Telseke Lüneburg, 14581484 (26 år)

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Telseke /Lüneburg/
Fornavne
Telseke
Efternavn
Lüneburg
Navn
Elisabeth /Lüneburg/
Fornavne
Elisabeth
Efternavn
Lüneburg
Navn
Telseke /Ghendena/
Fornavne
Telseke
Efternavn
Ghendena
Født
Farfars død
Note: begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.

begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.
Der findes billede af gravstenen i hæftet "Die Katharinenkirche in Lübeck. Museum fïr kunst ind Kulturgeschichte" af Lutz Wilde. Kan købes i kirken.
(Ifølge WIKI skal han være død 15. november)

Farfars begravelse
Note: Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.

Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.


Das schönste der figürlichen Grabmäler ist zweifellos die fein gravierte Metallplatte des Bürgermeisters Johann Lüneburg (+ 1461) (s. Kat. Nr. 46) im Fußboden des Unterchores im Ostteil der mittleren Apsis, wo sich im 15. Jahrhundert die Privatkapelle der Lüneburgs befand. So erklärt sich der hervorragende Erhaltungszustand der Platte, die nur sehr wenig .betreten' sein dürfte.


Lübeck, St. Katharinen, Unterchor Johannes Lüneburg (+ 25.11.1461)
Johannes Lüneburg (+ 15.8.1474)
In Gänze gravierte Platte Stein 339 x 217, Bronzeplatte 285 x 155 cm Abriebe: Kevin Herring, Reinhard Lamp

Dargestellte Person
Eine Person nur stellt das Bild dar, aber der Randtext gilt zweien: beide - Vater und Sohn - heißen Johannes Lüneburg (Luneborch).1
Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Der jüngere der beiden im Text Erwähnten ist sein Sohn Johannes V. (1415-1474), auch er wohnhaft Beckergrube 10. Er war lübischer Ratsherr seit 1467.3 Beide waren bedeutende Männer der Stadt. Dies erklärt die herausragende Position des Grabdenkmals vor dem Altar im Unterchor der für Bestattungen sehr gefragten Katharinenkirche. Das Grab liegt überdies innerhalb eines eigenen Kapellenbereiches, der nicht von anderen als Grablege benutzt werden konnte.

Beschreibung
Johannes Lüneburg steht angetan mit einer prächtigen Schaube aus kostbarem, großblumig geschmücktem Brokatstoff, der an Hals, Ärmeln und Untersaum mit Pelz verbrämt ist. Dessen feine und langhaarige Zeichnung deutet auf Zobel. Solch teuren Pelz trugen im Mittelalter nur die wohlhabendsten und gesellschaftlich höchsten Schichten, was den Rang und persönlichen Reichtum eines lübischen Bürgermeisters augenfällig macht.
Sein Gesicht ist eindrucksvoll realistisch. Es zeigt einen nachdenklichen, aber willensstarken alten Mann. Sein Haar fällt in Locken seitwärts von dem oben kahlen Schädel herab, Sorgenfalten liegen um Stirn und Augen. Sein Haupt liegt gebettet auf ein Schmuckkissen aus gleich gemustertem Stoff wie sein Rock. Um die rechte Hand hängt ein Rosenkranz, der vom in einer Troddel endet. An seinem Gürtel hängt eine Tasche, hinter der ein Dolch steckt. Diese Tasche ist mit einem Metallbogen oben verschlossen und hat zwei zusätzliche kleine Vordertaschen. Seine Füße stecken in schlichten Lederschuhen und stehen auf zwei Wilden Männern, dazwischen erscheint das Familienwappen: drei zinnenbekrönte Türme, wohl in Anlehnung an das Wappen der Stadt Lüneburg und in Anspielung auf seinen Namen.
Lüneburg steht vor einem großen Stuhl. Dessen Sitz muß in dem mittleren Sims, in Gesäßhöhe der Gestalt, gesehen werden. Seine hohe Rückenlehne lädt nach oben aus, verbreitert sich fächerartig, und ihr Ende entschwindet hinter dem Baldachin. Zwischen ihren Rippen sieht man eine feine Musterung, die an Binsenflechtwerk denken läßt. Dieser an einen Thron gemahnende Prunkstuhl unterstreicht die hoheitsvolle und mächtige Erscheinung des Bürgermeisters.
Die Gestalt umgibt ein kunstvoller Baldachin mit komplexem hängendem Bogenkamm. Auch die Seitenschäfte sind fein gezeichnet; sie tragen oben eine Galerie von Spitzbogenfenstem, die mit zartem Maßwerk gefüllt sind und von einem Blattfries gekrönt werden.
Das Feld zwischen der Figur und der Architektur wird von einem mit Blattranken und Vierpaßmotiven reich verzierten Hintergrund ausgefüllt. Dieser Zierat wird nicht immer konsequent verfolgt und seitensymmetrisch ausgeführt.
Das die Gestalt umgebende Baldachingebäude ist zwar im gotischen Stil gezeichnet, aber die Nischen, in denen sonst die Heiligen stehen, sind leer. Dafür sind sie mit besonders kunstvollem Maßwerk gefüllt. Auch die Wilden Männer zu Lüneburgs Füßen haben nur noch heraldischen Charakter als Wappenträger.
Um einen starken Rahmen herum steht ein Textband mit den Evangelistensymbolen an den Ecken; daran schließt sich ein Außenrand mit einer abwechselnd Königsköpfe und Drachen umrundenden Blattranke. Sie geht beiderseitig von einem unten liegenden Mann aus und mündet oben in das Bild eines gekrönten Frauenkopfcs: es ist also die Darstellung einer Wurzel Jesse. Sie führt die Ahnenreihe Marias bildlich vor Augen und belegt Jesu königliche Abstammung aus dem Stamme Davids. Die Darstellung der Wurzel Jesse sowie der Bogenkamm ähneln der hundert Jahre älteren bronzenen Platte des Johann Klingenberg aus dem Jahre 1356 (s. Kat. Nr. 29). Auch in dem älteren der beiden großen Schweriner Bischofsbildnisse sieht man eine, wenn auch etwas anders ausgeführte Wurzel Jesse; die Verwendung dieses Motivs auf der Lüneburgplatte gehört also zum traditionellen Bildkanon.

Randumschrift
Der Randtext ist in Niederdeutsch und Latein verfaßt und geschrieben in kräftiger Frakturminuskel mit vielen Abbreviaturen. Der linke Rand wurde in einer anderen Handschrift graviert und wohl später in den dafür freige-lassenen Raum eingearbeitet.

a o c h uenLC du h e s t mi beÖRage(n)
b Anno d (o )m (in i) M CCCC Ixi ka£h[a]Hin[ce] o(i)g(iLia) o (b iit) pRoco(n)fuL lubefenfis4 J o h a (n )n e s
c Lu(n)eboRch b iö ö e t g o t oor ern
d An(n)o ö (o )m (in i) M'CCCC'ixxiin' f(n) [öie] affu(rn)p(£)ionis Ma(R)i[ce] o (b iit) J o h (a n n )e s Lu(n)eboRch (con)fuL OR(ate)

Übersetzung a
Ach Welt, du hast mich betrogen!
b Im Jahre des Herrn 1461, am Tag der Hl. Katharina5, starb der lübische Bürgermeister Johannes
c Lüneburg. Bittet Gott für ihn.
d Im Jahre des Herrn 1474, an Himmelfahrt Maris6, starb Johannes Lüneburg, Ratsherr. Betet.

Auf den beiden steinernen Seitenrändern sind weitere Personen aus der Familie Lüneburg genannt und in dieser Familiengruft bestattet:

Bertram L., Sohn des Bürgermeisters, + 25.7.1484 und des Ratsherrn Johannes Söhne, nämlich Johannes L (+20.9.1493), Hinrich L. (+26.10.1484) und Thomas L. (+24.9.1498)

Links beginnend lautet der Text, der nur die Namen und Sterbedaten gibt:
An(n)o ö (o )m (in i) m c c c c Ixxxim die x x u julii obiit BaRfRam laneboRcb OR(ate) p(no) e o
An(n)o ö (o ‘)rn(ini) m" c c c c xcum die xxim (eptembR(is) o(biit) T h om as LaneboRcb o n (a t e ) p(no) e o
Rechts:
Au(n)o ö(o )m (ini) m c c c c xcm in uigiLia math(ce]i obiit Johannes LaneboRcb OH(ate) P(ro) e o
Armo d(o)rn(ini) rri c c c c Ixxxim die x xu i octobRis obiit HinRicas LaneboRch on (a te ) P(ro) e o

Die Herkunft dieser großartigen Platte ist nicht geklärt. Sie birgt manche Anklänge an flämische Gestaltung, so die Wurzel Jesse, der feine Baldachin, aber manches deutet auf deutsche Herstellung, wie der breite, starke Rahmen und die kräftige Minuskel, mit den hohen, schweifgespitzten Hasten.4 5 6 7 Auch spricht die Inkonsequenz in der Hintergrundgestaltung gegen eine flämische Werkstatt. Flämischer Einfluß ist zwar unübersehbar, aber der ist in Bronzebildnissen im Deutschland des 15. Jahrhunderts sowieso nichts Überraschendes.
Man könnte also etwa Köln als Herkunftsort annehmen, zumal das mit der niederdeutschen Sprache im Randtext in Einklang stünde. Köln hatte die engsten kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen nach Flandern und war wichtiger Bronzestandort.
Lübeck käme auch in Frage, und zwar aus denselben Gründen. Auch diese Stadt besaß eine Bronzeproduktion, stellte Bronzeplatten her und verkaufte sie nach auswärts. Sie besaß hochkompetente Bronzewerkstätten (s. die großartige Liegestatue des Bischofs Bocholt im Dom und das gewaltige Sakramentshaus in der Marienkirche). Die Frage ist nur, welcher Meister im damaligen Lübeck das eindrucksvolle Gesicht des Johann Lüneburg hätte zeichnen können. Die Porträtkunst, wie sie von Jan van Eyck beherrscht wurde, war noch nicht bis Lübeck vorgedrungen. Es gibt die Meinung, der lübische Maler Hermen Rode sei dieser Vorlagengeber gewesen.8 Ein Vergleich mit dessen im St. Annen-Museum befindlichen Lukasaltar läßt aber Rodes Urheberschaft als unwahrscheinlich erkennen, denn kaum etwas verbindet den Charakterkopf des Bürgermeisters mit den aussageschwachen und sich wiederholenden Typusgesichtern dieses Künstlers, und Brokat malten andere auch.
Vielleicht ist ein uns nicht bekannter niederländischer Künstler der Einladung des Bürgermeisters Lüneburg nach Lübeck gefolgt und hat ihm das Bild gezeichnet. Die Frage nach dem Entstehungsdatum ist auch nicht ganz sicher zu beantworten.
Da die Information den Ratsherm Johannes V. Lüneburg betreffend später eingefüllt wurde, liegt die Annahme nahe, daß die Platte schon vorher fertig war, der linke Rand vom Vater für seinen Sohn vorgesehen und freigelassen worden war.9 Das entspräche der naheliegenden Vorstellung, daß der Auftraggeber sein eigenes Bildnis hat gravieren lassen.10 Auch läßt der hoheitliche, thronähnliche Stuhl eher an das Amt des Bürgermeisters als an den Rang eines Ratsherrn denken. Damit wäre also Johannes IV. der Auftraggeber, und die Platte wäre etwa um 1460 entstanden.

Brors fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors dødsfald
Søsters fødsel
Brors fødsel
Fars død
Note: Tod: 29. Aug. 1474; begraben in der Chorapsis von St. Katharinen.1
Fars begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Hans Lüneburg (175) 1474 bei Johann Lüneburg (117)

Brors fødsel
Ægteskab
Søsters dødsfald
Søsters dødsfald
Brors dødsfald
Brors dødsfald
26. oktober 1484 (0 efter dødsfald)
Note: Der ehelos starb, und dessen Bild im Kloster der Zirkelgesellschaft zu sehen ist.
Brors begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Heinrich Lüneburg (337) 1484 bei Johann Lüneburg (117)

Død
Note: Starb im Jahr 1484 und in der St. Catharinen-Kirche im Grab des Alexander Lüneburg begraben wurde. Dieser war Ratsherr. Die Inschrift lautet:

Starb im Jahr 1484 und in der St. Catharinen-Kirche im Grab des Alexander Lüneburg begraben wurde. Dieser war Ratsherr. Die Inschrift lautet:
IM JAHRE DES HERRN 1484, AN DEM TAG DES SIMON UND JUDA (AM 28. OTOBER) STARB TELSEKE GHENDENA, TOCHTER DES KONSULS JOHANNIS LUNEBORGH, BETET ZU GOTT FÜR SIE.

Familie med forældre
far
14201474
Født: omkring 1420Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. august 1474Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
14251498
Født: omkring 1425Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 13. oktober 1498Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1445Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
8 år
storesøster
14521483
Født: omkring 1452Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
3 år
storebror
14541493
Født: omkring 1454Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 20. september 1493Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
storebror
14551484
Født: omkring 1455Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 26. oktober 1484
2 år
storebror
14561471
Født: omkring 1456Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 22. juli 1471
2 år
storesøster
14571490
Født: omkring 1457Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1490
2 år
hende selv
14581484
Født: omkring 1458Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
lillebror
14621503
Født: omkring 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1503Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillebror
14641498
Født: omkring 1464Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. september 1498Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
lillebror
14681500
Født: omkring 1468Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1500Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
lillesøster
14721483
Født: omkring 1472Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
2 år
lillebror
14731529
Født: 1473Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1529Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillebror
14751483
Født: omkring 1475Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
Familie med Johannes Ghendena
ægtemand
14501484
Født: omkring 1450
Død: efter 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hende selv
14581484
Født: omkring 1458Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1480Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Født
Ægteskab
Navn
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Død
Død

Starb im Jahr 1484 und in der St. Catharinen-Kirche im Grab des Alexander Lüneburg begraben wurde. Dieser war Ratsherr. Die Inschrift lautet:
IM JAHRE DES HERRN 1484, AN DEM TAG DES SIMON UND JUDA (AM 28. OTOBER) STARB TELSEKE GHENDENA, TOCHTER DES KONSULS JOHANNIS LUNEBORGH, BETET ZU GOTT FÜR SIE.