Fritz Grawert, 13901449 (59 år)

Navn
Fritz /Grawert/
Fornavne
Fritz
Efternavn
Grawert
Født
Ægteskab
før 1413 (23 år)
Søns fødsel
Hustrus dødsfald
Misc
Note: Lebensdaten

Lebensdaten
Geburt: Er stammte aus Stendal.1001 Heirat: 1413 war er mit Wibeke, geborene Brekewold,1002 und 1428 heiratete er Taleke1003.
Tod: 1449

Kinder: Nach den Angaben seines Testamentes war er 1413 noch kinderlos. Sei­ ne Kinder aus 1. Ehe1003 waren Cort (190), Fritz (183), Geseke1005, Taleke1006 und Metteke1007 und aus 2. Ehe Fritz (214), Herman (215), Hans (232) und Joa­ chim (334). Auch Gesa'008 war eine seiner Töchter.
Sonstige Verwandte: Sein Schwager, ein Bruder seiner ersten Frau, war Cord Brekewold (100).

Mitgliedschaft in der Zirkel-Gesellschaft
1429 wurde er in die Zirkel-Gesellschaft aufgenommen, 1434 war er als Schaf­ fer, 1439 als Schenk und 1447 als Fastnachtsdichter tätig. In einem der Bücher befindet sich die Kopie eines Kaufbriefes über eine Rente von 40 Mk., die ihm der Lüneburger Rat zu zahlen hatte. Womöglich handelt es sich um eine Stiftung Grawerts an die Zirkel-Gesellschaft.

Mitgliedschaft in anderen Kooperationen
Im Mai 1432 wurde er als Schaffer der Lübecker Leichnams-Bruderschaft ge­ nannt, davor batte er zwischen 1419 und 1431 Geld von dieser Bruderschaft un­ ter Verwaltung, um ihr dafür Renten auszuzahlen.1011 1441 war er auch Mitglied in der Lübecker Antonius-Bruderschaft, sowie in der St. Johannis-Bruder­ schaft.

Wirtschaftliches Handeln
1413 war er Gläubiger von Hans Bisinarke über 300 Mk. und im April 1421 Gläubiger des Münzmeisters Rudolph Cumhar. Am 24. Juni 1438 kaufte er für 720 Mk. eine Rente in Höhe von 40 Mk. beim Lüneburger Rat.1013 1428 vereinbarte er anläßlich seiner Wiederverheiratung, daß seinen 5 Kinder aus erster Ehe ein mütterliches Erbe von 5500 Mk. zustünde. Geseke hatte davon schon 1500 Mk. erhalten, die übrigen Kinder sollten ihren Anteil bei ihrer Voll­ jährigkeit erhalten. Bis dahin wollte Grawert das Geld in Renten anlegen.1014 1444 kaufte er von seinem Schwiegersohn Hildebrand Veckinchusen dessen Haus in der Königstr. 11. Darüber hinaus besaß er in Lübeck noch folgende Grundstücke: Schüsselbuden 12 (seit 1412), An der Mauer 10-12 (seit 1431), An der Trave 104-106 (1437-1441), Wahmstr. 44-46 und zwei Gärten vor dem Hüxtertor.1015 Um 1447 wurde ihm, wie auch zahlreichen anderen Lübeckern, auf dem Gebiet des Otto, Gf. von Hoya, Handelswaren geraubt.1016 Machten die Legale in seinem Testament aus dem Jahre 1413 ca. 2500 Mk. aus so verfügte er 1441 über 12.000 Mk

Persönliches Handeln
Am 10. Aug. 1413 und am 23. Jan. 1441 verfaßte Grawert seine Testamente; zu seinen Testamentsvollstrecker bestimmte er seine Söhne Cort (190) und Fritz (183), Cort von Calven (315), seinen Schwiegersöhne Hildebrand Veckinchusen und Hans Kerkring (159), Hans Vifmarken und seinen Schwager Herr Hartig von Eitzen.10'7 Seine Frau Taleke sollte 1000 Mk., ihre Kleidung und mehrere Kleinode erhalten. Seine Söhne (aus der 2. Ehe) Joachim (334), Hermann (215), Fritz d.J. (214) und Hans (232) sollten je 100 Mk. und dazu bei ihrer Volljährigkeit 900 Mk. erhalten. Die Söhne Fritz (183) und Cord (190) erhielten zusammen 4000 Mk. le hehufferer kopenschop, die Töchter Geseke und Taleke je 200 Mk.
Sein Reslvermögen sollte auf seine Söhne verteilt werden.101 ln dem ersten Testament seines Sohnes Cord (190) vom 24 Juli 1440 wurde er mit 100 Mk. bedacht und im Testament des Johann Broling : 93) vom 18. März 1428 wurde er zum Testamentsvollstrecker ernannt.10,9 143 ' war er bei Walter Heyse als Testamentsvollstrecker tätig

Memoriales Handeln
In seinem Testament aus dem Jahre 1441 stiftete er 400 Mk. für eine Vikarie.
Die St. Petri-Kirche, wo seine erste Frau begraben war, erhielt 3 Mk. und eine ewige Rente von 50 Mk.; St. Marien 20 Mk. und insgesamt Renten in einer Höhe von 51 Mk. Weitere Stiftungen waren: Jeweils 40 Mk. dem Burgkloster und St. Katharinen-Kloster; jeweils 10 Mk. für die Klöster in Ahrensbök, Mölln und Rehna, den Antonius-Höfen in Wismar und Äsen; jeweils 3 Mk. für die Kirchen St. Jakobi, Dom und St. Aegidien; 2 Mk. für die Kirche St. Gertrud; je 5 Mk. für das Gasthaus in Mölln und der St. Jürgen-Kapelle; über 60 Mk. zur Verteilung an Arme; insgesamt 30 Mk. für die Siechenhäuser in Alt Mölln, Dassow, Gron­ au, Berkentin, Segeberg und Travemünde; jeweils 1 ß für die Insassen des Hl. Geist-Hospital und der fünf Eiendenhäuser, dem Siechenhaus St. Jürgen und den Siechen auf dem Burgfeld.1021 Im August 1448 kaufte er bei Adolf, Hz. von Schleswig und Gf. von Holstein, für 1000 Mk. eine Rente von 60 Mk., die an die Vikare von St. Marien ausbezahlt werden sollte. Die Rente diente für den Unterhalt für eine wöchentliche Messe und ein ewiges Licht am Hochaltar von St. Marien.

Verschiedenes Mit diesem Fritz Grawert kam eine Familie nach Lübeck, die in der Folgezeit 10 Mitglieder der Zirkel-Gesellschaft und auch mehrere Ratsherren stellte.

10, Quellen und Literatur
AHL, ZG 2, fol. 15v-16v, 24r. - AHL, ZG 3, fol. 22v. - AHL, Testamente (Grawert vom 10. Aug. 1413 und 23. Jan. 1441; Cord Grawert vom 24. Juli 1440). - AHL, Schnobel, Geschlechter, S. 583. - AHL, Melle, Testamen­ te, S. 475. - AHL, Personenkartei. - LUB VI, S. 193f., Nr. 143; S. 349f., Nr. 323; VII, S. 253f., Nr. 272; S. 407, Nr. 425; S. 470-472, Nr. 495; S. 721, Nr. 738; S. 736, Nr. 748; VIII, S. 485, Nr. 442; S. 572-574, Nr. 526; S. 603-606, Nr. 554. - Neue Lübische Blätter, 1843, S. 354. - Dittmer, Nachrichten, S. 37. - Brehmer, Verzeichnis, Nr. 154, 172, 190, 183. - Struck, Stifter, S. 51f.

Død
Familie med Wibeke Brekewold
ham selv
13901449
Født: omkring 1390Stendal, Sachsen-Anhalt, Tyskland
Død: 1449Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
13901428
Født: omkring 1390
Død: før 1428Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1413
8 år
søn
14201496
Født: omkring 1420Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 1496Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Født
Ægteskab
Misc
Navn
Død
Misc

Lebensdaten
Geburt: Er stammte aus Stendal.1001 Heirat: 1413 war er mit Wibeke, geborene Brekewold,1002 und 1428 heiratete er Taleke1003.
Tod: 1449

Kinder: Nach den Angaben seines Testamentes war er 1413 noch kinderlos. Sei­ ne Kinder aus 1. Ehe1003 waren Cort (190), Fritz (183), Geseke1005, Taleke1006 und Metteke1007 und aus 2. Ehe Fritz (214), Herman (215), Hans (232) und Joa­ chim (334). Auch Gesa'008 war eine seiner Töchter.
Sonstige Verwandte: Sein Schwager, ein Bruder seiner ersten Frau, war Cord Brekewold (100).

Mitgliedschaft in der Zirkel-Gesellschaft
1429 wurde er in die Zirkel-Gesellschaft aufgenommen, 1434 war er als Schaf­ fer, 1439 als Schenk und 1447 als Fastnachtsdichter tätig. In einem der Bücher befindet sich die Kopie eines Kaufbriefes über eine Rente von 40 Mk., die ihm der Lüneburger Rat zu zahlen hatte. Womöglich handelt es sich um eine Stiftung Grawerts an die Zirkel-Gesellschaft.

Mitgliedschaft in anderen Kooperationen
Im Mai 1432 wurde er als Schaffer der Lübecker Leichnams-Bruderschaft ge­ nannt, davor batte er zwischen 1419 und 1431 Geld von dieser Bruderschaft un­ ter Verwaltung, um ihr dafür Renten auszuzahlen.1011 1441 war er auch Mitglied in der Lübecker Antonius-Bruderschaft, sowie in der St. Johannis-Bruder­ schaft.

Wirtschaftliches Handeln
1413 war er Gläubiger von Hans Bisinarke über 300 Mk. und im April 1421 Gläubiger des Münzmeisters Rudolph Cumhar. Am 24. Juni 1438 kaufte er für 720 Mk. eine Rente in Höhe von 40 Mk. beim Lüneburger Rat.1013 1428 vereinbarte er anläßlich seiner Wiederverheiratung, daß seinen 5 Kinder aus erster Ehe ein mütterliches Erbe von 5500 Mk. zustünde. Geseke hatte davon schon 1500 Mk. erhalten, die übrigen Kinder sollten ihren Anteil bei ihrer Voll­ jährigkeit erhalten. Bis dahin wollte Grawert das Geld in Renten anlegen.1014 1444 kaufte er von seinem Schwiegersohn Hildebrand Veckinchusen dessen Haus in der Königstr. 11. Darüber hinaus besaß er in Lübeck noch folgende Grundstücke: Schüsselbuden 12 (seit 1412), An der Mauer 10-12 (seit 1431), An der Trave 104-106 (1437-1441), Wahmstr. 44-46 und zwei Gärten vor dem Hüxtertor.1015 Um 1447 wurde ihm, wie auch zahlreichen anderen Lübeckern, auf dem Gebiet des Otto, Gf. von Hoya, Handelswaren geraubt.1016 Machten die Legale in seinem Testament aus dem Jahre 1413 ca. 2500 Mk. aus so verfügte er 1441 über 12.000 Mk

Persönliches Handeln
Am 10. Aug. 1413 und am 23. Jan. 1441 verfaßte Grawert seine Testamente; zu seinen Testamentsvollstrecker bestimmte er seine Söhne Cort (190) und Fritz (183), Cort von Calven (315), seinen Schwiegersöhne Hildebrand Veckinchusen und Hans Kerkring (159), Hans Vifmarken und seinen Schwager Herr Hartig von Eitzen.10'7 Seine Frau Taleke sollte 1000 Mk., ihre Kleidung und mehrere Kleinode erhalten. Seine Söhne (aus der 2. Ehe) Joachim (334), Hermann (215), Fritz d.J. (214) und Hans (232) sollten je 100 Mk. und dazu bei ihrer Volljährigkeit 900 Mk. erhalten. Die Söhne Fritz (183) und Cord (190) erhielten zusammen 4000 Mk. le hehufferer kopenschop, die Töchter Geseke und Taleke je 200 Mk.
Sein Reslvermögen sollte auf seine Söhne verteilt werden.101 ln dem ersten Testament seines Sohnes Cord (190) vom 24 Juli 1440 wurde er mit 100 Mk. bedacht und im Testament des Johann Broling : 93) vom 18. März 1428 wurde er zum Testamentsvollstrecker ernannt.10,9 143 ' war er bei Walter Heyse als Testamentsvollstrecker tätig

Memoriales Handeln
In seinem Testament aus dem Jahre 1441 stiftete er 400 Mk. für eine Vikarie.
Die St. Petri-Kirche, wo seine erste Frau begraben war, erhielt 3 Mk. und eine ewige Rente von 50 Mk.; St. Marien 20 Mk. und insgesamt Renten in einer Höhe von 51 Mk. Weitere Stiftungen waren: Jeweils 40 Mk. dem Burgkloster und St. Katharinen-Kloster; jeweils 10 Mk. für die Klöster in Ahrensbök, Mölln und Rehna, den Antonius-Höfen in Wismar und Äsen; jeweils 3 Mk. für die Kirchen St. Jakobi, Dom und St. Aegidien; 2 Mk. für die Kirche St. Gertrud; je 5 Mk. für das Gasthaus in Mölln und der St. Jürgen-Kapelle; über 60 Mk. zur Verteilung an Arme; insgesamt 30 Mk. für die Siechenhäuser in Alt Mölln, Dassow, Gron­ au, Berkentin, Segeberg und Travemünde; jeweils 1 ß für die Insassen des Hl. Geist-Hospital und der fünf Eiendenhäuser, dem Siechenhaus St. Jürgen und den Siechen auf dem Burgfeld.1021 Im August 1448 kaufte er bei Adolf, Hz. von Schleswig und Gf. von Holstein, für 1000 Mk. eine Rente von 60 Mk., die an die Vikare von St. Marien ausbezahlt werden sollte. Die Rente diente für den Unterhalt für eine wöchentliche Messe und ein ewiges Licht am Hochaltar von St. Marien.

Verschiedenes Mit diesem Fritz Grawert kam eine Familie nach Lübeck, die in der Folgezeit 10 Mitglieder der Zirkel-Gesellschaft und auch mehrere Ratsherren stellte.

10, Quellen und Literatur
AHL, ZG 2, fol. 15v-16v, 24r. - AHL, ZG 3, fol. 22v. - AHL, Testamente (Grawert vom 10. Aug. 1413 und 23. Jan. 1441; Cord Grawert vom 24. Juli 1440). - AHL, Schnobel, Geschlechter, S. 583. - AHL, Melle, Testamen­ te, S. 475. - AHL, Personenkartei. - LUB VI, S. 193f., Nr. 143; S. 349f., Nr. 323; VII, S. 253f., Nr. 272; S. 407, Nr. 425; S. 470-472, Nr. 495; S. 721, Nr. 738; S. 736, Nr. 748; VIII, S. 485, Nr. 442; S. 572-574, Nr. 526; S. 603-606, Nr. 554. - Neue Lübische Blätter, 1843, S. 354. - Dittmer, Nachrichten, S. 37. - Brehmer, Verzeichnis, Nr. 154, 172, 190, 183. - Struck, Stifter, S. 51f.