Johannes Lüneburg, 14201474 (54 år)

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Johannes /Lüneburg/
Fornavne
Johannes
Efternavn
Lüneburg
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Johann von /Lüneburg/
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Johann von
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Lüneburg
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Johannes /Luneborch/
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Johannes
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Luneborch
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Johannes von /Lüneborch/
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Johannes von
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Lüneborch
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Hans /Lüneburg/
Fornavne
Hans
Efternavn
Lüneburg
Født
Erhverv
Ratsherr, Burgherr, Senator i Lübeck
Bopæl
Farfars død
Note: Gravsted i Sct. Katharinakirchen i Lübeck
Farfars begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Johann Lüneburg (89) 1423t [Chor] sein Testament (10. Mai 1406)

Brors fødsel
Farmors død
Misc
1435 (15 år)
Note: Geburt: 1435 wurde er im Testament seines Vaters erwähnt.

Geburt: 1435 wurde er im Testament seines Vaters erwähnt.
(AHL. Testamente (11. Juli 1435). Dort wird er zusammen mit seinem Bruder zum Haupterben ernannt.)

Farmors død
Brors dødsfald
Søsters fødsel
Mors død
Forældres ægteskab
Note: ingen børn

ingen børn

In zweiter Ehe war er mit Elisabeth, der verwitweten Tochter des Gottschalk I. v. Wickede (1364-1439), verheiratet.

Misc
Note: Optaget i Zirkelgeschellschaft i 1443

Optaget i Zirkelgeschellschaft i 1443


Mitgliedschaft in der Zirkel-Gesellschaft
1443 wurde er in die Zirkel-Gesellschaft aufgenommen, aber schon davor hatte er in den Jahren 1440 und 1441 das Amt des Fastnachtsdichters übernommen. Dieses Amt versah er auch noch in den Jahren 1446, 1450, 1454. Er wurde in den Jahren 1449 und 1467 zum Schaffer und im Winter 1474 zum Schenk der Gesellschaft gewählt

Misc
1444 (24 år)
Note: Um 1444 gehörte er zu den Lübecker Kaufleuten, die im Gebiet des Johann Gar- denberch, Freigraf des Freistuhls zu Limburg, geschädigt worden waren
Misc
april 1444 (24 år)
Note: Im April 1444 handelte zusammen mit Hans Brekelveld (173) mit niederländischem Stoff.
Ægteskab
Note: Lib. Civ. Bügerbuch zum jahr 1453: Johannes Luneborch, Sohn des Herrn JOhannes Luneborch, mit Agneta, Tocheter des Nicolai Stenbeke, zur Mitgift usw.

Lib. Civ. Bügerbuch zum jahr 1453: Johannes Luneborch, Sohn des Herrn JOhannes Luneborch, mit Agneta, Tocheter des Nicolai Stenbeke, zur Mitgift usw.


Johannes V. Lüneburg heiratete 1445 Agnes, die Tochter des Lübeckers Nikolaus Steinbeke (f 1449).


Er war seit 1458 mit Agnete, Tochter des Lübeckers Nicolaus Steinbeke verheiratet.
Zum Zeitpunkt des Testament ihres Mannes (Juni 1473) war sie schwanger. Am 9. Febr. 1458 gehörte sie zu den Frauen, die sich auf der „Burg“ der Zirkel-Gesellschaft befanden, die bei den Fastnachtsfeierlichkeiten in der Beckergrube umfiel (AH L, ZG 3, fol. 7v). - Zu seinen familiären Beziehungen vgl. u.a. Fahne, Höveln, S. 106.

Datters fødsel
Bopæl
Note: Mit dieser frommen frau Agneta empfing Johannes lüneburg (Der mit ihr schon im jahre 1453 in der strasse, die von den Bäckeren ihren Namen hat und gewöhnlich Beckergruben genannt wird) meherere Kinder.........
Søns fødsel
Søns fødsel
Søns fødsel
Datters fødsel
Datters fødsel
Misc
1459 (39 år)
Note: 1459 erhielt er zusammen mit Hans Koppelow 264 Mk. 14 ß 6 d Scha­ densersatz für ihr Wachs, das auf der Insel Gotland gestrandet war.
Fars død
Note: begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.

begravet i St. Catharinakirken i Lübeck.
Der findes billede af gravstenen i hæftet "Die Katharinenkirche in Lübeck. Museum fïr kunst ind Kulturgeschichte" af Lutz Wilde. Kan købes i kirken.
(Ifølge WIKI skal han være død 15. november)

Fars begravelse
Note: Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.

Begravet under højkoret i St. Catharina kirche i Lübeck. På graven ligger en meget stor messeing gravplatte.


Das schönste der figürlichen Grabmäler ist zweifellos die fein gravierte Metallplatte des Bürgermeisters Johann Lüneburg (+ 1461) (s. Kat. Nr. 46) im Fußboden des Unterchores im Ostteil der mittleren Apsis, wo sich im 15. Jahrhundert die Privatkapelle der Lüneburgs befand. So erklärt sich der hervorragende Erhaltungszustand der Platte, die nur sehr wenig .betreten' sein dürfte.


Lübeck, St. Katharinen, Unterchor Johannes Lüneburg (+ 25.11.1461)
Johannes Lüneburg (+ 15.8.1474)
In Gänze gravierte Platte Stein 339 x 217, Bronzeplatte 285 x 155 cm Abriebe: Kevin Herring, Reinhard Lamp

Dargestellte Person
Eine Person nur stellt das Bild dar, aber der Randtext gilt zweien: beide - Vater und Sohn - heißen Johannes Lüneburg (Luneborch).1
Der ältere, Johannes IV.,2 wohnhaft in der Beckergrube 10, hatte seine Laufbahn begonnen als Amtmann in Kirchwerder und Bergedorf bei Hamburg. Im Jahre 1440 war er beteiligt an Verhandlungen mit König Christian von Dänemark. Er wurde Befehlshaber der hansischen Flotte, die den Sund gegen die Holländer absperren sollte, und 1442 wurde er zum Bürgermeister gewählt. Der jüngere der beiden im Text Erwähnten ist sein Sohn Johannes V. (1415-1474), auch er wohnhaft Beckergrube 10. Er war lübischer Ratsherr seit 1467.3 Beide waren bedeutende Männer der Stadt. Dies erklärt die herausragende Position des Grabdenkmals vor dem Altar im Unterchor der für Bestattungen sehr gefragten Katharinenkirche. Das Grab liegt überdies innerhalb eines eigenen Kapellenbereiches, der nicht von anderen als Grablege benutzt werden konnte.

Beschreibung
Johannes Lüneburg steht angetan mit einer prächtigen Schaube aus kostbarem, großblumig geschmücktem Brokatstoff, der an Hals, Ärmeln und Untersaum mit Pelz verbrämt ist. Dessen feine und langhaarige Zeichnung deutet auf Zobel. Solch teuren Pelz trugen im Mittelalter nur die wohlhabendsten und gesellschaftlich höchsten Schichten, was den Rang und persönlichen Reichtum eines lübischen Bürgermeisters augenfällig macht.
Sein Gesicht ist eindrucksvoll realistisch. Es zeigt einen nachdenklichen, aber willensstarken alten Mann. Sein Haar fällt in Locken seitwärts von dem oben kahlen Schädel herab, Sorgenfalten liegen um Stirn und Augen. Sein Haupt liegt gebettet auf ein Schmuckkissen aus gleich gemustertem Stoff wie sein Rock. Um die rechte Hand hängt ein Rosenkranz, der vom in einer Troddel endet. An seinem Gürtel hängt eine Tasche, hinter der ein Dolch steckt. Diese Tasche ist mit einem Metallbogen oben verschlossen und hat zwei zusätzliche kleine Vordertaschen. Seine Füße stecken in schlichten Lederschuhen und stehen auf zwei Wilden Männern, dazwischen erscheint das Familienwappen: drei zinnenbekrönte Türme, wohl in Anlehnung an das Wappen der Stadt Lüneburg und in Anspielung auf seinen Namen.
Lüneburg steht vor einem großen Stuhl. Dessen Sitz muß in dem mittleren Sims, in Gesäßhöhe der Gestalt, gesehen werden. Seine hohe Rückenlehne lädt nach oben aus, verbreitert sich fächerartig, und ihr Ende entschwindet hinter dem Baldachin. Zwischen ihren Rippen sieht man eine feine Musterung, die an Binsenflechtwerk denken läßt. Dieser an einen Thron gemahnende Prunkstuhl unterstreicht die hoheitsvolle und mächtige Erscheinung des Bürgermeisters.
Die Gestalt umgibt ein kunstvoller Baldachin mit komplexem hängendem Bogenkamm. Auch die Seitenschäfte sind fein gezeichnet; sie tragen oben eine Galerie von Spitzbogenfenstem, die mit zartem Maßwerk gefüllt sind und von einem Blattfries gekrönt werden.
Das Feld zwischen der Figur und der Architektur wird von einem mit Blattranken und Vierpaßmotiven reich verzierten Hintergrund ausgefüllt. Dieser Zierat wird nicht immer konsequent verfolgt und seitensymmetrisch ausgeführt.
Das die Gestalt umgebende Baldachingebäude ist zwar im gotischen Stil gezeichnet, aber die Nischen, in denen sonst die Heiligen stehen, sind leer. Dafür sind sie mit besonders kunstvollem Maßwerk gefüllt. Auch die Wilden Männer zu Lüneburgs Füßen haben nur noch heraldischen Charakter als Wappenträger.
Um einen starken Rahmen herum steht ein Textband mit den Evangelistensymbolen an den Ecken; daran schließt sich ein Außenrand mit einer abwechselnd Königsköpfe und Drachen umrundenden Blattranke. Sie geht beiderseitig von einem unten liegenden Mann aus und mündet oben in das Bild eines gekrönten Frauenkopfcs: es ist also die Darstellung einer Wurzel Jesse. Sie führt die Ahnenreihe Marias bildlich vor Augen und belegt Jesu königliche Abstammung aus dem Stamme Davids. Die Darstellung der Wurzel Jesse sowie der Bogenkamm ähneln der hundert Jahre älteren bronzenen Platte des Johann Klingenberg aus dem Jahre 1356 (s. Kat. Nr. 29). Auch in dem älteren der beiden großen Schweriner Bischofsbildnisse sieht man eine, wenn auch etwas anders ausgeführte Wurzel Jesse; die Verwendung dieses Motivs auf der Lüneburgplatte gehört also zum traditionellen Bildkanon.

Randumschrift
Der Randtext ist in Niederdeutsch und Latein verfaßt und geschrieben in kräftiger Frakturminuskel mit vielen Abbreviaturen. Der linke Rand wurde in einer anderen Handschrift graviert und wohl später in den dafür freige-lassenen Raum eingearbeitet.

a o c h uenLC du h e s t mi beÖRage(n)
b Anno d (o )m (in i) M CCCC Ixi ka£h[a]Hin[ce] o(i)g(iLia) o (b iit) pRoco(n)fuL lubefenfis4 J o h a (n )n e s
c Lu(n)eboRch b iö ö e t g o t oor ern
d An(n)o ö (o )m (in i) M'CCCC'ixxiin' f(n) [öie] affu(rn)p(£)ionis Ma(R)i[ce] o (b iit) J o h (a n n )e s Lu(n)eboRch (con)fuL OR(ate)

Übersetzung a
Ach Welt, du hast mich betrogen!
b Im Jahre des Herrn 1461, am Tag der Hl. Katharina5, starb der lübische Bürgermeister Johannes
c Lüneburg. Bittet Gott für ihn.
d Im Jahre des Herrn 1474, an Himmelfahrt Maris6, starb Johannes Lüneburg, Ratsherr. Betet.

Auf den beiden steinernen Seitenrändern sind weitere Personen aus der Familie Lüneburg genannt und in dieser Familiengruft bestattet:

Bertram L., Sohn des Bürgermeisters, + 25.7.1484 und des Ratsherrn Johannes Söhne, nämlich Johannes L (+20.9.1493), Hinrich L. (+26.10.1484) und Thomas L. (+24.9.1498)

Links beginnend lautet der Text, der nur die Namen und Sterbedaten gibt:
An(n)o ö (o )m (in i) m c c c c Ixxxim die x x u julii obiit BaRfRam laneboRcb OR(ate) p(no) e o
An(n)o ö (o ‘)rn(ini) m" c c c c xcum die xxim (eptembR(is) o(biit) T h om as LaneboRcb o n (a t e ) p(no) e o
Rechts:
Au(n)o ö(o )m (ini) m c c c c xcm in uigiLia math(ce]i obiit Johannes LaneboRcb OH(ate) P(ro) e o
Armo d(o)rn(ini) rri c c c c Ixxxim die x xu i octobRis obiit HinRicas LaneboRch on (a te ) P(ro) e o

Die Herkunft dieser großartigen Platte ist nicht geklärt. Sie birgt manche Anklänge an flämische Gestaltung, so die Wurzel Jesse, der feine Baldachin, aber manches deutet auf deutsche Herstellung, wie der breite, starke Rahmen und die kräftige Minuskel, mit den hohen, schweifgespitzten Hasten.4 5 6 7 Auch spricht die Inkonsequenz in der Hintergrundgestaltung gegen eine flämische Werkstatt. Flämischer Einfluß ist zwar unübersehbar, aber der ist in Bronzebildnissen im Deutschland des 15. Jahrhunderts sowieso nichts Überraschendes.
Man könnte also etwa Köln als Herkunftsort annehmen, zumal das mit der niederdeutschen Sprache im Randtext in Einklang stünde. Köln hatte die engsten kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen nach Flandern und war wichtiger Bronzestandort.
Lübeck käme auch in Frage, und zwar aus denselben Gründen. Auch diese Stadt besaß eine Bronzeproduktion, stellte Bronzeplatten her und verkaufte sie nach auswärts. Sie besaß hochkompetente Bronzewerkstätten (s. die großartige Liegestatue des Bischofs Bocholt im Dom und das gewaltige Sakramentshaus in der Marienkirche). Die Frage ist nur, welcher Meister im damaligen Lübeck das eindrucksvolle Gesicht des Johann Lüneburg hätte zeichnen können. Die Porträtkunst, wie sie von Jan van Eyck beherrscht wurde, war noch nicht bis Lübeck vorgedrungen. Es gibt die Meinung, der lübische Maler Hermen Rode sei dieser Vorlagengeber gewesen.8 Ein Vergleich mit dessen im St. Annen-Museum befindlichen Lukasaltar läßt aber Rodes Urheberschaft als unwahrscheinlich erkennen, denn kaum etwas verbindet den Charakterkopf des Bürgermeisters mit den aussageschwachen und sich wiederholenden Typusgesichtern dieses Künstlers, und Brokat malten andere auch.
Vielleicht ist ein uns nicht bekannter niederländischer Künstler der Einladung des Bürgermeisters Lüneburg nach Lübeck gefolgt und hat ihm das Bild gezeichnet. Die Frage nach dem Entstehungsdatum ist auch nicht ganz sicher zu beantworten.
Da die Information den Ratsherm Johannes V. Lüneburg betreffend später eingefüllt wurde, liegt die Annahme nahe, daß die Platte schon vorher fertig war, der linke Rand vom Vater für seinen Sohn vorgesehen und freigelassen worden war.9 Das entspräche der naheliegenden Vorstellung, daß der Auftraggeber sein eigenes Bildnis hat gravieren lassen.10 Auch läßt der hoheitliche, thronähnliche Stuhl eher an das Amt des Bürgermeisters als an den Rang eines Ratsherrn denken. Damit wäre also Johannes IV. der Auftraggeber, und die Platte wäre etwa um 1460 entstanden.

Søns fødsel
Misc
Note: Ihm gehörte das Gut Padelügge und die Lachswehr, die er 1463 an die Stadt verkaufte.
Misc
1463 (43 år)
Note: 1463 strandete ein Schiff, auf dem auch er Waren hatte, auf der Insel Öland
Søsters dødsfald
Misc
1464 (44 år)
Note: Zwi schen 1464 und 1473 hatte er eine Handelsgesellschaft mit Conrad Gumprecht (327); Gumprechts Anteil betrug 1464 100 Mk. und 1473 600 Mk.
Søns fødsel
Erhverv
Senator i Lübeck
******

Der jüngere der beiden im Text Erwähnten ist sein Sohn Johannes V. (1415-1474), auch er wohnhaft Beckergrube 10. Er war lübischer Ratsherr seit 1467.

********
Im Jahre 1467 wurde er in den Lübecker Rat gewählt.
1467 (47 år)
Søns fødsel
Misc
24. august 1470 (50 år)
Note: Am 24. August 1470 nahm Luneborch am Hansetag in Lübeck teil
Note
Note: Brev dateret 14/7 1471 fra Augustiner Klostret i Wittenberg: "Wir Johannes, Prior, und der ganze Konvent des Klosters unserer lieben Frau zu Wittenberg, des ordens mir der Regel des heiligen Augustin, unsere lieben Besonderen: Hans, Hinricke, Bartram, Telseke, Sander, Thomas, Hermen und Anneken, alle Kinder des ehrwürdigen Herrn Johan Lüneborgs und der Agneta zu Lübech ................. .
Søns dødsfald
Datters fødsel
Datters ægteskab
Misc
Note: 1473 Mitgleid der Gesandschaft nach Utrecht

1473 Mitgleid der Gesandschaft nach Utrecht


Am 8. März 1473 erhielt er die Vollmacht für Verhandlungen mit Gesandten des englischen Königs in Utrecht, die vom 13. bis 31. Juli und vom 1. August bis 19. September 1473 andauerten. Ebenfalls in Utrecht war er vom 17. bis 21. Juli und vom 25. August bis 6. September 1473 an Verhandlungen mit Holland beteiligt. Am 19. September 1473 kam eine Übereinkunft mit den englischen Gesandten zustande. Am 21. August 1473 berichtete er Lübeck aus Utrecht.

Søns fødsel
Misc
Note: ln Lübeck wohnte er in Beckergrube 10 und er besaß das Gut Padelügge.1103
Misc
Note: Johann Lüneburg war ein Hansekaufmann. Um 1444 gehörte er zu den Lübecker Kaufleuten, die im Gebiet des Johann Gardenberch, Freigraf des Freistuhls zu Limburg, geschädigt worden waren. Für die spätere Zeit ist belegt, daß er mit Tuchen aus den Niederlanden und Wachs aus Gotland handelte.

Johann Lüneburg war ein Hansekaufmann. Um 1444 gehörte er zu den Lübecker Kaufleuten, die im Gebiet des Johann Gardenberch, Freigraf des Freistuhls zu Limburg, geschädigt worden waren. Für die spätere Zeit ist belegt, daß er mit Tuchen aus den Niederlanden und Wachs aus Gotland handelte.
Er wurde 1467, einige Jahre nach dem Tod seines Vaters, in den Rat der Stadt erwählt. 1473 gehörte er der von Bürgermeister Hinrich Castorp geführten Lübecker Gesandtschaft nach Utrecht an, die mit dem sogenannten Frieden von Utrecht (1474) endete.
Johann bewohnte das Haus Beckergrube 10 und ihm gehörte das Gut Paddelügge. Im August 1463 verkaufte er zusammen mit seinem Bruder Bertram die Lachswehr an die Stadt Lübeck. In seinem Testament von 13. Juni 1473 verfügte er über einen Betrag von über 10.000 Mark Lübisch (Mk.). In diesen Testamenten wurde seine Familie reich bedacht, Legate gingen aber auch an verschiedenste Kirchen und Klöster in und um Lübeck.

Johann Lüneburg wurde 1443 Mitglied der einflussreichen Zirkelgesellschaft ((Mitgliedsnummer 175), aber schon davor hatte er 1440 und 1441 das Amt des Fastnachtsdichters übernommen. Dieses Amt versah er auch noch in den Jahren 1446, 1450, 1454. Er wurde in den Jahren 1449 und 1467 zum Schaffer und im Winter 1474 zum Schenk der Gesellschaft gewählt. Die Annalen der Zirkelgesellschaft verzeichnen ihn zur Abgrenzung von seinem Vater gleichen Namens mittelniederdeutsch als „Hanss Luneborch“.
Gemeinsam mit seinem Bruder Bertram Lüneburg († 1484) war er seit 1471 Mitglied des Augustiner Klosters in Segeberg.[1]

Misc
Note: † Lübeck 29.08.1474, Senator ebd., bewohnt 1453 ein Haus in der Bäckergrube, 1463 verkauft er oder sein Bruder Bertram die vom Vater ererbte Hälfte des Stadtteils namens Lachswehr an den Stadtstaat, wird 1467 Senator, 18.08.1471 Aufnahme in die Bruderschaft der Regular-Augustiner in Segeberg (mit seinem Bruder Bertram);
Død
Note: Tod: 29. Aug. 1474; begraben in der Chorapsis von St. Katharinen.1
Begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Hans Lüneburg (175) 1474 bei Johann Lüneburg (117)

Misc
26. marts 1475 (6 måneder efter dødsfald)
Note: Zu Ostern (26. März) 1475 wurde das Totengedächtnis für Herrn Johan Luneborch begangen
Søns fødsel
Familie med forældre
far
13941461
Født: omkring 1394Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. november 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
13951440
Født: omkring 1395Königstrasse 39, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: omkring 1440Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1415
1 år
storebror
14151484
Født: omkring 1415Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 25. juli 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
6 år
ham selv
14201474
Født: omkring 1420Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. august 1474Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
10 år
lillebror
14291437
Født: omkring 1429Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: før 1437Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
12 år
lillesøster
14401462
Født: omkring 1440Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Faders familie med Elisabeth von Wickede
far
13941461
Født: omkring 1394Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. november 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
stedmor
14101461
Født: omkring 1410Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1461Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1442
Familie med Agneta Steinbeck
ham selv
14201474
Født: omkring 1420Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 29. august 1474Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14251498
Født: omkring 1425Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 13. oktober 1498Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab1445Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
8 år
datter
14521483
Født: omkring 1452Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
3 år
søn
14541493
Født: omkring 1454Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 20. september 1493Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
2 år
søn
14551484
Født: omkring 1455Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 26. oktober 1484
2 år
søn
14561471
Født: omkring 1456Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 22. juli 1471
2 år
datter
14571490
Født: omkring 1457Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1490
2 år
datter
14581484
Født: omkring 1458Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1484Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
søn
14621503
Født: omkring 1462Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1503Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
14641498
Født: omkring 1464Beckergrube 10, Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 24. september 1498Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
søn
14681500
Født: omkring 1468Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1500Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
5 år
datter
14721483
Født: omkring 1472Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
2 år
søn
14731529
Født: 1473Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1529Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
søn
14751483
Født: omkring 1475Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 20. oktober 1483
Født
Erhverv
Bopæl
Misc
Misc
Misc
Misc
Ægteskab
Bopæl
Misc
Misc
Misc
Misc
Erhverv
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Misc
Navn
Navn
Navn
Navn
Død
Begravelse
Misc
Note
Note
Note
Misc

Geburt: 1435 wurde er im Testament seines Vaters erwähnt.
(AHL. Testamente (11. Juli 1435). Dort wird er zusammen mit seinem Bruder zum Haupterben ernannt.)

Misc

Optaget i Zirkelgeschellschaft i 1443


Mitgliedschaft in der Zirkel-Gesellschaft
1443 wurde er in die Zirkel-Gesellschaft aufgenommen, aber schon davor hatte er in den Jahren 1440 und 1441 das Amt des Fastnachtsdichters übernommen. Dieses Amt versah er auch noch in den Jahren 1446, 1450, 1454. Er wurde in den Jahren 1449 und 1467 zum Schaffer und im Winter 1474 zum Schenk der Gesellschaft gewählt

Misc

Um 1444 gehörte er zu den Lübecker Kaufleuten, die im Gebiet des Johann Gar- denberch, Freigraf des Freistuhls zu Limburg, geschädigt worden waren

Misc

Im April 1444 handelte zusammen mit Hans Brekelveld (173) mit niederländischem Stoff.

Ægteskab

Lib. Civ. Bügerbuch zum jahr 1453: Johannes Luneborch, Sohn des Herrn JOhannes Luneborch, mit Agneta, Tocheter des Nicolai Stenbeke, zur Mitgift usw.


Johannes V. Lüneburg heiratete 1445 Agnes, die Tochter des Lübeckers Nikolaus Steinbeke (f 1449).


Er war seit 1458 mit Agnete, Tochter des Lübeckers Nicolaus Steinbeke verheiratet.
Zum Zeitpunkt des Testament ihres Mannes (Juni 1473) war sie schwanger. Am 9. Febr. 1458 gehörte sie zu den Frauen, die sich auf der „Burg“ der Zirkel-Gesellschaft befanden, die bei den Fastnachtsfeierlichkeiten in der Beckergrube umfiel (AH L, ZG 3, fol. 7v). - Zu seinen familiären Beziehungen vgl. u.a. Fahne, Höveln, S. 106.

Bopæl

Mit dieser frommen frau Agneta empfing Johannes lüneburg (Der mit ihr schon im jahre 1453 in der strasse, die von den Bäckeren ihren Namen hat und gewöhnlich Beckergruben genannt wird) meherere Kinder.........

Misc

1459 erhielt er zusammen mit Hans Koppelow 264 Mk. 14 ß 6 d Scha­ densersatz für ihr Wachs, das auf der Insel Gotland gestrandet war.

Misc

Ihm gehörte das Gut Padelügge und die Lachswehr, die er 1463 an die Stadt verkaufte.

Misc

1463 strandete ein Schiff, auf dem auch er Waren hatte, auf der Insel Öland

Misc

Zwi schen 1464 und 1473 hatte er eine Handelsgesellschaft mit Conrad Gumprecht (327); Gumprechts Anteil betrug 1464 100 Mk. und 1473 600 Mk.

Misc

Am 24. August 1470 nahm Luneborch am Hansetag in Lübeck teil

Note

Brev dateret 14/7 1471 fra Augustiner Klostret i Wittenberg: "Wir Johannes, Prior, und der ganze Konvent des Klosters unserer lieben Frau zu Wittenberg, des ordens mir der Regel des heiligen Augustin, unsere lieben Besonderen: Hans, Hinricke, Bartram, Telseke, Sander, Thomas, Hermen und Anneken, alle Kinder des ehrwürdigen Herrn Johan Lüneborgs und der Agneta zu Lübech ................. .

Misc

1473 Mitgleid der Gesandschaft nach Utrecht


Am 8. März 1473 erhielt er die Vollmacht für Verhandlungen mit Gesandten des englischen Königs in Utrecht, die vom 13. bis 31. Juli und vom 1. August bis 19. September 1473 andauerten. Ebenfalls in Utrecht war er vom 17. bis 21. Juli und vom 25. August bis 6. September 1473 an Verhandlungen mit Holland beteiligt. Am 19. September 1473 kam eine Übereinkunft mit den englischen Gesandten zustande. Am 21. August 1473 berichtete er Lübeck aus Utrecht.

Misc

ln Lübeck wohnte er in Beckergrube 10 und er besaß das Gut Padelügge.1103

Misc

Johann Lüneburg war ein Hansekaufmann. Um 1444 gehörte er zu den Lübecker Kaufleuten, die im Gebiet des Johann Gardenberch, Freigraf des Freistuhls zu Limburg, geschädigt worden waren. Für die spätere Zeit ist belegt, daß er mit Tuchen aus den Niederlanden und Wachs aus Gotland handelte.
Er wurde 1467, einige Jahre nach dem Tod seines Vaters, in den Rat der Stadt erwählt. 1473 gehörte er der von Bürgermeister Hinrich Castorp geführten Lübecker Gesandtschaft nach Utrecht an, die mit dem sogenannten Frieden von Utrecht (1474) endete.
Johann bewohnte das Haus Beckergrube 10 und ihm gehörte das Gut Paddelügge. Im August 1463 verkaufte er zusammen mit seinem Bruder Bertram die Lachswehr an die Stadt Lübeck. In seinem Testament von 13. Juni 1473 verfügte er über einen Betrag von über 10.000 Mark Lübisch (Mk.). In diesen Testamenten wurde seine Familie reich bedacht, Legate gingen aber auch an verschiedenste Kirchen und Klöster in und um Lübeck.

Johann Lüneburg wurde 1443 Mitglied der einflussreichen Zirkelgesellschaft ((Mitgliedsnummer 175), aber schon davor hatte er 1440 und 1441 das Amt des Fastnachtsdichters übernommen. Dieses Amt versah er auch noch in den Jahren 1446, 1450, 1454. Er wurde in den Jahren 1449 und 1467 zum Schaffer und im Winter 1474 zum Schenk der Gesellschaft gewählt. Die Annalen der Zirkelgesellschaft verzeichnen ihn zur Abgrenzung von seinem Vater gleichen Namens mittelniederdeutsch als „Hanss Luneborch“.
Gemeinsam mit seinem Bruder Bertram Lüneburg († 1484) war er seit 1471 Mitglied des Augustiner Klosters in Segeberg.[1]

Misc

† Lübeck 29.08.1474, Senator ebd., bewohnt 1453 ein Haus in der Bäckergrube, 1463 verkauft er oder sein Bruder Bertram die vom Vater ererbte Hälfte des Stadtteils namens Lachswehr an den Stadtstaat, wird 1467 Senator, 18.08.1471 Aufnahme in die Bruderschaft der Regular-Augustiner in Segeberg (mit seinem Bruder Bertram);

Død

Tod: 29. Aug. 1474; begraben in der Chorapsis von St. Katharinen.1

Begravelse

Begravet i Katharina Kiche:
Hans Lüneburg (175) 1474 bei Johann Lüneburg (117)

Misc

Zu Ostern (26. März) 1475 wurde das Totengedächtnis für Herrn Johan Luneborch begangen

Note

Eltern: Bgm. Johann (117), der in 2. Ehe mit Elisabeth von Wickede verheiratet war.
[det indikerer måske, at det kan være, at Adelheid von Rentelen ikke er mor til Hans Lüneborg)

Note

1441 Bürgerbuch Lübech: Johannes Lüneburg, der Jüngere, sohn des ratsherren Johannes Lüneburg

Note

Am 13. Juni 1473 verfaßte er sein Testament.1104 Zu seinen Provisoren bestimm­ te er Herman van Wickede (222), Hans Syrik, Hans Brekelveld (173), seinen Ge­ schäftspartner Conrad Gumprecht (327) und seinen Bruder Bertram (181). Ehe­ frau Agnete sollte ihren Brautschatz (300 Mk.), 3000 Mk. in Renten angelegt, sowie Tafelgeschirr im Wert von 300 Mk. erhalten. Die Kinder sollten sein Rest­ vermögen gleichmäßig verteilt erhalten, davor sollte aber sein ältester Sohn Hans (234) bei seiner Volljährigkeit 800 Mk. erhalten, die Töchter Taleke, Telseke und Anneke jeweils 400 Mk. Anneke, die ins Kloster gehen sollte, wurde dazu noch mit einer Rente aus 800 Mk. bedacht: Telseke sollten bei ihrer Heirat einen Brautschatz von 2500 Mk. erhalten. Das Kind, mit dem seine Frau gerade schwanger war, sollte 1200 Mk. bekommen und zur Schule geschickt werden. Darüber hinaus bedachte er seinen Schwiegersohn Georg Geverdes (223) mit ei­ nem Kleinod im Wert von 60 Mk. und seine Verwandte Geseke und Barteke, sowie Elsbeth Holsten im Kloster Zarrentin mit jeweils 10 Mk.
Nach den Testamenten seines Vaters Johann (117), seines Schwiegersohns Ge­ org Geverdes (223) und seines Geschäftspartners Conrad Gumprecht (327) sollte er für sie als Testamentsvollstrecker tätig werden."05

Memoriales Handeln
In seinem Testament stiftete er insgesamt 250 Mk. zu Verteilung an Arme. An­ sonsten bedachte er noch folgende Kirchen und Klöster: je 5 Mk. für St. Jürgen, St. Johannis-Kloster und Hl. Geist-Hospital; 6 Mk. für St. Jakobi; je 10 Mk. für die Klöster in Mölln, Rehna und Zarrentin und 60 Mk. für die St. Katharinen-Kir­ che.
Am 26. Mai 1471 wurde er zusammen mit seiner Familie in die Gemeinschafl des Augustiner-Klosters in Segeberg aufgenommen.1106 Sein Name wird im Ne­ krolog von St. Marien unter dem 4. Januar genannt