Wilhelm Westphal, 14431509 (66 år)

Navn
Wilhelm /Westphal/
Fornavne
Wilhelm
Efternavn
Westphal
Født
Erhverv
Biskop i Lübeck
Søsters fødsel
Brors fødsel
Brors fødsel
Søsters fødsel
Søsters fødsel
Mors død
Morfars død
Note: Begravet i Calvenkapelle
Morfars død
Note: 1465 vertauschte er das Leben mit dem Tode.
Fars død
Note: Dieser würde 1448 in den Senat gewählt und wurde am Tag des Barnabas (11 Juni) im Lebenden entriss
Brors dødsfald
Brors dødsfald
efter 1480 (37 år)
Søsters dødsfald
efter 1480 (37 år)
Søsters dødsfald
Note: begravet i St. Jacobi
Søsters dødsfald
efter 1501 (58 år)
Note: Tod: unbekannt; letzte Erwähnung im Jahre 1500.
Brors dødsfald
Brors dødsfald
Note
Note: WILHELM, Lizentiat der Rechte, Archidiakon in Rostock, Geistlicher in Lübeck und Schwerin und endlich, im Jahr 1505, wurde er als Dekan zum Bischof in Lübeck eingesetzt. Er starb 1509 und wurde im Chor des Doms begraben, wo auf dem Grabstein folgende Inschrift zu lesen ist:

WILHELM, Lizentiat der Rechte, Archidiakon in Rostock, Geistlicher in Lübeck und Schwerin und endlich, im Jahr 1505, wurde er als Dekan zum Bischof in Lübeck eingesetzt. Er starb 1509 und wurde im Chor des Doms begraben, wo auf dem Grabstein folgende Inschrift zu lesen ist:
IM JAHRE DES HERRN 1509 AM LETZTEN TAG DES DEZEMBER STARB, SELIGEN ANGEDENKENS, HOCH ZU VEREHREN, ZN CHRISTUS DER VATER UND HERR, HERR WILHELM WESTVAL. ER WAR BISCHOF DIESER KIRCHE, SEINE SEELE RUHE IN FRIEDEN.

Død
Begravelse
Note: Wilhelm Westval

Wilhelm Westval
D. 31.12.1509

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 280 x 169 cm

Ort
Die Platte lag ursprünglich im Chor, wo Westval begraben ist, und wurde (wohl Anfang des 20. Jahrhunderts) an der Innenseite des Südpfeilers des Gewölbes hinter dem Lettner, im heutigen Taufrund, aufgestellt.

Kommemorierte Person
Wilhelm Westval wurde 1443/44 als Sohn des 1474 gestorbenen Bürgermeisters Johann Westval und dessen Ehefrau Margareta Calven geboren und war Enkel des Ratsherrn Herrn. Westfal und dessen zweiter Ehefrau Teleke Möller.1 Er war Lizentiat der Rechte, Archidiakon in Rostock und Geistlicher in Schwerin und Lübeck, bevor er 1506 ausweislich der Inschrift Bischof von Lübeck wurde.

Beschreibung
Der Bischof trägt eine mit Kreisen und Ovalen verzierte Mitra und ist mit einem weiten, am Saum ähnlich schlicht geschmückten Chormantel angetan. Dieser wallt in gefälligen Falten um seine in natürlicher, unsymmetrischer Ausstellung stehenden Füße. Die Linke preßt den rechten Zipfel an den Körper, und über der Brust wird der Mantel mit einer großen Schließe zusammengehalten, die das TatzenkreuzWappen des Domkapitels trägt.
Sein Bischofsstab hat eine krabben- und blattwerkbesetzte Krümme. Die Hände stecken in langen Handschuhen, deren rechter einen Ring trägt.
Die Gestalt steht leicht nach rechts gedreht, so daß das sehr ausdrucksstarke und natürliche Gesicht volle Geltung erhält. Hintergrund ist eine mit knappen Linien angedeutete hügelige Landschaft - eine Besonderheit, die auf die Spätzeit hinweist.
Flankiert ist die Gestalt von zwei schlanken, kapitellbesetzten und mit ausgeformten Postamenten versehenen Säulen. Sie tragen einen Baldachin mit doppeltem und gegenläufigem Bogenkamm und sich überkreuzenden Nasen, der den Eindruck eines Ast- und Rankenwerkes macht. Hier ist die ursprüngliche Funktion der Bedachung der Figur aufgehoben und durch reine, spielerische Dekoration ersetzt worden, was für die Endphase der Gotik typisch ist.
Außen hat die Platte einen umsäumten Textrand, in dessen Ecken Schilde in Rundmedaillons eingelassen sind. Heraldisch rechts oben: Gespalten, vorn: Ein steigender Löwe; hinten: Ein halber Doppeladler, das Wappen des Vaters.2 Links oben das seiner Mutter: 3 Sterne [von Calven]; unten diejenigen seiner Großeltern väterlicherseits, des Ratsherrn Hermann Westval und dessen zweiter Ehefrau Taleke Möller (WindmühlenFlügel).
Die unteren Medaillons sind an den äußeren Stellen verziert durch Dreiblätter und eine Lilie, die oberen sind an den Rändern schon stark abgetragen und verwittert.
Die Ränder der Platte sind schwer beschädigt durch Verwitterung und Abnutzung, so daß die Formen der Wappen und besonders die Schrift heute zum Teil nicht mehr entzifferbar sind.

Transliteration des Randtextes
Die Schrift ist ausgesparte gotische Minuskel, mit eigenwilligen Ausformungen und vielen anmutigen Verzierungen,

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn 1509,
b am letzten Tag des Dezember, starb der Ehrwürdige Vater in Christo glücklichen Angedenkens
c und hohe Herr Wilhelm
d Westval, dieser Kirche Bischof. Seine Seele ruhe in Frieden.


Grabstein des am 31. Dezember 1509 gest. Bischofs Wilhelm West-val (Abb.) 3), 2,80x1,69 m gross. Das Mittelfeld zeigt die in vertieften Linien eingemei^elte Figur des segnenden Bischofs unter einem von schlanken Söulen getragenen Masswerkbaldachin, dessen obere, stark abgetretene Partie beim neuerlichen Ausmalen des Grundes gleich der oberen Schmalseite der Umschrift entstellt ist. Die ausgesparte Umschrift lautet: ^t’miD 3?11I III CCCCC % O t^thlia Wttifai9 Oftijt Jeftc$_ niconc I*9 jn xjjTo pat’ o ^t tm£ IPi^jciniu^ o IDcftliai l) 9 ^c^k ^#^§ du9 ana 3n pace ^e^uiefcat o4
in den Ecken vier Schilde: oben diejenigen seines Vaters, des 1474 gest. Bürgermeisters Johann Westval, und seiner Mutter Margareta von Calven (3 Sterne), unten diejenigen seiner Grosseltern väterlicherseits, des 1433 gest. Ratsherrn Hermann Westval und dessen zweiter Ehefrau Taleke Möller (4 Wind-mühlenflügel) 1). Die kreisrunden Einfassungen der Schilde entwickeln sich oberhalb letzterer zu einer Lilie und seitlich zu zwei kleeblattf^rmigen Ansätzen. Ursprünglich im Chore 2), neuerdings an der Nordseite der südlichen Abschlussmauer des Chores neben dem Lettner aufgerichtet.

Familie med forældre
far
13991474
Født: omkring 1399Mengstrasse 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 11. juni 1474Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
14241462
Født: omkring 1424Schildstrasse 12, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1438Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
storebror
14421480
Født: omkring 1442Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1480Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
ham selv
14431509
Født: omkring 1443Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 31. december 1509Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
lillesøster
14451495
Født: omkring 1445Königsstrasse 31, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1495Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
lillebror
14461480
Født: omkring 1446Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1480
3 år
lillebror
14481504
Født: omkring 1448Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1504Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
lillesøster
14521480
Født: omkring 1452Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1480
3 år
lillesøster
14541501
Født: omkring 1454Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1501
Født
Erhverv
Note
Navn
Død
Begravelse
Note

WILHELM, Lizentiat der Rechte, Archidiakon in Rostock, Geistlicher in Lübeck und Schwerin und endlich, im Jahr 1505, wurde er als Dekan zum Bischof in Lübeck eingesetzt. Er starb 1509 und wurde im Chor des Doms begraben, wo auf dem Grabstein folgende Inschrift zu lesen ist:
IM JAHRE DES HERRN 1509 AM LETZTEN TAG DES DEZEMBER STARB, SELIGEN ANGEDENKENS, HOCH ZU VEREHREN, ZN CHRISTUS DER VATER UND HERR, HERR WILHELM WESTVAL. ER WAR BISCHOF DIESER KIRCHE, SEINE SEELE RUHE IN FRIEDEN.

Begravelse

Wilhelm Westval
D. 31.12.1509

Figürliche gravierte KalksteinPlatte 280 x 169 cm

Ort
Die Platte lag ursprünglich im Chor, wo Westval begraben ist, und wurde (wohl Anfang des 20. Jahrhunderts) an der Innenseite des Südpfeilers des Gewölbes hinter dem Lettner, im heutigen Taufrund, aufgestellt.

Kommemorierte Person
Wilhelm Westval wurde 1443/44 als Sohn des 1474 gestorbenen Bürgermeisters Johann Westval und dessen Ehefrau Margareta Calven geboren und war Enkel des Ratsherrn Herrn. Westfal und dessen zweiter Ehefrau Teleke Möller.1 Er war Lizentiat der Rechte, Archidiakon in Rostock und Geistlicher in Schwerin und Lübeck, bevor er 1506 ausweislich der Inschrift Bischof von Lübeck wurde.

Beschreibung
Der Bischof trägt eine mit Kreisen und Ovalen verzierte Mitra und ist mit einem weiten, am Saum ähnlich schlicht geschmückten Chormantel angetan. Dieser wallt in gefälligen Falten um seine in natürlicher, unsymmetrischer Ausstellung stehenden Füße. Die Linke preßt den rechten Zipfel an den Körper, und über der Brust wird der Mantel mit einer großen Schließe zusammengehalten, die das TatzenkreuzWappen des Domkapitels trägt.
Sein Bischofsstab hat eine krabben- und blattwerkbesetzte Krümme. Die Hände stecken in langen Handschuhen, deren rechter einen Ring trägt.
Die Gestalt steht leicht nach rechts gedreht, so daß das sehr ausdrucksstarke und natürliche Gesicht volle Geltung erhält. Hintergrund ist eine mit knappen Linien angedeutete hügelige Landschaft - eine Besonderheit, die auf die Spätzeit hinweist.
Flankiert ist die Gestalt von zwei schlanken, kapitellbesetzten und mit ausgeformten Postamenten versehenen Säulen. Sie tragen einen Baldachin mit doppeltem und gegenläufigem Bogenkamm und sich überkreuzenden Nasen, der den Eindruck eines Ast- und Rankenwerkes macht. Hier ist die ursprüngliche Funktion der Bedachung der Figur aufgehoben und durch reine, spielerische Dekoration ersetzt worden, was für die Endphase der Gotik typisch ist.
Außen hat die Platte einen umsäumten Textrand, in dessen Ecken Schilde in Rundmedaillons eingelassen sind. Heraldisch rechts oben: Gespalten, vorn: Ein steigender Löwe; hinten: Ein halber Doppeladler, das Wappen des Vaters.2 Links oben das seiner Mutter: 3 Sterne [von Calven]; unten diejenigen seiner Großeltern väterlicherseits, des Ratsherrn Hermann Westval und dessen zweiter Ehefrau Taleke Möller (WindmühlenFlügel).
Die unteren Medaillons sind an den äußeren Stellen verziert durch Dreiblätter und eine Lilie, die oberen sind an den Rändern schon stark abgetragen und verwittert.
Die Ränder der Platte sind schwer beschädigt durch Verwitterung und Abnutzung, so daß die Formen der Wappen und besonders die Schrift heute zum Teil nicht mehr entzifferbar sind.

Transliteration des Randtextes
Die Schrift ist ausgesparte gotische Minuskel, mit eigenwilligen Ausformungen und vielen anmutigen Verzierungen,

Übersetzung
a Im Jahre des Herrn 1509,
b am letzten Tag des Dezember, starb der Ehrwürdige Vater in Christo glücklichen Angedenkens
c und hohe Herr Wilhelm
d Westval, dieser Kirche Bischof. Seine Seele ruhe in Frieden.


Grabstein des am 31. Dezember 1509 gest. Bischofs Wilhelm West-val (Abb.) 3), 2,80x1,69 m gross. Das Mittelfeld zeigt die in vertieften Linien eingemei^elte Figur des segnenden Bischofs unter einem von schlanken Söulen getragenen Masswerkbaldachin, dessen obere, stark abgetretene Partie beim neuerlichen Ausmalen des Grundes gleich der oberen Schmalseite der Umschrift entstellt ist. Die ausgesparte Umschrift lautet: ^t’miD 3?11I III CCCCC % O t^thlia Wttifai9 Oftijt Jeftc$_ niconc I*9 jn xjjTo pat’ o ^t tm£ IPi^jciniu^ o IDcftliai l) 9 ^c^k ^#^§ du9 ana 3n pace ^e^uiefcat o4
in den Ecken vier Schilde: oben diejenigen seines Vaters, des 1474 gest. Bürgermeisters Johann Westval, und seiner Mutter Margareta von Calven (3 Sterne), unten diejenigen seiner Grosseltern väterlicherseits, des 1433 gest. Ratsherrn Hermann Westval und dessen zweiter Ehefrau Taleke Möller (4 Wind-mühlenflügel) 1). Die kreisrunden Einfassungen der Schilde entwickeln sich oberhalb letzterer zu einer Lilie und seitlich zu zwei kleeblattf^rmigen Ansätzen. Ursprünglich im Chore 2), neuerdings an der Nordseite der südlichen Abschlussmauer des Chores neben dem Lettner aufgerichtet.