Heinrich Castorp, 14201488 (68 år)

Navn
Heinrich /Castorp/
Fornavne
Heinrich
Efternavn
Castorp
Født
Ægteskab
Erhverv
Rathsherr
Datters fødsel
Hustrus dødsfald
Erhverv
Ratthsherr
1452 (32 år)
Erhverv
Bürgermeister
1462 (42 år)
Datters ægteskab
før 1480 (60 år)
Datters dødsfald
Ægteskab
før 1487 (67 år)
Datters fødsel
Misc
Note: Aus ähnlichen Gründen entspannte sich nach 1460 auch das Verhältnis der Städ­ te zu Christian I. recht bald. Da der König seine Brüder und die Pinneberger we­ gen ihrer aufgegebenen Ansprüche auf Schleswig und Holstein abfmden mußte und auch wegen des langandauernden Kampfes um die schwedische Krone einen hohen Geldbedarf hatte, war er dazu gezwungen, laufend in Lübeck und Hamburg, bei den Räten der Stadt wie bei Einzelpersonen, hohe Geldsummen zu leihen. So konnten die Städte eine Achtung ihrer Privilegien erwarten und erhielten für ihre Darlehens­ zahlungen wichtige Pfandschaften über einige Städte und Ämter in Schleswig und Holstein. Bei der brisanten Frage, wieweit an den Bergener Unruhen des Jahres 1455 beteiligte Lübecker Bürger zur Rechenschaft gezogen werden sollten, verhielt sich der König außerordentlich zurückhaltend. Trotz der Zusammenarbeit mit Christian verstand es der Lübecker Rat, zunächst auch mit dessen schwedischen Gegnern ein gutes Verhältnis zu bewahren. Die lübische Diplomatie bewies also aufs neue ein großes Geschick, doch die vielen und aufwendigen Gesandtschaften verschlangen hohe Geldsummen.

Aus ähnlichen Gründen entspannte sich nach 1460 auch das Verhältnis der Städ­ te zu Christian I. recht bald. Da der König seine Brüder und die Pinneberger we­ gen ihrer aufgegebenen Ansprüche auf Schleswig und Holstein abfmden mußte und auch wegen des langandauernden Kampfes um die schwedische Krone einen hohen Geldbedarf hatte, war er dazu gezwungen, laufend in Lübeck und Hamburg, bei den Räten der Stadt wie bei Einzelpersonen, hohe Geldsummen zu leihen. So konnten die Städte eine Achtung ihrer Privilegien erwarten und erhielten für ihre Darlehens­ zahlungen wichtige Pfandschaften über einige Städte und Ämter in Schleswig und Holstein. Bei der brisanten Frage, wieweit an den Bergener Unruhen des Jahres 1455 beteiligte Lübecker Bürger zur Rechenschaft gezogen werden sollten, verhielt sich der König außerordentlich zurückhaltend. Trotz der Zusammenarbeit mit Christian verstand es der Lübecker Rat, zunächst auch mit dessen schwedischen Gegnern ein gutes Verhältnis zu bewahren. Die lübische Diplomatie bewies also aufs neue ein großes Geschick, doch die vielen und aufwendigen Gesandtschaften verschlangen hohe Geldsummen.
Die Zügel der lübischen Politik lagen in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhun­ derts vor allem in der Hand des Bürgermeisters Hinrich Castorp (1462-1488 im Amt).

Er war von Dortmund nach der Travestadt zugewandert, errang bald geschäftliche Erfolge, war 1450 Ältermann des Brügger Kontors, wurde 1451 in den Rat gewählt und zehn Jahre später Bürgermeister. Noch immer war es also in Lübeck für einen Zuwanderer möglich, durch Tüchtigkeit auch im Stadtregiment bis zur höchsten Spit­ ze aufzusteigen. Durch eindrucksvolle Verhandlungskunst gelang es ihm immer wie­ der, die sich abzeichnende Schwächung Lübecks, ja der ganzen Hanse, zu verdecken.

Der Zusammenhalt der Städte wurde noch einmal gefestigt, die langanhaltenden Aus­ einandersetzungen mit England führte er zu glücklichem Ende (s. S. 215), und im Labyrinth der nordischen Verwicklung fand er sich meist vorzüglich zurecht. So lan­ ge wie möglich galt es für ihn, das Hissen der Kriegsflagge an den Schiffen zu ver­ meiden, denn nicht leicht würde es werden, sie in Ehren wieder einzuholen.

Die Zusammenarbeit Lübecks mit König Christian bewährte sich auch im Zu­ sammenspiel mit diesem bei der Abwehr des Versuches von Christians Bruder, Graf Gerhard von Oldenburg, den ihm gegenüber hoch verschuldeten König als Landes­ herm von Schleswig und Holstein zu verdrängen. An Gerhard als benachbartem Lan­ desherm war weder der Travestadt noch Hamburg gelegen. Zwar würde dann die unerwünschte dynastische Verbindung mit Dänemark aufgelöst werden, aber der Graf hatte sich schon häufig als Gegner der beiden Städte erwiesen und auch Fehden mit ihnen geführt. An einem rücksichtslosen Machtpolitiker als Nachbarn war den beiden Städten nicht gelegen, da war sein nüchterner, bedachtsamer Bruder berechenbarer.
Als es Christian 1470 gelang, den Grafen aus beiden Landen zu verdrängen, schlos­ sen Lübeck und Hamburg mit dem König einen Beistandspakt, der sich gegen mögli­ che Rückkehrversuche Gerhards wandte. Als dieser wirklich 1470 und 1472 Aufstän­ de von Elbmarschenbauem und seinen nordfriesischen Anhängern gegen Christian für sich auszunutzen suchte, traten tatsächlich beide Städte energisch gegen ihn auf.
Nicht zuletzt den Aufgeboten hamburgischer und lübischer Söldner verdankte dann Christian seinen Sieg über die Aufständischen.

Abb. 79: Siegel Bürgermeister Hinrich Castorp (Zeichnung von C. J. Milde), Originaldurchniesser 2,6 cm

Misc
Note: 1: Er gehörte in Lübeck der Antonius- und der Leonhards-Bruderschaft, der Zirkel-Gesellschaft und der Kaufleutekompa-gnie an. Von 1457 bis 1463 war er Säckelmeister der Zirkelgesellschaft. 2: Er starb am 14. April 1488 und wurde in der Lübecker Katharinenkirche beigesetzt. Zu Ostern (19. April) 1489 wurde in der Tafelgilde das Gedächtnis für den verstorbenen Herrn Hynrick Kastorp begangen. Er war Rh. und Bm. zu Lübeck. 3: Das Leben und Wirken Hinrich Castorps hat G. NEUMANN ausführlich dargestellt347. Deshalb wurde hier auf eine gründliche Bearbeitung verzichtet.

1: Er gehörte in Lübeck der Antonius- und der Leonhards-Bruderschaft, der Zirkel-Gesellschaft und der Kaufleutekompa-gnie an. Von 1457 bis 1463 war er Säckelmeister der Zirkelgesellschaft. 2: Er starb am 14. April 1488 und wurde in der Lübecker Katharinenkirche beigesetzt. Zu Ostern (19. April) 1489 wurde in der Tafelgilde das Gedächtnis für den verstorbenen Herrn Hynrick Kastorp begangen. Er war Rh. und Bm. zu Lübeck. 3: Das Leben und Wirken Hinrich Castorps hat G. NEUMANN ausführlich dargestellt347. Deshalb wurde hier auf eine gründliche Bearbeitung verzichtet.
Sein Bruder Hans 1772 wurde zu Weihnachten 1445 Bruder der Tafelgilde.
Am 5. November 1468 und 3. Juni 1472 erhielt er Briefe von Goswin van Coesfeld, dem Sekretär des Deutschen Kaufmanns zu Brügge, mit dem er Bücher tauschte.
Am 30. Dezember 1468 schrieb ihm Herman Wanmate aus Utrecht. 4: Am 31. März 1482 stiftete die Kaufleutekompagnie dreißig Almissen für Arme, von denen Kastorp zwei Präbendare bestimmte. 5: Am 12. Oktober 1469 schrieb der Revaler Prokurator Johan Sweder, daß sich Bm. Hinrick Castorpp als Vermittler in den Streit zwischen Reval und Herbord van Linden 1809 eingeschaltet hatte, der am 8. Dezember 1469 mit einem Vergleich endete. 6: Zwischen dem 18. Mai 1447 und dem 21. September 1450 war er Ältermann des Deutschen Kaufmanns zu Brügge.
Im April 1452 war er Lübecker Rh. Vom 18. Juni bis 6. Juli 1462 war er als Lübecker Bm. auf einer Tagfahrt zu Kopenhagen.
Am 28. Juli 1464 war er in Danzig zusammen mit den Ratssendboten aus Rostock, Wismar, Lüneburg, Riga, Dorpat und Reval, um über die Besendung nach Novgorod zu verhandeln.
Am 10. Mai 1469 schrieb er an den schwedischen Ritter Åke Axelsson wegen des Schadens, den Herman Reynemann 3544 dessen Leuten zugefügt hatte, wofür dieser sich in Lübeck verantworten wollte. 7: In einem Schreiben Lübecks an Reval vom 10. Juli 1447 baten Heinrich und sein Bruder Hans Castorp 1772 den Revaler Rat, ihnen bei Eintreibung der Schulden des verstorbenen Hans Varnewolt behilflich zu sein. Dazu bevollmächtigten sie u.a. Evert Rotert 1379. Die Brüder handelten mit Tuch nach Riga und Novgorod. Am 25. Mai 1457 wurden sie beschul-digt, in Riga mit verbotenen flämischen Laken gehandelt zu haben.
Bei Verhandlungen in Thorn traf er den livländischen Landmarschall des D.O. Gerd Mellingrade, der am 8. September 1468 den Revaler Rh. Hinrik Huninghusen 1677 bevollmächtigt hatte, für ihn 400 Mk. rig. bei Diderik van Grolle in Reval ein-zumahnen und an die Lübecker Hinrik und Hans Kastorpe 1772 auszuzahlen, um seine Schulden bei ihnen zu vermindern.
Am 20. Februar 1469 beurkundete der Lübecker Rat die Liste der Waren, die sich auf einem Schiff befunden hatten, das in den Nyländischen Schären gestrandet war. Darunter waren 24 rhein. fl., die der ertrunkene Hans Beseler dem Revaler Rh. Johann van Berchem 3479 von Hinrick Kastorpp 3639 überbringen sollte. 8: LivUB I.10, Nr.364, 458, I.11, Nr.670, 684, 752, I.12, Nr.143, 154, 272, 273, 277, 607, 630, 648, 693, 701; HR II.3, Nr.288, 345, 348, 361, 547, 649, 650, II.4, Nr.458, II.5, Nr.121, 187, 329, 421, 441-443, 448-450, 467, 474, 488, 489, 693, 712, 731, II.6, Nr.30, 56, 57, 92, 117, 124, 170, 184, 249, 276, 356, 369, 411, 505, 594, 613, 645, II.7, Nr.17, 34, 35, 40, 43, 44, 50, 51, 56, 57, 64, 79, 84, 105, 138, 139, 140, 154, 278, 338, 339, 341, 389, 390, 391, 420, III.1, Nr.82, 102, 177, 216, 217, 228, 306, 307, 334, 347, 365, 398, 582, III.2, Nr.15, 139, 140, 160, 164; FEHLING, Nr.533; DÜNNEBEIL, S.268.

Død
Note: Er starb am 14. April 1488 und wurde in der Lübecker Katharinenkirche beigesetzt. Zu Ostern (19. April) 1489 wurde in der Tafelgilde das Gedächtnis für den verstorbenen Herrn Hynrick Kastorp begangen. Er war Rh. und Bm. zu Lübeck.
Begravelse
Note: Begravet i Katharina Kiche:

Begravet i Katharina Kiche:
Hinrich Castorp (186) 1488 Mittelschiff Grabstein

Familie med Adelheid Kerkring
ham selv
14201488
Født: omkring 1420Dortmund, Tyskland
Død: 14. april 1488Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14701488
Født: før 1470
Død: efter 1488Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1487
2 år
datter
14881520
Født: før 1488Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1520Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med Adelheid Bordinghusen
ham selv
14201488
Født: omkring 1420Dortmund, Tyskland
Død: 14. april 1488Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
14301450
Født: omkring 1430Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1450Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1450
1 år
datter
14501480
Født: omkring 1450Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1480Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Født
Ægteskab
Erhverv
Erhverv
Ægteskab
Erhverv
Misc
Misc
Navn
Død
Begravelse
Misc

Aus ähnlichen Gründen entspannte sich nach 1460 auch das Verhältnis der Städ­ te zu Christian I. recht bald. Da der König seine Brüder und die Pinneberger we­ gen ihrer aufgegebenen Ansprüche auf Schleswig und Holstein abfmden mußte und auch wegen des langandauernden Kampfes um die schwedische Krone einen hohen Geldbedarf hatte, war er dazu gezwungen, laufend in Lübeck und Hamburg, bei den Räten der Stadt wie bei Einzelpersonen, hohe Geldsummen zu leihen. So konnten die Städte eine Achtung ihrer Privilegien erwarten und erhielten für ihre Darlehens­ zahlungen wichtige Pfandschaften über einige Städte und Ämter in Schleswig und Holstein. Bei der brisanten Frage, wieweit an den Bergener Unruhen des Jahres 1455 beteiligte Lübecker Bürger zur Rechenschaft gezogen werden sollten, verhielt sich der König außerordentlich zurückhaltend. Trotz der Zusammenarbeit mit Christian verstand es der Lübecker Rat, zunächst auch mit dessen schwedischen Gegnern ein gutes Verhältnis zu bewahren. Die lübische Diplomatie bewies also aufs neue ein großes Geschick, doch die vielen und aufwendigen Gesandtschaften verschlangen hohe Geldsummen.
Die Zügel der lübischen Politik lagen in den letzten Jahrzehnten des 15. Jahrhun­ derts vor allem in der Hand des Bürgermeisters Hinrich Castorp (1462-1488 im Amt).

Er war von Dortmund nach der Travestadt zugewandert, errang bald geschäftliche Erfolge, war 1450 Ältermann des Brügger Kontors, wurde 1451 in den Rat gewählt und zehn Jahre später Bürgermeister. Noch immer war es also in Lübeck für einen Zuwanderer möglich, durch Tüchtigkeit auch im Stadtregiment bis zur höchsten Spit­ ze aufzusteigen. Durch eindrucksvolle Verhandlungskunst gelang es ihm immer wie­ der, die sich abzeichnende Schwächung Lübecks, ja der ganzen Hanse, zu verdecken.

Der Zusammenhalt der Städte wurde noch einmal gefestigt, die langanhaltenden Aus­ einandersetzungen mit England führte er zu glücklichem Ende (s. S. 215), und im Labyrinth der nordischen Verwicklung fand er sich meist vorzüglich zurecht. So lan­ ge wie möglich galt es für ihn, das Hissen der Kriegsflagge an den Schiffen zu ver­ meiden, denn nicht leicht würde es werden, sie in Ehren wieder einzuholen.

Die Zusammenarbeit Lübecks mit König Christian bewährte sich auch im Zu­ sammenspiel mit diesem bei der Abwehr des Versuches von Christians Bruder, Graf Gerhard von Oldenburg, den ihm gegenüber hoch verschuldeten König als Landes­ herm von Schleswig und Holstein zu verdrängen. An Gerhard als benachbartem Lan­ desherm war weder der Travestadt noch Hamburg gelegen. Zwar würde dann die unerwünschte dynastische Verbindung mit Dänemark aufgelöst werden, aber der Graf hatte sich schon häufig als Gegner der beiden Städte erwiesen und auch Fehden mit ihnen geführt. An einem rücksichtslosen Machtpolitiker als Nachbarn war den beiden Städten nicht gelegen, da war sein nüchterner, bedachtsamer Bruder berechenbarer.
Als es Christian 1470 gelang, den Grafen aus beiden Landen zu verdrängen, schlos­ sen Lübeck und Hamburg mit dem König einen Beistandspakt, der sich gegen mögli­ che Rückkehrversuche Gerhards wandte. Als dieser wirklich 1470 und 1472 Aufstän­ de von Elbmarschenbauem und seinen nordfriesischen Anhängern gegen Christian für sich auszunutzen suchte, traten tatsächlich beide Städte energisch gegen ihn auf.
Nicht zuletzt den Aufgeboten hamburgischer und lübischer Söldner verdankte dann Christian seinen Sieg über die Aufständischen.

Abb. 79: Siegel Bürgermeister Hinrich Castorp (Zeichnung von C. J. Milde), Originaldurchniesser 2,6 cm

Misc

1: Er gehörte in Lübeck der Antonius- und der Leonhards-Bruderschaft, der Zirkel-Gesellschaft und der Kaufleutekompa-gnie an. Von 1457 bis 1463 war er Säckelmeister der Zirkelgesellschaft. 2: Er starb am 14. April 1488 und wurde in der Lübecker Katharinenkirche beigesetzt. Zu Ostern (19. April) 1489 wurde in der Tafelgilde das Gedächtnis für den verstorbenen Herrn Hynrick Kastorp begangen. Er war Rh. und Bm. zu Lübeck. 3: Das Leben und Wirken Hinrich Castorps hat G. NEUMANN ausführlich dargestellt347. Deshalb wurde hier auf eine gründliche Bearbeitung verzichtet.
Sein Bruder Hans 1772 wurde zu Weihnachten 1445 Bruder der Tafelgilde.
Am 5. November 1468 und 3. Juni 1472 erhielt er Briefe von Goswin van Coesfeld, dem Sekretär des Deutschen Kaufmanns zu Brügge, mit dem er Bücher tauschte.
Am 30. Dezember 1468 schrieb ihm Herman Wanmate aus Utrecht. 4: Am 31. März 1482 stiftete die Kaufleutekompagnie dreißig Almissen für Arme, von denen Kastorp zwei Präbendare bestimmte. 5: Am 12. Oktober 1469 schrieb der Revaler Prokurator Johan Sweder, daß sich Bm. Hinrick Castorpp als Vermittler in den Streit zwischen Reval und Herbord van Linden 1809 eingeschaltet hatte, der am 8. Dezember 1469 mit einem Vergleich endete. 6: Zwischen dem 18. Mai 1447 und dem 21. September 1450 war er Ältermann des Deutschen Kaufmanns zu Brügge.
Im April 1452 war er Lübecker Rh. Vom 18. Juni bis 6. Juli 1462 war er als Lübecker Bm. auf einer Tagfahrt zu Kopenhagen.
Am 28. Juli 1464 war er in Danzig zusammen mit den Ratssendboten aus Rostock, Wismar, Lüneburg, Riga, Dorpat und Reval, um über die Besendung nach Novgorod zu verhandeln.
Am 10. Mai 1469 schrieb er an den schwedischen Ritter Åke Axelsson wegen des Schadens, den Herman Reynemann 3544 dessen Leuten zugefügt hatte, wofür dieser sich in Lübeck verantworten wollte. 7: In einem Schreiben Lübecks an Reval vom 10. Juli 1447 baten Heinrich und sein Bruder Hans Castorp 1772 den Revaler Rat, ihnen bei Eintreibung der Schulden des verstorbenen Hans Varnewolt behilflich zu sein. Dazu bevollmächtigten sie u.a. Evert Rotert 1379. Die Brüder handelten mit Tuch nach Riga und Novgorod. Am 25. Mai 1457 wurden sie beschul-digt, in Riga mit verbotenen flämischen Laken gehandelt zu haben.
Bei Verhandlungen in Thorn traf er den livländischen Landmarschall des D.O. Gerd Mellingrade, der am 8. September 1468 den Revaler Rh. Hinrik Huninghusen 1677 bevollmächtigt hatte, für ihn 400 Mk. rig. bei Diderik van Grolle in Reval ein-zumahnen und an die Lübecker Hinrik und Hans Kastorpe 1772 auszuzahlen, um seine Schulden bei ihnen zu vermindern.
Am 20. Februar 1469 beurkundete der Lübecker Rat die Liste der Waren, die sich auf einem Schiff befunden hatten, das in den Nyländischen Schären gestrandet war. Darunter waren 24 rhein. fl., die der ertrunkene Hans Beseler dem Revaler Rh. Johann van Berchem 3479 von Hinrick Kastorpp 3639 überbringen sollte. 8: LivUB I.10, Nr.364, 458, I.11, Nr.670, 684, 752, I.12, Nr.143, 154, 272, 273, 277, 607, 630, 648, 693, 701; HR II.3, Nr.288, 345, 348, 361, 547, 649, 650, II.4, Nr.458, II.5, Nr.121, 187, 329, 421, 441-443, 448-450, 467, 474, 488, 489, 693, 712, 731, II.6, Nr.30, 56, 57, 92, 117, 124, 170, 184, 249, 276, 356, 369, 411, 505, 594, 613, 645, II.7, Nr.17, 34, 35, 40, 43, 44, 50, 51, 56, 57, 64, 79, 84, 105, 138, 139, 140, 154, 278, 338, 339, 341, 389, 390, 391, 420, III.1, Nr.82, 102, 177, 216, 217, 228, 306, 307, 334, 347, 365, 398, 582, III.2, Nr.15, 139, 140, 160, 164; FEHLING, Nr.533; DÜNNEBEIL, S.268.

Død

Er starb am 14. April 1488 und wurde in der Lübecker Katharinenkirche beigesetzt. Zu Ostern (19. April) 1489 wurde in der Tafelgilde das Gedächtnis für den verstorbenen Herrn Hynrick Kastorp begangen. Er war Rh. und Bm. zu Lübeck.

Begravelse

Begravet i Katharina Kiche:
Hinrich Castorp (186) 1488 Mittelschiff Grabstein