Johannes Kirchmann, 15751643 (68 år)

Navn
Johannes /Kirchmann/
Fornavne
Johannes
Efternavn
Kirchmann
Navn
Johann /Kirchmann/
Fornavne
Johann
Efternavn
Kirchmann
Navn
Joannes /Kirchmannus/
Fornavne
Joannes
Efternavn
Kirchmannus
Navn
Johann /Kerckman/
Fornavne
Johann
Efternavn
Kerckman
Født
Erhverv
Rektor i Lübeck
Mors død
Morfars død
Note: Eller Lübeck???
Misc
Note: Læste på gymnasium Katarieum i Lübeck
Fars død
Note: Ifølge Lübecker lebenläufe den 19/8 1593.
Bopæl
Note: Studerede ved universitetet
Note
omkring 1595 (19 år)
Note: Han studerede vørst 4 år i Frankfurt bei Viadrus, derfra rejste han til Jena og studerede også to hele år i Strassbourg. I år 1601 og det følgende år, rejste han sammen med Franz Witzendorff, søn af borgmester i Lüneburg Heinrich Witzendorff, rundt i Italien og Frankrig.
Bopæl
omkring 1598 (22 år)
Note: Studerede ved universitetet
Bopæl
Note: Studerede ved universitetet
Erhverv
Professor i Poesi
1603 (27 år)
Erhverv
1604-1614 Unversität Rostock, Professor der Poesie (herzoglich), Philosophische Fakultät
1604 (28 år)
Misc
Note: 1605 aus Lübeck
Ægteskab
Note: Lübecker Lebensläufe siger 3/2 1606
Søns fødsel
Søns dødsfald
Datters fødsel
Note: eller Lübeck
Datters fødsel
Erhverv
Søns fødsel
Misc
Note: Die Gründung die Bibliothek der Hansestadt Lübeck geht auf eine Anregung des Reformators Johannes Bugenhagen in seiner Kirchenordnung von 1531 zurück, die allerdings erst ab 1616 durch den Bürgermeister Alexander Lüneburg sowie den Ratsherrn Jürgen Pavels gemeinsam mit dem Superintendenten Georg Stampelius und dem Rektor des Katharineums Johann Kirchmann aufgegriffen wurde[1] Die in der Stadt verstreuten Bestände, etwa der Ratsbibliothek und der Bibliotheken der Kirchen und ehemaligen Klöster (mit Ausnahme des Doms), wurden in Räumen des ehemaligen Katharinenklosters zusammengefasst, die durch die Katharinenkirche zugänglich waren, und ab 1619 der allgemeinen Öffentlichkeit im dazu mit einer eichenen Regalanlage versehenen Dormitorium des ehemaligen Klosters zugänglich gemacht. Die 61 geschnitzten Wappen und Namensinschriften aus Rat, Geistlichkeit und Schule zeigen, dass die Bibliothek eine gemeinsame Sache der weltlichen und geistlichen Stadt-Obrigkeit war.
Søns fødsel
Datters ægteskab
Datters ægteskab
Datters dødsfald
Datters ægteskab
Søns ægteskab
Misc
1643 (0 efter dødsfald)
Note: Jacob Stolterfoth: Oratio funebris quam memoriam viri clarissimi et excelentissimi Dn. Johannis Kirchmanni …, in: Henning Witte: Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum nostri seculi clarissimorum renovatae decas prima (- nona), Band 1, Königsberg [u.a.] 1677, S. 516–553 – Unmittelbar nach Kirchmanns Tod im Jahr 1643 verfasste sein Schwiegersohn, der Theologe Jacob Stolterfoht (1600–1668), eine Gedenkschrift über ihn. Dieser, in Henning Wittes biographischem Sammelwerk Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum.

Jacob Stolterfoth: Oratio funebris quam memoriam viri clarissimi et excelentissimi Dn. Johannis Kirchmanni …, in: Henning Witte: Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum nostri seculi clarissimorum renovatae decas prima (- nona), Band 1, Königsberg [u.a.] 1677, S. 516–553 – Unmittelbar nach Kirchmanns Tod im Jahr 1643 verfasste sein Schwiegersohn, der Theologe Jacob Stolterfoht (1600–1668), eine Gedenkschrift über ihn. Dieser, in Henning Wittes biographischem Sammelwerk Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum.

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Note
Note: Han har udgivet adskillige bøger, se "von Melle - bogen" side 34 og 35
Misc
Note: Johann Kirchmann (* 18. Januar 1575 in Lübeck; † 20. März 1643 ebenda) war ein deutscher Philologe, Autor und Pädagoge

Johann Kirchmann (* 18. Januar 1575 in Lübeck; † 20. März 1643 ebenda) war ein deutscher Philologe, Autor und Pädagoge

Kirchmann wurde am 18. Januar 1575 als Sohn des Kaufmanns Gerhard Kirchmann und seiner Frau Gesa geborene Dreyer (nach Stolterfoth geb. Hüneriger oder Marckward), in der Hansestadt Lübeck geboren. Dort besuchte er das Katharineum und studierte später an den Universitäten von Frankfurt/Oder, Jena, Straßburg und Altdorf. 1603 wurde er Professor für Poetik an der Universität Rostock. Von 1613 bis zu seinem Tod im Jahre 1643 war er Rektor des Katharineums zu Lübeck. Im Jahr 1616 gehörte er neben dem Lübecker Bürgermeister Alexander Lüneburg und dem Superintendenten Georg Stampelius zu den Gründern der Stadtbibliothek Lübeck. Ihren aus den Bibliotheken des Rathauses, der Schule und mehrerer Kirchen zusammengetragenen Gründungsbestand verzeichnete er zwischen 1620 und 1622 im ersten Bestandskatalog, den er nach Provenienzen ordnete.

Kirchmann unterhielt eine ausgedehnte Korrespondenz mit zahlreichen anderen Gelehrten seiner Zeit. Geprägt vom Späthumanismus beschäftigte er sich vor allem mit Themen aus dem Bereich der klassischen Altertumskunde. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben De Funeribus Romanorum, eine 1605 erstmalig in Hamburg veröffentlichte und später mehrfach nachgedruckte Zusammenstellung von Zitaten zu Bestattungsbräuchen im antiken Rom sowie De annulis liber (1623), eine Untersuchung zum Gebrauch von Ringen. Darüberhinaus veröffentlichte er verschiedene lateinische Reden und Gedichte. Nach seinem Tod erschienen Lehrbücher zur Rhetorik (Rudimenta rhetorica, 1652) und zur Logik (Rudimenta logicae Peripateticae, 1669).

Im Jahr 1606 heiratete Kirchmann die Tochter des Rostocker Ratsherren Joachim Schele, Emerentia († 1671); aus der Ehe gingen drei Söhne und zwei Töchter hervor. Einer seiner Söhne, der Jurist Johann Kirchmann (1615–1687), wurde später Bürgermeister der Stadt Schleswig. Seine Tochter Dorothea (1609–1637) heiratete Jacob Stolterfoht, Prediger an der Marienkirche, der Kirchmann auch die Trauerrede hielt.

Misc
Note: ....Der 1676 vrstorbene Bürgermeister Gotthard von Hövelen fültte der mitte seines Epitaphs mit seinem und seiner Vorfahren Wappen. Das letze Epitaph dieser Art wurde 1687 für den Ratsherren Friederich Plönnies errichtet. Das Bildnisepitaph des hochverdienten 1643 verstorbenen Rektors der latinschule Johann Kirchmann ist eigenttlich den Pastorenbildern zuzurechnen.
Misc
Note: Biografi over Johannes Kirchmanns bøger i Krey, Johann Bernhard: Die Rostockschen Humanisten 2. Hälfte Rostock 1818
Misc
Note: Kirchmann: Johann K., Philolog, war am 18. Januar 1575 in Lübeck als Sohn eines Kaufmanns Gerhard K. geboren, bezog in seinem 18. Jahre die Universität Frankfurt a. d. O., wo er fast vier Jahre, verweilte, und besuchte dann noch die Universitäten Jena und Straßburg. Von Straßburg aus begleitete er in den J. 1601 und 1602 einen reichen jungen Mann, Franz Witzendorf (den Sohn des ersten Bürgermeisters von Lüneburg, Heinrich Witzendorf) auf einer Reise durch Frankreich und Italien und verweilte mit demselben auf der Rückkehr im Herbst 1602 einige Zeit in der Universitätsstadt Altorf. Nach dem er das Verhältniß zu Witzendorf gelöst, ließ er sich in Rostock nieder, wo ihm im J. 1603 die ordentliche Professur der Poesie an der Universität übertragen wurde; hier vermählte er sich Anfang 1606 mit Emerentia, der Tochter des Rathsherrn Joachim Schele, mit welcher er 37 Jahre lang in glücklicher, kinderreicher Ehe gelebt hat. Anfang des Winters 1613 folgte er nach einigem Schwanken dem Rufe als Rector der Gelehrtenschule seiner Vaterstadt Lübeck, ein Amt, das er unter mannigfachen Schwierigkeiten und Aergernissen — der Besuch der Schule nahm mehr und mehr ab, indem die angesehensten Familien ihre Söhne privatim unterrichten ließen — bis zu seinem am 20. März 1643 erfolgten Tode versehen hat. — Von dem hohen Ansehen, welches K. unter seinen Zeitgenossen auch außerhalb Deutschlands genoß, legt sein ausgebreiteter Briefwechsel mit vielen hervorragenden Gelehrten vollgültiges Zeugniß ab. Bei der Nachwelt hat er sich ein bleibendes Andenken gesichert durch zwei antiquarische Schriften: "De funeribus Romanorum libri IV" (Hamburg 1605 u. ö.) — eine äußerst reichhaltige zusammenstellung der bei den alten Schriftstellern und in Inschriften erhaltenen Notizen über Bestattungsgebräuche, Begräbnißstätten und Todtenehren bei den Alten, insbesondere bei den Römern — und "De annulis liber" (Lübeck 1623 u. ö.), eine ziemlich bunte, aber ebenfalls von großer Belesenheit und verständigem Urtheil zeugende Sammlung von Notizen über die Formen und den Gebrauch der Ringe bei verschiedenen Völkern des Alterthums und der neueren Zeit. Außerdem sind von ihm einige lateinische Reden und Gedichte und nach seinem Tode Lehrbücher der Rhetorik ("Rudimenta rhetorica,", Bremen 1652) und der Logik ("Rudimenta logicae Peripateticae", Lübeck 1669 u. ö.) im Druck erschienen. Eine handschriftlich von ihm hinterlassene Abhandlung über die römische Verfassungsgeschichte befand sich in der Bibliothek von Marquard Gudius.

Kirchmann: Johann K., Philolog, war am 18. Januar 1575 in Lübeck als Sohn eines Kaufmanns Gerhard K. geboren, bezog in seinem 18. Jahre die Universität Frankfurt a. d. O., wo er fast vier Jahre, verweilte, und besuchte dann noch die Universitäten Jena und Straßburg. Von Straßburg aus begleitete er in den J. 1601 und 1602 einen reichen jungen Mann, Franz Witzendorf (den Sohn des ersten Bürgermeisters von Lüneburg, Heinrich Witzendorf) auf einer Reise durch Frankreich und Italien und verweilte mit demselben auf der Rückkehr im Herbst 1602 einige Zeit in der Universitätsstadt Altorf. Nach dem er das Verhältniß zu Witzendorf gelöst, ließ er sich in Rostock nieder, wo ihm im J. 1603 die ordentliche Professur der Poesie an der Universität übertragen wurde; hier vermählte er sich Anfang 1606 mit Emerentia, der Tochter des Rathsherrn Joachim Schele, mit welcher er 37 Jahre lang in glücklicher, kinderreicher Ehe gelebt hat. Anfang des Winters 1613 folgte er nach einigem Schwanken dem Rufe als Rector der Gelehrtenschule seiner Vaterstadt Lübeck, ein Amt, das er unter mannigfachen Schwierigkeiten und Aergernissen — der Besuch der Schule nahm mehr und mehr ab, indem die angesehensten Familien ihre Söhne privatim unterrichten ließen — bis zu seinem am 20. März 1643 erfolgten Tode versehen hat. — Von dem hohen Ansehen, welches K. unter seinen Zeitgenossen auch außerhalb Deutschlands genoß, legt sein ausgebreiteter Briefwechsel mit vielen hervorragenden Gelehrten vollgültiges Zeugniß ab. Bei der Nachwelt hat er sich ein bleibendes Andenken gesichert durch zwei antiquarische Schriften: "De funeribus Romanorum libri IV" (Hamburg 1605 u. ö.) — eine äußerst reichhaltige zusammenstellung der bei den alten Schriftstellern und in Inschriften erhaltenen Notizen über Bestattungsgebräuche, Begräbnißstätten und Todtenehren bei den Alten, insbesondere bei den Römern — und "De annulis liber" (Lübeck 1623 u. ö.), eine ziemlich bunte, aber ebenfalls von großer Belesenheit und verständigem Urtheil zeugende Sammlung von Notizen über die Formen und den Gebrauch der Ringe bei verschiedenen Völkern des Alterthums und der neueren Zeit. Außerdem sind von ihm einige lateinische Reden und Gedichte und nach seinem Tode Lehrbücher der Rhetorik ("Rudimenta rhetorica,", Bremen 1652) und der Logik ("Rudimenta logicae Peripateticae", Lübeck 1669 u. ö.) im Druck erschienen. Eine handschriftlich von ihm hinterlassene Abhandlung über die römische Verfassungsgeschichte befand sich in der Bibliothek von Marquard Gudius.

Literatur ?

Oratio funebris qua memoriam ... J. Kirchmanni ... 4 Nonas Maji anno 1643 celebravit Jacobus Stolterfothus, in M. Henning Witten's Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum ... Decas IV (Frankfurt 1677), S. 516 ff. — Briefe zahlreicher Gelehrter an Kirchmann sind gedruckt in der Sammlung: Marquardi Gudii et doctorum virorum ad eum epistolae. Quibus accedunt ex bibliotheca Gudiana clarissimorum et doctissimorum virorum qui superiore et nostro saeculo floruerunt et Claudii Sarravii senatoris Parisiensis epistolae ex eadem bibliotheca auctiores. Curante Petro Burmanno. Editio ultima prioribus correctior. Hagae Comitum 1714.

Misc
Note: Se billede i http://www.portraitindex.de/dokumente/html/obj33012233
Misc
Note: JOHANN KIRCHMANN wird im Jahre 1575 als Sohn eines Kauf­ manns in der Hansestadt Lübeck geboren, welche damals zwar nicht mehr unmittelbar politische, wohl aber enge kulturelle Verbindun­ gen zum Herzogtum Holstein besaß. Nach Besuch des Katharine- ums studiert er ab 1593 an den Universitäten Franfurt/Oder, Jena, Straßburg und Altdorf. Während dieses Studiums unternimmt er Reisen nach Frankreich und Italien. Im Jahre 1603 wird er zum Professor für Poetik an der Universität Rostock ernannt. Von 1613 bis zu seinem Tod im Jahre 1643 bekleidet er das Amt des Rektors am Lübecker Katharineum. Er ist mit der Tochter eines Rostocker Bürgermeisters verheiratet; einer seiner Söhne, Johann, amtiert als Bürgermeister in Schleswig.

JOHANN KIRCHMANN wird im Jahre 1575 als Sohn eines Kauf­ manns in der Hansestadt Lübeck geboren, welche damals zwar nicht mehr unmittelbar politische, wohl aber enge kulturelle Verbindun­ gen zum Herzogtum Holstein besaß. Nach Besuch des Katharine- ums studiert er ab 1593 an den Universitäten Franfurt/Oder, Jena, Straßburg und Altdorf. Während dieses Studiums unternimmt er Reisen nach Frankreich und Italien. Im Jahre 1603 wird er zum Professor für Poetik an der Universität Rostock ernannt. Von 1613 bis zu seinem Tod im Jahre 1643 bekleidet er das Amt des Rektors am Lübecker Katharineum. Er ist mit der Tochter eines Rostocker Bürgermeisters verheiratet; einer seiner Söhne, Johann, amtiert als Bürgermeister in Schleswig.
Kirchmann ist ein Gelehrter gewesen, der weit über die Gren­ zen seiner Heimatstadt hinaus bekannt war. Zu seinem umfangrei­ chen lateinischen CEuvre zählen Briefe, Gedichte und Schulbücher. In einem seiner Carmina (Text 34) beklagt Kirchmann den Tod des Ulrich Caselius (gest. 1597), der ein Sohn des berühmten Rostocker Humanisten Johann Caselius (1533-1613) gewesen ist. Dieser Caselius hat eine ganze Generation norddeutscher Studen­ ten nachhaltig beeinflußt, und es ist kein Zufall, daß der bereits erwähnte Henrich Hudemann nach dem Tode des Lehrers dessen lateinische und griechische Gedichte gesammelt und in Auswahl ediert hat. In den 1597 komponierten Versen wendet sich Kirchmann an Caselius und versucht ihn über den Tod des früh verstorbenen Sohnes zu trösten.

Side 126ff - afskrift af Johann Kirchmanns "Klage über den Tod des Ulrich Caselius"

Misc
Note: Lübeck 18.01.1575, † ebd. 20.03.1643, ± in St. Marien (mit Epitaph), späthumanistischer Philologe, ab 1593 vier Jahre Studium in Frankfurt/O., dann in Jena und 2 Jahre in Straßburg, 1601 2 Jahre Bildungsreise Frankreich und Italien, 1603 ordentl. Professor für Poetik in Rostock, 1611 Disputation ebd., 1613 Rektor des Katharineum in Lübeck und Gründer der Lübecker Stadtbibliothek, LP durch Jacob Stolterfoth (Ahn 5730);
  • Lübeck 18.01.1575, † ebd. 20.03.1643, ± in St. Marien (mit Epitaph), späthumanistischer Philologe, ab 1593 vier Jahre Studium in Frankfurt/O., dann in Jena und 2 Jahre in Straßburg, 1601 2 Jahre Bildungsreise Frankreich und Italien, 1603 ordentl. Professor für Poetik in Rostock, 1611 Disputation ebd., 1613 Rektor des Katharineum in Lübeck und Gründer der Lübecker Stadtbibliothek, LP durch Jacob Stolterfoth (Ahn 5730);
Misc
Note: Se biografi i Lübecker Lebensläufe side 203
Død
Note: Han er begravet i Marienkirchen i Lübeck, hvor også hans epitaf er ophængt.
Familie med forældre
far
15501593
Født: efter 1550Ahlen, Westfalen, Tyskland
Død: 9. august 1593Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
mor
15501576
Født: omkring 1550Dorpat (Tartu), Estland
Død: efter 1576Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskabfør 1575
1 måned
ham selv
15751643
Født: 18. januar 1575Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 20. marts 1643Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Familie med Emerentia Schelen
ham selv
15751643
Født: 18. januar 1575Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 20. marts 1643Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
hustru
15851671
Født: omkring 1585Schnickmann Strasse, Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 11. august 1671Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Ægteskab Ægteskab3. februar 1606Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
15 måneder
søn
16071608
Født: 12. maj 1607Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 14. november 1608Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
21 måneder
datter
16091637
Født: 6. februar 1609Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 18. juni 1637Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
3 år
datter
16121673
Født: 27. maj 1612Rostock, Mecklenburg-Schwerin, Tyskland
Død: 13. april 1673Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
4 år
søn
16151687
Født: 24. oktober 1615Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: 22. april 1687Schleswig, Schleswig-Holsten, Tyskland
4 år
søn
16191650
Født: 18. september 1619Lübeck, Schleswig-Holsten, Tyskland
Død: efter 1650Strassbourg, Alsace, Frankrig
Født
Erhverv
Bopæl
Note
Bopæl
Bopæl
Erhverv
Erhverv
Misc
Ægteskab
Erhverv
Misc
Note
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Misc
Navn
Navn
Navn
Navn
Død
Misc

Læste på gymnasium Katarieum i Lübeck

Bopæl

Studerede ved universitetet

Note

Han studerede vørst 4 år i Frankfurt bei Viadrus, derfra rejste han til Jena og studerede også to hele år i Strassbourg. I år 1601 og det følgende år, rejste han sammen med Franz Witzendorff, søn af borgmester i Lüneburg Heinrich Witzendorff, rundt i Italien og Frankrig.

Bopæl

Studerede ved universitetet

Bopæl

Studerede ved universitetet

Misc

1605 aus Lübeck

Ægteskab

Lübecker Lebensläufe siger 3/2 1606

Misc

Die Gründung die Bibliothek der Hansestadt Lübeck geht auf eine Anregung des Reformators Johannes Bugenhagen in seiner Kirchenordnung von 1531 zurück, die allerdings erst ab 1616 durch den Bürgermeister Alexander Lüneburg sowie den Ratsherrn Jürgen Pavels gemeinsam mit dem Superintendenten Georg Stampelius und dem Rektor des Katharineums Johann Kirchmann aufgegriffen wurde[1] Die in der Stadt verstreuten Bestände, etwa der Ratsbibliothek und der Bibliotheken der Kirchen und ehemaligen Klöster (mit Ausnahme des Doms), wurden in Räumen des ehemaligen Katharinenklosters zusammengefasst, die durch die Katharinenkirche zugänglich waren, und ab 1619 der allgemeinen Öffentlichkeit im dazu mit einer eichenen Regalanlage versehenen Dormitorium des ehemaligen Klosters zugänglich gemacht. Die 61 geschnitzten Wappen und Namensinschriften aus Rat, Geistlichkeit und Schule zeigen, dass die Bibliothek eine gemeinsame Sache der weltlichen und geistlichen Stadt-Obrigkeit war.

Misc

Jacob Stolterfoth: Oratio funebris quam memoriam viri clarissimi et excelentissimi Dn. Johannis Kirchmanni …, in: Henning Witte: Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum nostri seculi clarissimorum renovatae decas prima (- nona), Band 1, Königsberg [u.a.] 1677, S. 516–553 – Unmittelbar nach Kirchmanns Tod im Jahr 1643 verfasste sein Schwiegersohn, der Theologe Jacob Stolterfoht (1600–1668), eine Gedenkschrift über ihn. Dieser, in Henning Wittes biographischem Sammelwerk Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum.

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Note

Han har udgivet adskillige bøger, se "von Melle - bogen" side 34 og 35

Misc

Johann Kirchmann (* 18. Januar 1575 in Lübeck; † 20. März 1643 ebenda) war ein deutscher Philologe, Autor und Pädagoge

Kirchmann wurde am 18. Januar 1575 als Sohn des Kaufmanns Gerhard Kirchmann und seiner Frau Gesa geborene Dreyer (nach Stolterfoth geb. Hüneriger oder Marckward), in der Hansestadt Lübeck geboren. Dort besuchte er das Katharineum und studierte später an den Universitäten von Frankfurt/Oder, Jena, Straßburg und Altdorf. 1603 wurde er Professor für Poetik an der Universität Rostock. Von 1613 bis zu seinem Tod im Jahre 1643 war er Rektor des Katharineums zu Lübeck. Im Jahr 1616 gehörte er neben dem Lübecker Bürgermeister Alexander Lüneburg und dem Superintendenten Georg Stampelius zu den Gründern der Stadtbibliothek Lübeck. Ihren aus den Bibliotheken des Rathauses, der Schule und mehrerer Kirchen zusammengetragenen Gründungsbestand verzeichnete er zwischen 1620 und 1622 im ersten Bestandskatalog, den er nach Provenienzen ordnete.

Kirchmann unterhielt eine ausgedehnte Korrespondenz mit zahlreichen anderen Gelehrten seiner Zeit. Geprägt vom Späthumanismus beschäftigte er sich vor allem mit Themen aus dem Bereich der klassischen Altertumskunde. Unter seinen Schriften sind hervorzuheben De Funeribus Romanorum, eine 1605 erstmalig in Hamburg veröffentlichte und später mehrfach nachgedruckte Zusammenstellung von Zitaten zu Bestattungsbräuchen im antiken Rom sowie De annulis liber (1623), eine Untersuchung zum Gebrauch von Ringen. Darüberhinaus veröffentlichte er verschiedene lateinische Reden und Gedichte. Nach seinem Tod erschienen Lehrbücher zur Rhetorik (Rudimenta rhetorica, 1652) und zur Logik (Rudimenta logicae Peripateticae, 1669).

Im Jahr 1606 heiratete Kirchmann die Tochter des Rostocker Ratsherren Joachim Schele, Emerentia († 1671); aus der Ehe gingen drei Söhne und zwei Töchter hervor. Einer seiner Söhne, der Jurist Johann Kirchmann (1615–1687), wurde später Bürgermeister der Stadt Schleswig. Seine Tochter Dorothea (1609–1637) heiratete Jacob Stolterfoht, Prediger an der Marienkirche, der Kirchmann auch die Trauerrede hielt.

Misc

....Der 1676 vrstorbene Bürgermeister Gotthard von Hövelen fültte der mitte seines Epitaphs mit seinem und seiner Vorfahren Wappen. Das letze Epitaph dieser Art wurde 1687 für den Ratsherren Friederich Plönnies errichtet. Das Bildnisepitaph des hochverdienten 1643 verstorbenen Rektors der latinschule Johann Kirchmann ist eigenttlich den Pastorenbildern zuzurechnen.

Misc

Biografi over Johannes Kirchmanns bøger i Krey, Johann Bernhard: Die Rostockschen Humanisten 2. Hälfte Rostock 1818

Misc

Kirchmann: Johann K., Philolog, war am 18. Januar 1575 in Lübeck als Sohn eines Kaufmanns Gerhard K. geboren, bezog in seinem 18. Jahre die Universität Frankfurt a. d. O., wo er fast vier Jahre, verweilte, und besuchte dann noch die Universitäten Jena und Straßburg. Von Straßburg aus begleitete er in den J. 1601 und 1602 einen reichen jungen Mann, Franz Witzendorf (den Sohn des ersten Bürgermeisters von Lüneburg, Heinrich Witzendorf) auf einer Reise durch Frankreich und Italien und verweilte mit demselben auf der Rückkehr im Herbst 1602 einige Zeit in der Universitätsstadt Altorf. Nach dem er das Verhältniß zu Witzendorf gelöst, ließ er sich in Rostock nieder, wo ihm im J. 1603 die ordentliche Professur der Poesie an der Universität übertragen wurde; hier vermählte er sich Anfang 1606 mit Emerentia, der Tochter des Rathsherrn Joachim Schele, mit welcher er 37 Jahre lang in glücklicher, kinderreicher Ehe gelebt hat. Anfang des Winters 1613 folgte er nach einigem Schwanken dem Rufe als Rector der Gelehrtenschule seiner Vaterstadt Lübeck, ein Amt, das er unter mannigfachen Schwierigkeiten und Aergernissen — der Besuch der Schule nahm mehr und mehr ab, indem die angesehensten Familien ihre Söhne privatim unterrichten ließen — bis zu seinem am 20. März 1643 erfolgten Tode versehen hat. — Von dem hohen Ansehen, welches K. unter seinen Zeitgenossen auch außerhalb Deutschlands genoß, legt sein ausgebreiteter Briefwechsel mit vielen hervorragenden Gelehrten vollgültiges Zeugniß ab. Bei der Nachwelt hat er sich ein bleibendes Andenken gesichert durch zwei antiquarische Schriften: "De funeribus Romanorum libri IV" (Hamburg 1605 u. ö.) — eine äußerst reichhaltige zusammenstellung der bei den alten Schriftstellern und in Inschriften erhaltenen Notizen über Bestattungsgebräuche, Begräbnißstätten und Todtenehren bei den Alten, insbesondere bei den Römern — und "De annulis liber" (Lübeck 1623 u. ö.), eine ziemlich bunte, aber ebenfalls von großer Belesenheit und verständigem Urtheil zeugende Sammlung von Notizen über die Formen und den Gebrauch der Ringe bei verschiedenen Völkern des Alterthums und der neueren Zeit. Außerdem sind von ihm einige lateinische Reden und Gedichte und nach seinem Tode Lehrbücher der Rhetorik ("Rudimenta rhetorica,", Bremen 1652) und der Logik ("Rudimenta logicae Peripateticae", Lübeck 1669 u. ö.) im Druck erschienen. Eine handschriftlich von ihm hinterlassene Abhandlung über die römische Verfassungsgeschichte befand sich in der Bibliothek von Marquard Gudius.

Literatur ?

Oratio funebris qua memoriam ... J. Kirchmanni ... 4 Nonas Maji anno 1643 celebravit Jacobus Stolterfothus, in M. Henning Witten's Memoriae philosophorum, oratorum, poetarum, historicorum et philologorum ... Decas IV (Frankfurt 1677), S. 516 ff. — Briefe zahlreicher Gelehrter an Kirchmann sind gedruckt in der Sammlung: Marquardi Gudii et doctorum virorum ad eum epistolae. Quibus accedunt ex bibliotheca Gudiana clarissimorum et doctissimorum virorum qui superiore et nostro saeculo floruerunt et Claudii Sarravii senatoris Parisiensis epistolae ex eadem bibliotheca auctiores. Curante Petro Burmanno. Editio ultima prioribus correctior. Hagae Comitum 1714.

Misc

Se billede i http://www.portraitindex.de/dokumente/html/obj33012233

Misc

JOHANN KIRCHMANN wird im Jahre 1575 als Sohn eines Kauf­ manns in der Hansestadt Lübeck geboren, welche damals zwar nicht mehr unmittelbar politische, wohl aber enge kulturelle Verbindun­ gen zum Herzogtum Holstein besaß. Nach Besuch des Katharine- ums studiert er ab 1593 an den Universitäten Franfurt/Oder, Jena, Straßburg und Altdorf. Während dieses Studiums unternimmt er Reisen nach Frankreich und Italien. Im Jahre 1603 wird er zum Professor für Poetik an der Universität Rostock ernannt. Von 1613 bis zu seinem Tod im Jahre 1643 bekleidet er das Amt des Rektors am Lübecker Katharineum. Er ist mit der Tochter eines Rostocker Bürgermeisters verheiratet; einer seiner Söhne, Johann, amtiert als Bürgermeister in Schleswig.
Kirchmann ist ein Gelehrter gewesen, der weit über die Gren­ zen seiner Heimatstadt hinaus bekannt war. Zu seinem umfangrei­ chen lateinischen CEuvre zählen Briefe, Gedichte und Schulbücher. In einem seiner Carmina (Text 34) beklagt Kirchmann den Tod des Ulrich Caselius (gest. 1597), der ein Sohn des berühmten Rostocker Humanisten Johann Caselius (1533-1613) gewesen ist. Dieser Caselius hat eine ganze Generation norddeutscher Studen­ ten nachhaltig beeinflußt, und es ist kein Zufall, daß der bereits erwähnte Henrich Hudemann nach dem Tode des Lehrers dessen lateinische und griechische Gedichte gesammelt und in Auswahl ediert hat. In den 1597 komponierten Versen wendet sich Kirchmann an Caselius und versucht ihn über den Tod des früh verstorbenen Sohnes zu trösten.

Side 126ff - afskrift af Johann Kirchmanns "Klage über den Tod des Ulrich Caselius"

Misc
  • Lübeck 18.01.1575, † ebd. 20.03.1643, ± in St. Marien (mit Epitaph), späthumanistischer Philologe, ab 1593 vier Jahre Studium in Frankfurt/O., dann in Jena und 2 Jahre in Straßburg, 1601 2 Jahre Bildungsreise Frankreich und Italien, 1603 ordentl. Professor für Poetik in Rostock, 1611 Disputation ebd., 1613 Rektor des Katharineum in Lübeck und Gründer der Lübecker Stadtbibliothek, LP durch Jacob Stolterfoth (Ahn 5730);
Misc

Se biografi i Lübecker Lebensläufe side 203

Død

Han er begravet i Marienkirchen i Lübeck, hvor også hans epitaf er ophængt.