Wilhelm von Calven, 13901464 (74 år)

Navn
Wilhelm von /Calven/
Fornavne
Wilhelm von
Efternavn
Calven
Navn
Wilme von /Calven/
Fornavne
Wilme von
Efternavn
Calven
Navn
Wilhelmus de /Caluen/
Fornavne
Wilhelmus de
Efternavn
Caluen
Navn
Wilhelm von /Kalven/
Fornavne
Wilhelm von
Efternavn
Kalven
Født
Erhverv
Borgmester i Lübeck
Bopæl
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Brors dødsfald
efter 1400 (10 år)
Mors død
Mormors død
Fars død
Fars begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Reyner von Calven (63) 1421 Mittelschiff Grabstein

Ægteskab
Note: Bürgerbuch zum Jahr 1424: Wilhelm von Calven erhielt mit seiner Frau Anna, der Tochter des Hinrich von Sode, 30 Mark Mitgift, usw.
Datters fødsel
Søns fødsel
Søns dødsfald
efter 1426 (36 år)
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns fødsel
Misc
1433 (43 år)
Note: 1433 Rathsherrn und 1441 zum Bürgermeister erwählt
Datters fødsel
Brors dødsfald
Hustrus dødsfald
Ægteskab
Note: Im Jahr 1438: Der Herr Wilhelm von Calven mit seiner Frau, der Witwe des Johannes von Damen, Cunegunde, usw.
Datters ægteskab
Note: Bürgerbuch zum Jahr 1438: Johannes Westval, der Junker, mit seiner Frau Margareta, der Tochter des Herrn Wilhelm von Calve, zur Mitgift usw.
Hustrus dødsfald
Note
Note: Dieser wurde 1440 in den Senat hinzugewählt und zwei Jahre später mit der Bürgermeisterwürde geschmückt.
Note
Note: 1441 wurde ihm das Patronatsrecht Über zwei Vikarien in einer Kapelle in der Ägidienkirche Übertragen; dieses wird bis auf den heutigen Tag das Vorradianische genannt, weil die Vikarien von Gertrud, der Witwe des Friedrich Vorraden, begründet worden waren. Dem Wilhelm von Calven und dem jeweils ältesten seiner Kinder und Erben beiderlei Geschlechts sollte das Recht der Präsentation zustehen. Über diese Angelegenheit existieren Briefe des Bischofs Nikolaus in Lübeck und des Kapitels vom Jahre 1441 am Tage vor Allerheiligen (31.Oktober).
Misc
Note: 1441 Gesandt i København
Misc
Note: 1441 wurden dem Enkel der letzteren, dem Bürgermeister Wilhelm von Kalven, die oben-erwähnten Landgüter (der Güter Stockelsdorf und Mori und des ehemaligen Dorfes Berge), nachdem offenbar der Verkauf von 1410 fürr unrecht-mässig erklärt war, zurückgegeben und ihm das Patronatsrecht über beide Vikarien der Kapelle übertragen, dagegen sollte ihm und seinen Erben fortan die bauhche Unterhaltung der Kapelle obliegen
Misc
Note: 1443 Gesandt i Gotland
Misc
Note: 1443 Gesandt i Kampen i Holland
Misc
Note: 1443 Gesandt i København
Note
1447 (57 år)
Note: Derselbe Bürgermeister unternahm zusammen mit anderen Abgesandten von Hansestädten 1447 eine Reise in Geschäftsdingen nach Burgund, Gallien und England.
Misc
Note: 1447 Gesandt i Kampen
Misc
Note: oct 1447 - apr 1448 Gesandt i Brügge
Misc
Note: 1449 Gesandt i Lauenburg
Misc
juli 1449 (59 år)
Note: Sein Vater[Wilhelm von Calven] erklärte, daß er [Hinrik von Calven] und seine Brüder Wilhelm (331) und Reyner aus dem mütterlichen Erbe jeweils 400 Mk. bei Volljährigkeit erhalten sollten (LUB VIII, S. 671, Nr. 628).
Misc
Note: 1451 erneute Verhandlungen der Hanse in Utrecht über den Stapel in Brügge sowie mit englischen Gesandten
Søns dødsfald
efter 1450 (60 år)
Misc
Note: 1455 Gesandt i Kampen i Holland
Misc
Note: 1456/57 Gesandt i Lüneburg
Misc
Note: 1457 Gesandt i Wismar
Misc
Note: 1460 Gesandt i Segeberg
Misc
Note: 1460 führt er ein letztes Mal in Segeberg gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Johann Westphal und Johann Lüneburg Verhandlungen für Lübeck mit König Christian I. von Dänemark, der mit Hilfe der Landstände Herzog von Schleswig und Graf von Holstein wurde.
Datters dødsfald
Misc
Note: Medlem af Zirkelgeschellschaft
Misc
Note: Ihm gehörte das Gut Schenkenberg und ein Theil des Gutes Echhorst. Im jahre 1433 kaufte ihr die Güter Stokelsdorf und Mori, deren Gigenthurm ihm 1441 vom Rathe überträgen var.
Misc
Note: Wilhelm von Calven selbst wurde im Jahr 1433 Ratsherr wie zuvor schon sein Vater und dann 1441 einer der Bürgermeister der Stadt. Verwendung fand er vor allem in auswärtigen Angelegenheiten. Im Jahr seiner Wahl zum Bürgermeister war er als Gesandter der Stadt in Kopenhagen. Vermittlungen zwischen König Erich von Dänemark und König Christoph III. von Dänemark führten ihn 1443 auf die Insel Gotland, wohin Erich sich zurückgezogen hatte. 1444 verhandelte er in Kampen mit den Niederländern wegen eines Friedensschlusses, 1447 erneut in Kopenhagen über Beschwerden der in Bergen auf der Deutschen Brücke ansässigen Kaufleute (Bergenfahrer). Die Rechtsposition der Kaufleute der Hanse und der Hansestädte im flandrischen Brügge war dort vom Herbst 1447 bis zum Frühjahr 1448 Gegenstand von Verhandlungen, das Jahr 1449 führte Calven zu Verhandlungen nach Lauenburg und 1450 war er an den Verhandlungen des Münzrezesses beteiligt. 1451 erneute Verhandlungen der Hanse in Utrecht über den Stapel in Brügge sowie mit englischen Gesandten. 1459 Teilnahme an den Friedensverhandlungen zwischen Dänemark und Polen in Lübeck und 1460 führt er ein letztes Mal in Segeberg gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Johann Westphal und Johann Lüneburg Verhandlungen für Lübeck mit König Christian I. von Dänemark, der mit Hilfe der Landstände Herzog von Schleswig und Graf von Holstein wurde.
Gravsten/Epitafie
Note: Die Grabplatte[1] von Wilhelm von Calven mit dem Familienwappen befindet sich seit 1893 aufgerichtet im Norderschiff der Aegidienkirche. Sie zeigt in den oberen Ecken die Wappen seiner Eltern, des Ratsherrn Reyner von Calven und der Margarethe Schepenstede, unten die beiden Wappen seiner Ehefrauen Anna von Sode und Kunigunde von Attendorn. In der Mitte der Platte befindet sich das Wappen des Bürgermeisters. Die lateinische Umschrift der Platte lautet:

Die Grabplatte[1] von Wilhelm von Calven mit dem Familienwappen befindet sich seit 1893 aufgerichtet im Norderschiff der Aegidienkirche. Sie zeigt in den oberen Ecken die Wappen seiner Eltern, des Ratsherrn Reyner von Calven und der Margarethe Schepenstede, unten die beiden Wappen seiner Ehefrauen Anna von Sode und Kunigunde von Attendorn. In der Mitte der Platte befindet sich das Wappen des Bürgermeisters. Die lateinische Umschrift der Platte lautet:

„Anno domini MCCCLXV in die innocentii obiit Dominus Wilhelmus de Caluen, Proconsul lubecensis qui hic requiescit cum duabus suis uxoribus scilicet Anneken et Kunnehen et filio suo Wilhelmus.“

Auf der inneren der Umschriften steht die spätere Grabinschrift seines Sohnes, des Lübecker Ratsherrn Heinrich von Calven († 1504).


Grabstein des am 28. Dezember 1464 gestorbenen Bürgermeisters Wilhelm von Kalven und seiner Familie, 3,04 m hoch und 1,85 m breit. Den von einem doppelten Rande umschlossenen, 2,08 x 0,86 m grossen vertieften mittleren Raum füllt das von dem sich verzweigenden Blattwerk der Helmdecken umzogene Wappen des Bürgermeisters (im gelehnten Schilde drei Sterne, auf dem Helm ein Stern zwischen zwei Büffelhörnern). Den äusseren Rand der Platte bedeckt die erhabene Inschrift:

„Anno domini MCCCLXV in die innocentii obiit Dominus Wilhelmus de Caluen, Proconsul lubecensis qui hic requiescit cum duabus suis uxoribus scilicet Anneken et Kunnehen et filio suo Wilhelmus.“

Sie wird in den Ecken von vier Wappenschilden in kreisrunder Umrahmung unterbrochen, nämlich oben von den Schilden der Eltern des Verstorbenen, des Ratsherrn Reiner von Kalven und dessen Gattin Margaretha von Schepenstede (in eine nach unten und zwei nach oben gerichtete, kleeblattförmig endigende Spitzen geteilter Schild), unten von den Schilden seiner beiden Ehefrauen^) Anna vom Sode (zwei Flügel) und Kunigunde von Attendorn (ein nach den Schildecken zu von drei Sternen begleiteter Mond). Den inneren Rand bedeckt zur Hälfte die Grabschrift seines Sohnes, des am 8. April 1504 gestorbenen Ratsherrn Heinrich von Kalven:

SE ORIGINAL I "Die Bau..."
Von seinem ursprünglichen Platze in der Kalven-Kapelle ist der Stein 1886 bei deren Umbau zur Sakristei entfernt und 1893 westlich derselben im Norder-schiff aufgerichtet.


Grabplatte des Wilhelm von Calven
In der Lübecker Aegidien-Kirche befindet sich noch heute der Grabstein des 1465 verstorbenen Bürgermeisters Wilhelm von Calven (I49).692 Später wurden auch sei­ ne Söhne, der 1466 verstorbene Wilhelm (331) und der 1504 verstorbene Ratsherr Hinrik (217), unter diesem Stein begraben. Das zentrale Bild des Grabsteines ist das Wappen der Familie Calven, ein gelehnter Schild belegt mit drei fünfstrahligen Sternen (2 über 1). Die Helmzier besteht aus einem Stent zwischen zwei Büf- felhöment. An diesem Wappen hängt auf der linken (heraldisch rechten) Seite das Zeichen der Zirkel-Gesellschaft.

Die Inschrift des Grabsteins gibt Auskunft über Wilhelm von Calvens Ämter und Todesdatum sowie über die bei ihm begrabe­ nen Personen, nämlich seine beiden Frauen und seine Söhne: Zlzz[n]o <f[omi]zzz M.CCCC.LXV in die zzzzzocezz/z„[m] obiil r/[omi]n[u].v Wilhelni[us] de Ca/zze[n] p[ro]comn/ lubicezz[sis] qui hic requiescit cu[m] <fzzoh[us] suis z«orzA[us] .sc[ilicet] Anneken [et] Kitticken et filio ez[ius] Wilhelmo.6n Der innere Rand ist zur Hälfte mit einer Inschrift über Heinrich von Calven (217) bedeckt: ?lzz[n]o <7[omi]zzz zzz d . iiii . fi[r]ia /[erjcza pasce o[biit] <4omi]zz[us] hmricus de caluen [con].ra/ /«Z>zcezz[sis]. or[ate] 6fezz[m]/?[ro] eo.

Bei diesem Grabstein handelt es sich um das älteste erhaltene Zeugnis, bei dem ein Mitglied der Zirkel-Gesellschaft das Gesellschaftszeichen auf einem persönlichen Monument anbringen ließ. Bei der früheren Anbringung des Zirkels auf einem Kunstwerk stand die Anbringung des Zeichens in Verbindung mit einer Aktivität innerhalb der Zirkel-Gesellschaft, so z.B. bei den Stifterwappen auf dem Altar der Gesellschaft.

Misc
Note: Wilhelm von Calvens billede er anbragt på rådhusets nordfacade.
Død
Note: Begravet i Calvenkapelle
Død
Note: 1465 vertauschte er das Leben mit dem Tode.
Begravelse
Note: Wilhelm von Calven war, wie auch schon sein Vater, Mitglied der Zirkelgesellschaft. Die Vorrade-Kapelle in der St. Aegidien-Kirche ging 1441 auf ihn als Enkel Dietrich Vorrades über und wurde seither auch nach ihm benannt, ebenso wie das Patronat über zwei Vikarien in dieser Kapelle. Die Kapelle fiel 1790 an die Aegidiengemeinde zurück, weil man in Lübeck fälschlicherweise annahm, die Adelsfamilie von Kalben sei ausgestorben.
Familie med forældre
far
13551421
Født: omkring 1355Stendal, Sachsen-Anhalt, Tyskland
Død: 3. maj 1421Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
13651400
Født: omkring 1365Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1400Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1388
3 år
ham selv
13901464
Født: omkring 1390Königsstrasse 58, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 28. december 1464Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
4 år
lillebror
13931435
Født: omkring 1393Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1435Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
4 år
lillebror
13961400
Født: omkring 1396Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1400
4 år
lillebror
13991464
Født: omkring 1399Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1464
Familie med Anna von Sode
ham selv
13901464
Født: omkring 1390Königsstrasse 58, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 28. december 1464Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14051437
Født: omkring 1405Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: omkring 1437Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1424Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
1 år
datter
14241462
Født: omkring 1424Schildstrasse 12, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
14261426
Født: omkring 1426Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1426
3 år
søn
14281466
Født: omkring 1428Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1466Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
14301504
Født: omkring 1430Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 9. april 1504Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
14321450
Født: omkring 1432Schildstrasse 12, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1450
3 år
datter
14341485
Født: omkring 1434Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 28. maj 1485Kloster Zarentin, Zarentin, Tyskland
Familie med Cunegund von Attendorn
ham selv
13901464
Født: omkring 1390Königsstrasse 58, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 28. december 1464Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14001438
Født: omkring 1400Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1438Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1438Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Johannes von Damen + Cunegund von Attendorn
partner’s partner
14001438
Født: omkring 1400Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1438Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14001438
Født: omkring 1400Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1438Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabomkring 1430Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Født
Ægteskab
Erhverv
Bopæl
Misc
Ægteskab
Note
Note
Misc
Misc
Misc
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Gravsten/Epitafie
Misc
Navn
Navn
Død
Død
Begravelse
Ægteskab

Bürgerbuch zum Jahr 1424: Wilhelm von Calven erhielt mit seiner Frau Anna, der Tochter des Hinrich von Sode, 30 Mark Mitgift, usw.

Misc

1433 Rathsherrn und 1441 zum Bürgermeister erwählt

Ægteskab

Im Jahr 1438: Der Herr Wilhelm von Calven mit seiner Frau, der Witwe des Johannes von Damen, Cunegunde, usw.

Note

Dieser wurde 1440 in den Senat hinzugewählt und zwei Jahre später mit der Bürgermeisterwürde geschmückt.

Note

1441 wurde ihm das Patronatsrecht Über zwei Vikarien in einer Kapelle in der Ägidienkirche Übertragen; dieses wird bis auf den heutigen Tag das Vorradianische genannt, weil die Vikarien von Gertrud, der Witwe des Friedrich Vorraden, begründet worden waren. Dem Wilhelm von Calven und dem jeweils ältesten seiner Kinder und Erben beiderlei Geschlechts sollte das Recht der Präsentation zustehen. Über diese Angelegenheit existieren Briefe des Bischofs Nikolaus in Lübeck und des Kapitels vom Jahre 1441 am Tage vor Allerheiligen (31.Oktober).

Misc

1441 Gesandt i København

Misc

1441 wurden dem Enkel der letzteren, dem Bürgermeister Wilhelm von Kalven, die oben-erwähnten Landgüter (der Güter Stockelsdorf und Mori und des ehemaligen Dorfes Berge), nachdem offenbar der Verkauf von 1410 fürr unrecht-mässig erklärt war, zurückgegeben und ihm das Patronatsrecht über beide Vikarien der Kapelle übertragen, dagegen sollte ihm und seinen Erben fortan die bauhche Unterhaltung der Kapelle obliegen

Misc

1443 Gesandt i Gotland

Misc

1443 Gesandt i Kampen i Holland

Misc

1443 Gesandt i København

Note

Derselbe Bürgermeister unternahm zusammen mit anderen Abgesandten von Hansestädten 1447 eine Reise in Geschäftsdingen nach Burgund, Gallien und England.

Misc

1447 Gesandt i Kampen

Misc

oct 1447 - apr 1448 Gesandt i Brügge

Misc

1449 Gesandt i Lauenburg

Misc

Sein Vater[Wilhelm von Calven] erklärte, daß er [Hinrik von Calven] und seine Brüder Wilhelm (331) und Reyner aus dem mütterlichen Erbe jeweils 400 Mk. bei Volljährigkeit erhalten sollten (LUB VIII, S. 671, Nr. 628).

Misc

1451 erneute Verhandlungen der Hanse in Utrecht über den Stapel in Brügge sowie mit englischen Gesandten

Misc

1455 Gesandt i Kampen i Holland

Misc

1456/57 Gesandt i Lüneburg

Misc

1457 Gesandt i Wismar

Misc

1460 Gesandt i Segeberg

Misc

1460 führt er ein letztes Mal in Segeberg gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Johann Westphal und Johann Lüneburg Verhandlungen für Lübeck mit König Christian I. von Dänemark, der mit Hilfe der Landstände Herzog von Schleswig und Graf von Holstein wurde.

Misc

Medlem af Zirkelgeschellschaft

Misc

Ihm gehörte das Gut Schenkenberg und ein Theil des Gutes Echhorst. Im jahre 1433 kaufte ihr die Güter Stokelsdorf und Mori, deren Gigenthurm ihm 1441 vom Rathe überträgen var.

Misc

Wilhelm von Calven selbst wurde im Jahr 1433 Ratsherr wie zuvor schon sein Vater und dann 1441 einer der Bürgermeister der Stadt. Verwendung fand er vor allem in auswärtigen Angelegenheiten. Im Jahr seiner Wahl zum Bürgermeister war er als Gesandter der Stadt in Kopenhagen. Vermittlungen zwischen König Erich von Dänemark und König Christoph III. von Dänemark führten ihn 1443 auf die Insel Gotland, wohin Erich sich zurückgezogen hatte. 1444 verhandelte er in Kampen mit den Niederländern wegen eines Friedensschlusses, 1447 erneut in Kopenhagen über Beschwerden der in Bergen auf der Deutschen Brücke ansässigen Kaufleute (Bergenfahrer). Die Rechtsposition der Kaufleute der Hanse und der Hansestädte im flandrischen Brügge war dort vom Herbst 1447 bis zum Frühjahr 1448 Gegenstand von Verhandlungen, das Jahr 1449 führte Calven zu Verhandlungen nach Lauenburg und 1450 war er an den Verhandlungen des Münzrezesses beteiligt. 1451 erneute Verhandlungen der Hanse in Utrecht über den Stapel in Brügge sowie mit englischen Gesandten. 1459 Teilnahme an den Friedensverhandlungen zwischen Dänemark und Polen in Lübeck und 1460 führt er ein letztes Mal in Segeberg gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Johann Westphal und Johann Lüneburg Verhandlungen für Lübeck mit König Christian I. von Dänemark, der mit Hilfe der Landstände Herzog von Schleswig und Graf von Holstein wurde.

Gravsten/Epitafie

Die Grabplatte[1] von Wilhelm von Calven mit dem Familienwappen befindet sich seit 1893 aufgerichtet im Norderschiff der Aegidienkirche. Sie zeigt in den oberen Ecken die Wappen seiner Eltern, des Ratsherrn Reyner von Calven und der Margarethe Schepenstede, unten die beiden Wappen seiner Ehefrauen Anna von Sode und Kunigunde von Attendorn. In der Mitte der Platte befindet sich das Wappen des Bürgermeisters. Die lateinische Umschrift der Platte lautet:

„Anno domini MCCCLXV in die innocentii obiit Dominus Wilhelmus de Caluen, Proconsul lubecensis qui hic requiescit cum duabus suis uxoribus scilicet Anneken et Kunnehen et filio suo Wilhelmus.“

Auf der inneren der Umschriften steht die spätere Grabinschrift seines Sohnes, des Lübecker Ratsherrn Heinrich von Calven († 1504).


Grabstein des am 28. Dezember 1464 gestorbenen Bürgermeisters Wilhelm von Kalven und seiner Familie, 3,04 m hoch und 1,85 m breit. Den von einem doppelten Rande umschlossenen, 2,08 x 0,86 m grossen vertieften mittleren Raum füllt das von dem sich verzweigenden Blattwerk der Helmdecken umzogene Wappen des Bürgermeisters (im gelehnten Schilde drei Sterne, auf dem Helm ein Stern zwischen zwei Büffelhörnern). Den äusseren Rand der Platte bedeckt die erhabene Inschrift:

„Anno domini MCCCLXV in die innocentii obiit Dominus Wilhelmus de Caluen, Proconsul lubecensis qui hic requiescit cum duabus suis uxoribus scilicet Anneken et Kunnehen et filio suo Wilhelmus.“

Sie wird in den Ecken von vier Wappenschilden in kreisrunder Umrahmung unterbrochen, nämlich oben von den Schilden der Eltern des Verstorbenen, des Ratsherrn Reiner von Kalven und dessen Gattin Margaretha von Schepenstede (in eine nach unten und zwei nach oben gerichtete, kleeblattförmig endigende Spitzen geteilter Schild), unten von den Schilden seiner beiden Ehefrauen^) Anna vom Sode (zwei Flügel) und Kunigunde von Attendorn (ein nach den Schildecken zu von drei Sternen begleiteter Mond). Den inneren Rand bedeckt zur Hälfte die Grabschrift seines Sohnes, des am 8. April 1504 gestorbenen Ratsherrn Heinrich von Kalven:

SE ORIGINAL I "Die Bau..."
Von seinem ursprünglichen Platze in der Kalven-Kapelle ist der Stein 1886 bei deren Umbau zur Sakristei entfernt und 1893 westlich derselben im Norder-schiff aufgerichtet.


Grabplatte des Wilhelm von Calven
In der Lübecker Aegidien-Kirche befindet sich noch heute der Grabstein des 1465 verstorbenen Bürgermeisters Wilhelm von Calven (I49).692 Später wurden auch sei­ ne Söhne, der 1466 verstorbene Wilhelm (331) und der 1504 verstorbene Ratsherr Hinrik (217), unter diesem Stein begraben. Das zentrale Bild des Grabsteines ist das Wappen der Familie Calven, ein gelehnter Schild belegt mit drei fünfstrahligen Sternen (2 über 1). Die Helmzier besteht aus einem Stent zwischen zwei Büf- felhöment. An diesem Wappen hängt auf der linken (heraldisch rechten) Seite das Zeichen der Zirkel-Gesellschaft.

Die Inschrift des Grabsteins gibt Auskunft über Wilhelm von Calvens Ämter und Todesdatum sowie über die bei ihm begrabe­ nen Personen, nämlich seine beiden Frauen und seine Söhne: Zlzz[n]o <f[omi]zzz M.CCCC.LXV in die zzzzzocezz/z„[m] obiil r/[omi]n[u].v Wilhelni[us] de Ca/zze[n] p[ro]comn/ lubicezz[sis] qui hic requiescit cu[m] <fzzoh[us] suis z«orzA[us] .sc[ilicet] Anneken [et] Kitticken et filio ez[ius] Wilhelmo.6n Der innere Rand ist zur Hälfte mit einer Inschrift über Heinrich von Calven (217) bedeckt: ?lzz[n]o <7[omi]zzz zzz d . iiii . fi[r]ia /[erjcza pasce o[biit] <4omi]zz[us] hmricus de caluen [con].ra/ /«Z>zcezz[sis]. or[ate] 6fezz[m]/?[ro] eo.

Bei diesem Grabstein handelt es sich um das älteste erhaltene Zeugnis, bei dem ein Mitglied der Zirkel-Gesellschaft das Gesellschaftszeichen auf einem persönlichen Monument anbringen ließ. Bei der früheren Anbringung des Zirkels auf einem Kunstwerk stand die Anbringung des Zeichens in Verbindung mit einer Aktivität innerhalb der Zirkel-Gesellschaft, so z.B. bei den Stifterwappen auf dem Altar der Gesellschaft.

Misc

Wilhelm von Calvens billede er anbragt på rådhusets nordfacade.

Død

Begravet i Calvenkapelle

Død

1465 vertauschte er das Leben mit dem Tode.

Begravelse

Wilhelm von Calven war, wie auch schon sein Vater, Mitglied der Zirkelgesellschaft. Die Vorrade-Kapelle in der St. Aegidien-Kirche ging 1441 auf ihn als Enkel Dietrich Vorrades über und wurde seither auch nach ihm benannt, ebenso wie das Patronat über zwei Vikarien in dieser Kapelle. Die Kapelle fiel 1790 an die Aegidiengemeinde zurück, weil man in Lübeck fälschlicherweise annahm, die Adelsfamilie von Kalben sei ausgestorben.