 Mark Lübisch an unsere Vikarie zu Rene habe zukommen lassen. Dazu gebe ich 50 Mark Lübisch derselben Vikarie, ihre Renten aufzubessern, daß man die 200 Mark Rente zusammen wieder anlege zum Nutzen der Vikarie, damit zukaufen. Ebenso gebe ich zu Gottes Ehre 400 Mark Lübisch den elenden Kranken und notleidenden Hausarmen und anderen armen Bettlern in der Gemeinde, angemessen in Pfennigen und halben Pfennigen auszuteilen, auch Speise, Getränke und Kleidung, beides Wolle und Leinen, wie das meiner Hausfrau und meinen Testamentsvollstreckern am besten dünkt, zur Seligkeit meiner Seele. Ebenso soll Herr Hartwich van Eltzen noch 6 Mark Lübisch haben wegen meines seligen Bruders Hermann; ich will, daß man sie ihm ungehindert gebe. Ebenso gebe ich Taleken, meiner lieben Hausfrau, alle Kleidung, welche den Frauen zusteht, Silberschmuck und Kleinode, die sie an ihrem Leib zu tragen pflegt mit der goldenen Mantelspange, dazu 600 Mark, bar in Pfennigen, womit sie tun und laßen soll, wie es ihrem Willen behagt; darüber gebe ich ihr freie Vollmacht. Auch will ich, daD sie in meinem Haus, das ich bewohne, Wohnrecht bekommt, quitt und frei über allen Hausrat und alles eingebrachte Heiratsgut und alles Tafelsilber verfügt, wie ich es darinnen habe. Dazu soll sie aus meinen besten Renten auswählen, die mir und ihr zugeschrieben stehen, 200 Mark jährlicher Rente, die sie auch gebrauchen soll, solange sie lebt, ohne Hinderung durch irgendwen, und davon soll sie meiner Seele solchen Trost und Güte geben, wie ich es ihr wohl zutraue. Und wenn meine Söhne Hans und Bartram ihren Tod überleben, sollen sie das Haus und die Rente, die Einrichtung und das Tafelsilber veräußern für eine Gabe. Und wenn sie beide vor dem Tod ihrer Mutter gestorben sind, so will ich, daB dasselbe Haus, eingebrachtes Heiratsgut, Silberschmuck und die Rente, erben sollen, die dazu imstande sind, denen es von Rechts wegen zugehört. Auch gebe ich meiner Tochter Heleken 200 Mark bar und solche Kleidung, Silberschmuck, Kleinode und Aussteuer, wie es nach guter Gewohnheit zum Brautschatz ihr mitzugeben sich gehört, wenn sie einem Manne zugesprochen wird. Dazu gebe ich ihr 10 Mark Leibrente so lange wie sie lebt, die sie jedes Jahr selbst einnehmen und zu ihrem Nadelgeld ungehindert brauchen soll. Damit soll sie abgefunden und geschieden sein von all meinem anderen Gut. Auch gebe ich meinem Bruder Bertram meinen Teil des nachgelassenen Gutes, das ihm und mir durch den Tod unseres Bruders Sander, seligen Angedenkens, erblich zugefallen ist, welcherlei und wo immer es sei, daß er meiner dabei gedenke. Auch gebe ich Hinrich Holsten, der meine Schwester zur Frau gehabt hatte, 'IS Mark Leibrente, die meine Testamentsvollstrecker von 200 Mark Lübisch bezahlen sollen, damit er meiner dabei gedenke und daß es Gott zum Dienst werde. Wenn ich hier darüber hinaus noch mehr gewähre, das steht in meinem Rechenbuch mit eigener Hand geschrieben, das will ich auch so gehalten und ausgerichtet haben, als ob es in diesem Testament festgesetzt wäre. Ebenso alle meine anderen Güter, die beweglichen und die unbeweglichen, die nach Ausrichtung meines letzten Willens übrig bleiben, gebe ich meinen Söhnen Hans und Bertram, die sie veräußern können und gleichmäßig teilen sollen.
Als meine Testamentsvollstrecker wähle ich Herrn Wilme van Calven, Tidemann Breckelvelde, Willem Rinkhove, meinen Bruder Bertram, Hans van Weckeden und meinen Sohn Hans und will, daß meine liebe Hausfrau, oben genannt, gleich vollmächtig sein soll in allen Dingen zu tun zu lassen. Auch will ich, wenn irgendeiner meiner Testamentsvollstrecker stirbt, daß dann die anderen Lebenden einen ehrlichen Mann an die Stelle des Toten wählen, so oft das nötig und zweckmäßig ist. Alle diese Stücke, die oben geschrieben sind, will ich, daß sie stets und fest gehalten werden, bis es bekannt wird, daß ich sie widerrufe.
Gegeben nach Gottes Geburt, 1400 Jahre, danach 35 Jahre, am Montag vor dem Tag der heiligen Margarete. ('14.Juli 1435).
Zeugen sind Herr Thomas Kerkrink und Herr Timme Hadewerck, Ratsherren in Lübeck."
[Ovennævnte dato stemmer sandsynligvis ikke, J. Melle angiver, at testamentet er fra 1461]